am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

hemingways tochter (6)

fertig. morgen wird noch einmal zur sicherheit drübergelesen. (vielleicht auch gleich, wer weiß?) aber dann ist es gut, genug zumindest.
am abend geht es dann möglicherweise gleich wieder in den roman. das wird aber auch zeit. (ist ja schon wieder über eine woche nichts geworden aus dem vorsatz, jeden tag eine szene zu überarbeiten.)

4

die meditation vor ein paar tagen brachte es zutage. naja, nichts neues eigentlich, nur das konkrete erleben. etwas liegt schwer wie ein stein in meinem nacken, das eigentlich sehr viel tiefer gehört, in den steißbereich vielleicht. momentan aber ist es unter das rechte schulterblatt gekrochen, greift bis in die lunge, noch immer. da hilft wohl nichts mehr, heute.

hemingways tochter (5)

fünf von sechs teilen stehen, denke ich. und das, obwohl drei telefonate dazwischenkamen und natürlich die üblichen internetablenkungen. außerdem bin ich gar nicht gut beieinander, der rücken schmerzt, vor allem die stelle in der rechten schulter, sodaß ich kaum durchatmen kann.
den letzten teil also nach einem heißen bad.
wird vielleicht sogar besser, das ding, als ich gestern noch gedachte hatte.

off

extra früh raus, den wecker gestellt, damit hemingway nicht zu kurz kommt. dann festgestellt, daß das netz platt ist, hier bei mir zumindest. stundenlang hin- und wieder herresettet, an meinem scheißmaroden system schier verzweifelt. darüber geht mir alles andere verloren, ist völlig vergessen, bis mein telefonanbieter mir sagt, daß ihnen halt das ganze netz eingeknickt ist. überall, nicht nur bei mir.
danach erst geht endlich auch wieder der hemingway.
was das ausmacht, ein paar stunden kein netz zu haben. als ginge die welt unter, zum kotzen ist das. riecht nach abhängigkeit, und paßt mir gar nicht.

soil

endlich habe ich den grund gefunden, warum ich so selten verreise. das weite suchen ist eben nicht so mein ding. ich gehe einfach lieber in die tiefe, was soll ich machen?

hemingways tochter (3)

eine erste fassung steht, würde ich sagen. noch auf wackeligen füßren, aber durchstrukturiert von vorne bis hinten. lesbar ist das so nicht, sicher auch noch kaum verwertbar. bei allem, was ich tue, auch nebenher, denke ich darüber nach, was noch fehlen könnte, denn da sind lücken, endlos. das geht so nicht, da muß vieles geschlossen werden. und ich denke und denke und denke. weil ich die psychologie nicht will, diesmal, die manifeste struktur zwischen vater und sohn, beinah archaisch.
wozu das aufschreiben, was ohnehin jeder weiß. (oder doch nicht?)

hängen und zwingen

manche tage sind einfach nichts, da soll man sich nichts vormachen, aber auch nicht weiter darüber nachdenken. ist eben so, weiter im text. aber auch der hemingway hängt. die worte sind erstarrt und finden erst nachts in den fluß, kurz bevor die müdigkeit in erschöpfung aufgeht. das ist erlösend, befreiend nahezu, es lebt noch, es lebt. aber es läßt sich nicht halten, einfach so. und mir fehlt die kraft, um die dinge zu zwingen. oder der wille vielleicht, wenn auch nicht die absicht.

übel lust

den tagnach den armseligen drei seiten irgendwie vertrödelt. hier eine email, da jemand im chat, und jetzt habe ich nicht übel lust, die nacht gnadenlos durchzuarbeiten. aber, leider keine chance, muß kurz nach fünf schon wieder raus. mal sehen, was dennoch geht, noch ein stündchen oder so. vielleicht über hemingway lesen. wie war das mit dem krieg, den flugzeugen, den großen fischen und flinten? und den söhnen natürlich! vielleicht geht es dann morgen, nach getaner arbeit, gleich weiter. mit ein bißchen glück.
obwohl darauf im grunde nicht zu hoffen ist, der hiwijob greift derzeit mehr raum als ihm eigentlich erlaubt ist.

hemingways tochter (2)

erster marsch durch eine frei schwebende struktur, immerhin. drei seiten, jetzt drucken und weiterschweben. ziemlich blutige sache.

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