am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

pro-grammatik! CDU/CSU: nachtrag!

„Umweltpolitik hat dort Grenzen, wo sie Entwicklungsmöglichkeiten der Menschen unangemessen behindert.“

welch absurde politik der fünf minuten, welch abartige kurzsichtigkeit tritt in diesem kleinen satz zutage, der auf den ersten blick so harmlos und simpel konstruiert ist.

quelle (Regierungsprogramm 2003 – 2009 – Deutschlands Chancen nutzen – Wachstum. Arbeit. Sicherheit.

pro-grammatik! heute: Die Linkspartei

es gestaltet sich ein bißchen schwierig, das wahlprogramm überhaupt zu finden. wobei ich zugeben muß, daß es zum teil meine blödheit ist, denn ich suche unter WASG. das allerdings schon vor wochen. dennoch ist es natürlich falsch, und es fällt mir auch jetzt erst wieder nach ein paar tagen ein, daß es da ja einen kurzentschlossenen zusammenschluß gegeben hat.
eine ganze weile denke ich also: das kann es doch nicht sein! oder doch? auf anfrage erhalte ich keine nähere auskunft, die leute sind offensichtlich zu überlastet. denke ich. einen hinweis, wie ich mitglied werden kann, bekomme ich aber trotzdem.
heute bin ich dann irgendwie klarer im hirn, ich weiß auch nicht wieso, und stoße auf die seite der PDS/linkspartei. oder Die Linke.PDS. oder so ähnlich, das werde ich schon auch noch herausfinden.
da endlich findet sich dann das wahlprogramm. dumm nur, daß ich es hasse, längere texte am bildschirm zu lesen. und der erste klick führt dann auch noch gleich auf eine leere seite. schlechtes omen, muß ich sagen.
(ob sich die mühe lohnt?)

pro-grammatik! heute: SPD

„DIE ENTSCHEIDUNG – Deutschland soll entscheiden. Ein starkes Land braucht Selbstvertrauen.“

äh, ja… wie? das ist der erste satz und schon mag ich nicht mehr weiterlesen… soviel dazu! eine seite weiter folgt die übliche schuldzuweisung, das schwarz-gelbe erbe und der helmut, natürlich. also selber lesen: quelle (Das Wahlmanifest der SPD – Vertrauen in Deutschland.)

nachts am fluß

ein wenig seltsam ist es schon, dieses ding, das sich badeschiff nennt. und nachts hinter der arena an der spree zu stehen, wenn dann der geruch von chlor vom fluß herüberweht.

mailprogramm

seit gestern ist hier der mozilla thunderbird im testbetrieb. ein integrierter spamfilter, der einwandfrei zu funktionieren scheint. genau was ich wollte, nachdem das tägliche spamaufkommen sich mittlerweile regelmäßig im oberen zweistelligen bereich bewegt. damit ist outlook wohl out. definitiv.
nebenbei den firefox auch gleich aktualisiert, jetzt spricht der auf einmal deutsch und hat diese häßliche XP-bebilderung. naja. (freut mich aber, alles in allem, für ms. ;-)

gott und geld

die berliner finanzbehörden sollen eine katastrophe sein, das habe ich in letzter zeit des öfteren aus kompetentem mund vernommen. bereits vor drei monaten mußte ich feststellen, daß das vor ort für den publikumsverkehr zuständige personal nur wenig zuständig war. zumindest konnte man mir bei der zuweisung einer steuernummer nicht weiterhelfen. im grunde konnte man mir nicht einmal sagen, ob das überhaupt möglich sei, und wenn nicht, warum nicht. auch nach einem informativen telefonat zu der intern (vielleicht) zuständigen stelle nicht.
heute erreicht mich ein brief der ‚kirchensteuerstelle‘, die sich offensichtlich um meine religionsgemeinschaftszugehörigkeit sorgt. (also nicht etwa meine neue steuernummer enthält.) man bittet mich um aufklärung. nun ist es leider so, daß mein abschied von der christlich protestantischen front aus durchaus persönlichen gründen schon vor ungefähr zwanzig jahren stattgefunden hat. dementsprechend besitze ich darüber keinerlei unterlagen mehr, anhand alter lohnsteuerkarten ließ sich spontan lediglich das ungefähre datum herausfinden.
aber moment? steuerkarten? ist das nicht das, was dem finanzamt auch vorliegen dürfte?

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