am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

wahlweise

wo ich doch so gut wie immer per brief meiner wahlverantwortung nachkomme, denke ich, werde ich diesmal wenigstens an einer zünftigen wahlparty teilnehmen. zum trost oder so.
see you!

nachtrag I: wahlberichterstattung ganz eigener art findet sich übrigens auch auf dem noch recht jungen und überaus frischen Hauptstadtblog – Wir bloggen Berlin.
nachtrag II: let’s dance the bundesdance (via texttreff)

fremdbloggen…

… ist murks! man kenn sich nicht aus und so, und dann wird es spät und immer später. obwohl man letztendlich doch nicht das hinkriegt, was man eigentlich hinkriegen will. und so wird man immer noch unzufriedener. weil es am ende einfach nichts wird, damit.

who the fuck!

das wetter ist gut, die sonne. der balkon steht weit offen, aber es lärmt. verdammt, heute ist samstag, da muß man nicht auch noch in der erde buddeln, wie die ganze woche schon,auf dachsparren rumhämmern und auch das volksfest, oder was immer das ist, geht an die nerven, derzeit mit alice.

wip – gezwungen

den tag vertan. zumindest ist da das gefühl, die ganze zeit nur behördenmist verzapft zu haben. unsinniges zeug, das zwar erledigt werden muß, aber sonst… kleinkariertes getue. es stiehlt nur den sinn, es sprengt das gemüt. ich würge daran, die ganze woche schon. das hirn drückt, immer noch, obwohl dienstag der migränetag war. der kiefer schmerzt vom beißen, nachts vermutlich. (das rettet die zähne auch nicht, im gegenteil.)
spät, es ist fast schon zehn, zwinge ich mich in den text. ich weiß, daß es keine großartige szene ist, in sich geschlossen, einer der einschübe also. das muß doch gehen, irgendwie.
geht auch. fahrig und unkonzentriert, gerät mir zunächst einiges schief und krumm. ich glotze, aber sehe nicht. es dauert und dauert, für die schlichtheit der szene viel zu lang, denn eigentlich steht sie, sicher und fest. nur das ende vielleicht, alles andere braucht nur ein wenig sprachlichen schliff.
über zwei stunden für die vier seiten. jetzt ist es gut, zwei drittel sind geschafft. keine 60 seiten mehr, die vor mir liegen. ich habe sogar eben noch ein wenig vorschau betrieben, die nächsten drei oder vier szenen gesichtet, die allesamt recht kurz sind. das kann auch täuschen, ich weiß.
trotzdem geht es jetzt besser. bis auf den biß, das ist übel. das wird keine gute nacht, vermutlich.

wip – ja

zwei szenen, fünf seiten.
dafür, daß ich erst eben, gegen zehn, überhaupt angefangen habe, ist das eigentlich nicht zu verachten.

wip – gezwungen

den tag vertan. zumindest ist da das gefühl, die ganze zeit nur behördenmist verzapft zu haben. unsinniges zeug, das zwar erledigt werden muß, aber sonst… kleinkariertes getue. es stiehlt nur den sinn, es sprengt das gemüt. ich würge daran, die ganze woche schon. das hirn drückt, immer noch, obwohl dienstag der migränetag war. der kiefer schmerzt vom beißen, nachts vermutlich. (das rettet die zähne auch nicht, im gegenteil.)
spät, es ist fast schon zehn, zwinge ich mich in den text. ich weiß, daß es keine großartige szene ist, in sich geschlossen, einer der einschübe also. das muß doch gehen, irgendwie.
geht auch. fahrig und unkonzentriert, gerät mir zunächst einiges schief und krumm. ich glotze, aber sehe nicht. es dauert und dauert, für die schlichtheit der szene viel zu lang, denn eigentlich steht sie, sicher und fest. nur das ende vielleicht, alles andere braucht nur ein wenig sprachlichen schliff.
über zwei stunden für die vier seiten. jetzt ist es gut, zwei drittel sind geschafft. keine 60 seiten mehr, die vor mir liegen. ich habe sogar eben noch ein wenig vorschau betrieben, die nächsten dreivier szenen gesichtet, die allesamt recht kurz sind. das kann auch täuschen, ich weiß.
trotzdem geht es jetzt besser. bis auf den biß, das ist übel. das wird keine gute nacht, vermutlich.

neu?

ein neuer tag, der immer noch derselbe ist – und ich könnte kotzen! so sieht es aus! ekelhaft!
ich komme nicht an den text, es gibt einfach keine zeit. das ist das schlimmste. schlimmer als die zahnschmerzen, die nur ein dumpfer druck sind. mehr lebt da sowieso nicht mehr.

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