am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

alterserscheinungen

diese momente, zum beispiel, in denen der eigene name plötzlich nicht mehr so klingt, wie die mutter ihn eigentlich gemeint hat.

ich blogge berlin

das niegelnagelneue hauptstadtblog, erst ein paar wochen alt, macht sich ganz hervorragend. neben einer täglichen zusammenfassung der tageszeitungsthemen gibt es kurze und längere berichte, kritiken aus der welt der kultur, persönliche impressionen, kleinen geschichten jenseits der schlagzeilen und reiseberichte aus einer weitläufigen stadt. das design ist mehr als gelungen, das paßt bis in die letzte zeile. (wenn ich sowas doch auch nur könnte. ;-)
aber das schönste ist, es hat sich ja in den letzten tagen bereits angekündigt, ich darf da ein bißchen mitmachen. und das ist sauspannend, weil da noch richtig viel drinsteckt, an potential und so. da fühl ich mich wohl. jawohl.

gewürm

pc-probleme. irgendein wurm hat sich eingeschlichen, und bei der behebung des befalls, besser beim versuch der behebung, ich hab ja keine ahnung, war plötzlich meine seite platt. das heißt, ich dachte sie sei platt, dabei hatte ich vermutlich nur ein wenig zu gründlich gesäubert.
inzwischen ist so einiges wieder installiert, und einstweilen scheint es sogar wieder zu funktionieren. alles das jedoch untervorbehalt, ich trau dem braten nicht. mal sehen, wie es morgen wird.

leer

noch ein bißchen bürokratie hin- und hergeschoben, aber über die maßen genervt. die liste wird immer länger statt kürzer, und in den text komme ich mal wieder überhaupt nicht. fürchterlich, diese tage, an denen nichts geschieht, die mich aber dennoch bis aufs letzte ausleeren. der blick geht ins nichts der nacht. dahin, wo sonst das leben beginnt.

dunkel

migräne. am abend erst geht der kopf auf, endlich. bleibt das brennen der augen. und müdigkeit natürlich. auf die art ist es den ganzen tag dunkel.

feuer und milch

himmel, das riecht aber. wie angebrannt, wie milch, da paßt einer nicht auf. denke ich, als ich die balkontür zumachen will, vorsichtshalber, damit es nicht noch schlimmer wird.
dann erst renne ich los. in die küche, meine küche.

wip – ja doch

gestern ging nicht viel, da war wahlspaß angesagt. (der heute ja auch schon wieder reichlich vorbei ist. ich möchte wetten, daß wir in spätestens zwei jahren wieder ranmüssen. an die urnen. auf ein neues.)
heute dann aber, nach einem (hoffentlich) vorerst letzten bürokratischen zwischenspurt, wenigstens noch zwei szenen gemacht. zwei seiten nur, aber immerhin. hauptsache, und das meine ich so, es geht weiter. mehr will ich gar nicht, denn selbst das scheint derzeit nicht der normalfall zu sein. jeden tag auf neue muß ich mich zwingen.

wip – arbeitsprobe (6)

66.

Wahrheit und Pflicht, denkt Claas. Wie das Spiel, früher. Nur daß man da noch wählen konnte. Jetzt ist immer alles nur Pflicht. Auch die Wahrheit.

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner