am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

hier und jetzt

verkrochen in den eigenen unfähigkeiten, ist heute dennoch der kopf fast wieder ein bißchen klar zu nennen, wenn ich ehrlich bin. was aber hilft das, wenn ich nichts, aber auch rein gar nichts daraus machen kann?
wenn ich wüßte, worum es eigentlich geht. die immer wieder von mir beschworene konzentration, respektive das fehlen derselben? ist es das wirklich? oder nicht vielmehr eine mangelnde präsenz, hier und jetzt, von augenblick zu augenblick. immer ist alles nur aus- oder gar angedacht, aber keine handlung, nicht einmal eine strategie in sicht. eine art alltagslähmung also. und dazu diese müdigkeit. (die sich allerdings spätestens gegen zehn oder elf wieder verflüchtigt. ungefähr dann, wenn eh nicht mehr viel geht. zumindest nicht, wenn der nächste tag noch irgendwie funktionieren soll.)

rhizom (5)

„Als unterirdischer Sproß unterscheidet sich ein Rhizom grundsätzlich von großen und kleinen Wurzeln. Knollen und Knötchen sind Rhizome. Pflanzen mit großen und kleinen Wurzeln können in vielerlei Hinsicht rhizomorph sein: man muß sich wirklich fragen, ob nicht das Rhizomorphe gerade das Spezifische an der Botanik ausmacht. Auch Tiere sind es, wenn sie Meuten bilden, z. B. Ratten.“
Gilles Deleuze, Félix Guattari: Rhizom

rhizom (4)

„Jedesmal, wenn sich eine Vielheit in einer Struktur verfängt, wird ihr Wachstum durch eine Reduktion der Kombinationsgesetze kompensiert.“
Gilles Deleuze, Félix Guattari: Rhizom

frühling?

ein müder tag. migränegeprägt, wenn auch vorwiegend durch übelkeit und eben müdigkeit, aber weniger durch schmerz. ich hoffe, daß sich das morgen erledigt hat. viel zu tun.
(übrigens soll es morgen 13° warm werden. was habe ich gesagt?)

buh

noch nicht einmal zeitung gelesen, heute. aber will ich das alles wissen, dieses politische schmierentheater, mit kleindarstellern besetzt. alles nur rhetorik und imagepflege, zum einschlafen. oder aber zum kotzen.

rhizom (3)

„Wir sprechen nicht mehr viel von der Psychoanalyse, doch wir tun es noch, und das ist zuviel. Da läuft nichts mehr. … Nur eines ist schlimmer als die Einwände und Widerlegungen der Einwände: die Reflexion, das Zurück-zu … Zum Beispiel der Rückgriff auf ein vorhergehenes Buch: Was kam schon darin vor? Habt ihr Freud auch richtig verstanden?“
Gilles Deleuze, Félix Guattari: Rhizom

schon seltsam, daß mir immer wieder texte begegnen, die sich klar gegen die psychoanalyse wenden, besser noch, sie quasi konsequent hinter sich lassen. ganz ohne absicht meinerseits geschieht das. ich verstehe und kann es doch nicht formulieren. aber dem erleben von vielfalt, seit jeher, kommt es durchaus entgegen. natürlich.

wüten

wut ist nicht die welt. oder macht wut die welt? und was macht meine wut mit mir? das nicht zuletzt.

inwendig auf der suche nach der reset-taste.

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