am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

zugemauert

späte lektüre von dem hier. ein zufall, beinahe hätte ich es überblättert. (papierversion, versteht sich.) die übereinstimmungen sind schockierend, die vorhandenen abweichungen so etwas wie eine erleichterung. in einer psychiatrie, zum beispiel, war ich nie, immerhin. obwohl ich den wiederholten satz nicht so leicht vergessen werde. daß ich ja nicht normal sei. in vielen tonarten und lautstärken vorgetragen. ich verrate hier nicht, von wem. wozu? schweigen hat schließlich auch seinen wert.
vermauert. und damit wieder bei MEMORY.
einen iq von 130 hab ich ebenfalls garantiert nicht. wobei ich niemals einen test machen würde, nicht einmal aus langeweile. allein das wäre schon zuviel. sichtbarkeit. das ist auch nicht meine zuständigkeit. mein bruder, der war das genie.

heimat

ab 15. dezember (ard) gibt es sie also – endlich! – die sechs neuen folgen der heimat triologie von edgar reitz. wiederholt werden ab 5.dezember (3sat) – endlich! – auch die ersten elf folgen, die damals mein eingefahrenes erzählverständnis verstört und schließlich endgültig gebrochen haben. oder besser geöffnet, ich will ja nicht so sein. die brennende frage ist nun: wann kommt – endlich! – die zweite heimat? denn besseres gibt es nicht! (am besten hier zu finden.)

blogerotik

langsam begreife ich die allgemeinen blogvorgänge. den peak am 8. dieses monats, zum beispiel, wegen des eintrags am tag zuvor.

zeiten

im grunde ist keine gute zeit, der kopf schmerzt schon am morgen, noch vor dem erwachen. und die dinge zerbröseln, bevor sie sich überhaupt manifestiert haben. geld ist da manchmal nur ein randthema, wer hätte das gedacht. das soziale klima, besonders hier in neukölln, ist in der tat hart. wie in der nächsten kolumne zu lesen sein wird, wenn es denn eine solche wird. ich neige ja mehr zur story, aber was solls. und wenn georg sie nimmt, natürlich, denn eigentlich bin ich ja nicht dran.
dennoch arbeite ich viel, wenn ich auch kaum zum schreiben komme. mit einem mal ist zuviel organisation im gange, zum glück. G ist wieder aufgetaucht. (die eine, nicht die andere. ;-) G aus B, sollte ich vielleicht sagen. wobei B (leider) nicht berlin meint. aber diesmal scheint die sache wirklich in gang zu kommen, die gradiose kampagne eines unheimlich kompetenten übersetzerinnenteams. das wurde aber auch zeit. für bessere zeiten, meine ich.

prinzipiell

es bedarf nur einer winzigen wendung im chemiekreis meines hirns oder sonstwo, im allgemeinen nervengewitter oder im vielfältigen geschehen der hormonzyklen vielleicht, und ich weiß morgen schon nicht mehr wer ich bin, was ich bin oder daß ich bin. so gesehen gründet alles auf dem prinzip hoffnung.
na, dann bis morgen…
vielleicht.

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