das gefällt mir, wenn die termine einfach stimmen. gut, auf M hab ich eine halbe stunde gewartet, bis sich dann herausstellte, daß sie schlicht und einfach an der falschen stelle stand. trotzdem ist inzwischen (hoffentlich) alles geregelt. und dann hat es nur so gerappelt. der lkw war in 5 minuten klar, der mülltransport auch. nur daß ich da jetzt noch persönlich hin muß, um den mist zu bezahlen. der arzttermin – oh wunder – 7 minuten zu früh, man glaubt es kaum. nicht eine sekunde wartezeit. so hatte ich sogar noch zeit für eine stunde kaffee und zeitung im milia. ein letztes mal vielleicht, immer wieder diese kleinen abschiedsvorstellungen dieser tage. danach kleinere geldtransaktionen und schnell noch das beruhigungsmittel für die katze, für 1€, besorgen. fragt sich nur, wie ich die tablette am samstag in sie reinkriege.
jetzt erledige ich papier- und pc-kram, versuche auf dem neuesten stand zu bleiben. diese entscheidungen. welche papiere sind wo wichtig? welche müssen in wtal bleiben, welche brauche ich in berlin? dasselbe mit dem werkzeugen. am ende schleppe ich vermutlich akkuschrauber, stichsäge und was-weiß-ich-noch-alles in den letzten zug am 30. nach hause. = berlin.
ach so. und packen nicht vergessen.
das lisatier schmatzt sich übrigens gerade genüßlich durch ein hähnchenbein. das wäre vielleicht eine idee für die tablette…
die alte geschichte
bezüglich MEMORY sammel ich derzeit absagen, wie es sich gehört. mal mehr und mal weniger standardisiert, aber auch das, was persönlich wirkt, ist letztendlich mit vorsicht zu genießen. absage bleibt absage, da hilft keine freundlichkeit. und wenn die mail dann auch noch vom praktikanten kommt oder gar mit einem coachingangebot verbunden ist. geschichten soll ich also erzählen, es lernen, gegen entsprechendes entgeld, versteht sich. marktfähig werden. talent hätte ich ja, schreibt man mir.
ich will nicht ungerecht sein, unseriös klingt es nicht, was mir da ins haus geflattert ist, und eine gewisse marktorientierung ist tatsächlich auch mir nicht fremd. aber nicht mir MEMORY. außerdem, wenn ich geschichten erzählen will, dann erzähle ich eben geschichten. ist ja nichts neues. derzeit steht mir der sinn durchaus danach. ich arbeite daran, könnte man sagen. dafür brauche ich dann aber zunächst keine agentur, da frag ich erst einmal bei meinem verlag nach.
darüber hinaus sollte ich nicht am pc sitzen, schon gar nicht bei einer solchen sinnlosen tätigkeit, wie dieser hier. ich sollte packen. oder zumindest listen machen. was morgen alles zu erledigen ist, abzuarbeiten. drei arztbesuche, inklusive tierarzt, aber zum glück ohne das biest. post und zwei banken. von den telefonaten ganz zu schweigen.
umziehen ist nicht wirklich meine lieblingsbeschäftigung. nein!
(noch vier tage.)
transfer
selbst das wetter mag mich nicht. die vorstellung allein, morgen mit dem motorrad ca. 600km durch wechselnden regen autobahn zu fahren. da kommt keine freude auf. tatsächlich würde ich lieber hier bleiben, es ist noch so viel zu tun. statt dessen also rase ich gen osten, nur um am nächsten tag in einem fremden auto, zusammen mit fremden menschen wieder zurückzubrettern. um am montag wieder pünktlich im büro zu sein. um danach dann erst all die dinge zu erledigen, die mir jetzt gerade auf der seele brennen.
ich weiß genau, wenn ich dann in berlin bin, wird es genauso sein. ich werde bleiben wollen. dumme vorstellung. dazu die leere wohnung, in der ich nachts kampieren muß, fast wie in einem zelt. schlafsack, isomatte, kochgeschirr. nein, letzteres nicht. aber trotzdem.
vor allem, daß es bin ende des monats so weitergehen wird. jedes wochenende, dreimal noch. und ich weiß genau, was dann kommt. 1000%ig! existenzangst. nackte. die frage, wie lange das geld reicht, fürs erste.
es hilft ja nichts, alles nicht. ich suche mir jetzt mein zeug zusammen, die gummistiefel, das regenzeug. kartenmaterial und zahnbürste. eines nach dem anderen.
zuviel
alles ein bißchen viel dieser tage. als das gewitter anrollte, sturmlos hier in dieser gegend, nur wolken, regen und blitzlicht. in dem moment setzte die müdigkeit ein, oder der schmerz, hinten im kopf. nicht unerträglich, vor allem mit simpelsten mitteln zu bekämpfen. 2 x paracetamol ist genug. aber auch das ist migräne. müde in einer dumpfen welt zu hocken, nicht zu wissen, aber zu suchen, natürlich. ohne zu ahnen.
keine weiteren wohnungsdemontagen heute. das wäre zuviel. des guten? dieser zusammenbruch allerorten. diese leere im hirn. das hat auch was. natürlich hat es was. aber was?
durchgesehen
so schlecht sind sie gar nicht, die bilder, die (s)ich hier eher zufällig zusammengefunden habe(n). lange zeit hab ich mich diesbezüglich zurückgehalten, vielleicht hat es mich auch einfach eine weile nicht interessiert. bilder statt worte, das ist ja nicht wirklich so mein ding. auch jetzt gibt es lediglich ein paar alltagsnahe berlinbilder. für mehr langt es derzeit einfach nicht. aber es fängt an wieder spaß zu machen.
opening
kein großartiges design, das kann ich gar nicht. hier also die minimale blogversion, fürs erste. kleinigkeiten werden sich vielleicht noch tun, irgendwann, aber sicher nichts besonderes.
außerdem steht der andere umzug, der eigentliche, persönliche unmittelbar bevor. ich hocke zwischen kisten und stapeln, es staubt und müllt um mich herum. interessant, die dinge nach größe zu ordnen, nach material vielleicht, aber nicht mehr nach thematischer zugehörigkeit. außerdem wird offensichtlich, was zuerst verpackt ist, entbehrlich, offensichtlich. die musik war dabei, oh wunder. was länger bleibt, ein wenig zumindest, sind die bücher. aber morgen vermutlich, da hilft nichts. was also bleibt bis zum schluß? der pc, denke ich. und der fernseher, du liebe zeit. aber mehr kultur schaffe ich derzeit nicht.