am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

beim packen ein altes spielzeug für die katze wiedergefunden.

selbstgebastelt mit einer glocke dran. früher ist das tier danach gesprungen, so hoch wie mein gesicht. aber auch jetzt interessiert es sie noch, immerhin. ein guter fund also.

es glockt vor sich hin, im nebenzimmer, während ich denke, daß ich das teil über nacht besser verstecken muß. dann glockt es auf einmal nicht mehr. lisa hockt da, hat das ding fest im maul. an dem bändchen kann ich ziehen, sie läßt nicht los. wahnsinn, dieser einsatz. denke ich.

aber die katze hockt weiter, auch wenn ich nicht ziehe, sie starrt auf den boden, paralysiert. die glocke scheint an ihren lippen zu kleben. mir kommt ein verdacht.

und so ist es. ich muß hinter ihr herhechten, ihr ins maul greifen und von dem feststeckenden ding befreien. das macht spaß. mir. und ihr.

danach ist sie kaum zu halten, so wütend ist die auf die blöde glocke. beinah wäre sie wieder so hoch gesprungen wie vor 16 jahren. zumindest war ihr anzusehen, daß sie es gewollt hätte. vielleicht hat es sich für sie auch so angefühlt. wer weiß.

jetzt hab ich doch tatsächlich auch von butter geträumt.

sie war in plastik eingeschweißt, und ich habe sie eher zufällig mit einer schaufel aus reichlich erdreich dicht an einer alten roten ziegelwand ausgegraben. da war noch mehr, alte pullover und t-shirts. und ein künstliches haustier, eine mischung aus insekt und hamster aus metall. das hätte ich besser nicht aktiviert, dachte ich noch, zwischen traum und aufwachen.

was solls.

was ist das eigentlich: ein treppenwitz?

noch ein umzug. zumindest wäre es vielleicht eine alternative, die hier (light-inside.de) wächst. möglicherweise offenbart es aber auch nur meine rudimentären html-kenntnisse.

das nennt man wohl sommerloch. gerade läuft DAKTARI, die sendung mit dem schielenden löwen. eigentlich scheußlich, eine ganz und gar nicht komische klamotte. ich habe aber trotzdem den kleinen schwarzweiß-fernseher rausgekramt und schaue unbunt. wie vor 30 jahren. seltsam.

der exmatrikulationsbescheid ist adressiert an ‚Herrn Susanne Engl…‘. ‚Sehr geehrt‘ noch dazu. auf der rückseite könnte ich widerspruch dagegen einlegen. sollte ich vielleicht tun.

konfusion! alles fliegt, nichts ist zu fassen. wozu die bewegung? nur das leben an sich … aber was soll das denn heißen? (so wie hier (patti smith) ungefähr.) bleibt angst, vielleicht. so ähnlich jedenfalls, wenn geld regiert, wenn auch nur in gedanken.

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