am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

going (22)

ab mittag in den text hinabgestiegen, der mir nun wieder vertraut erscheint. ob er gut ist, gut genug wenigstens, das weiß ich nicht. das werde ich auch kaum je beurteilen können. daran erinnere ich mich jetzt wieder, daß es bei längeren texten umso schwieriger ist, dieses unwissen auszuhalten. auch an diese eigenartige mentale erschöpfung erinnere ich mich wieder gut, das starren auf den bildschirm, wenn nichts mehr geht. totale flaute, windstille bis tief ins gemüt. da gibt es nur eins: die einer notwendigkeit von pausen einsehen, möglichst rechtzeitig. auch wenn die innere zufriedenheit sich noch nicht eingestellt hat und die innere unzufriedenheit mit aller macht dagegen spricht.

also: das sechste kapitel ist soweit durch, morgen stehen noch einmal die letzten drei seiten auf em programm, anschließend gibt es einen korrektiven schnelldurchgang. das soll reichen für die erste grob lesbare fassung. ein paar abschnitte habe ich nach kurzen strukturellen überlegungen ins siebte kapitel geschoben, da kann es dann gleich weitergehen.

jetzt: finale. (fürchte ich, ich fürchte mich.)

going (21)

trotz müdigkeit und schmerzen irgendwann im text verschwunden, stundenlang. drei weitere seiten durchgekämmt, mehr nicht. mit den gestrigen zwei sind es jetzt also fünf im sechsten kapitel. nicht viel, aber zufrieden bin ich, habe den faden wiedergefunden. womöglich.

außerdem sind die schmerzen vergessen

jetzt: whisky und schokopudding mit 85% sahne, für die nacht und den schlaf.

going (20)

nach über einer woche wieder zurück in den text. drin bin ich noch nicht, auch wenn ich das neue kapitel am frühen nachmittag geöffnet und fünf seiten grob dort hineingeschrieben habe. das ist noch nix, das ist wirr und peinlich womöglich. aber was soll’s. es muß ja, ich ich muß weiter.

und es ist eine freunde. (trotz der allzeit bohrenden zweifel.)

going (19)

arbeitsbeginn am nachmittag. erst den teil von gestern noch einmal durchgesehen, die feinheiten erledigt. ging gut. dann eine kurze rödelpause, ich muß ja die wohnung bis mittwoch noch einigermaßen gastbereit, also sauber hinkriegen. abschließend in die letzte passage, in der auch noch so einiges zu erledigen war. jetzt steht das fünfte kapitel einigermaßen. gut genug als erste fassung auf jeden fall.

und nun? pause wegen urlaub, denke ich. (oder ist klagenfurt nicht doch eher arbeit?) nebenbei die story weiterdenken, die folgekapitel im kopf sortieren und die nötigen notizen immer möglichst lesbar erledigen. (ich mach das ja mit der hand, ich bin in dem entsprechenden alter, wo das irgendwie selbstverständlich ist. schnell und solide, jenseits der digitalität. nur eben die lesbarkeit. das nervt mitunter.)

going (18)

am frühen nachmittag noch einmal von vorn durch das kapitel und satte fünf seiten überarbeitet. dazwischen einmal kurz für zwei stunden aus dem haus, zum friseur. haare jetzt sommerkompatibel kurz, ein bißchen sehr kurz vielleicht. aber ich bin ja nicht die friseurin. außerdem ein paar schöne stellen im text gefunden und geschrieben. dennoch nicht zufrieden, es bleibt schwer im moment.

also alles morgen noch einmal, zusätzlich die letzten drei seiten. die dürften aber leichter werden. da sind wenig beschreibungen, viel mehr zügig vorangetriebene handlung mit vielen auslassungen. das wird gehen.

jetzt: schlafen, nur noch schlafen. vorher vielleicht noch einen martini?

going (17)

romanpause wegen anderer aufträge, wie ich es vorhergesagt hatte. heute dann, eben erst, vorsichtig zurückgetastet in dem text. was nicht einfach war, das hätte ich nicht gedacht. doch die bilder und ideen, die belebten momente, die inspiration, das alles geht sehr schnell verloren. das hat mit konzentration zu tun, aber auch mit der inneren bereitschaft und offenheit. letzteres ist es wohl, was jetzt gerade fehlt.

egal, das läßt sich finden, das läßt sich erarbeiten. dafür muß ich mich einlesen, einschwingen, loslegen. ich kenne ja den weg. morgen ist auch noch ein tag.

going (16)

gestern pause gemacht mit dem romanschreiben, obwohl kopf und gemüt umschwirrt waren von bildern und gesprächsfetzen. trotzdem anderes erledigt, fleißarbeiten und zur schreibarbeit nur notizen gemacht. heute dann erstmal ein bißchen was zum thema fußball verbloggt. mußte sein.

gegen sechs jetzt, und das fünfte kapitel ist durchskizziert bis zum ende. zirka sieben seiten, die es in den nächsten tagen zu überarbeiten gilt. (was aber nur sporadisch möglich sein wird, erstmal steht noch ein artikel an, bis mittwoch, zusätzlich zu den üblichen korrekturen.)

jetzt: feierabend. oder doch nicht? keine ahnung, was es mit diesem plötzlichen und so unglaublich zügigen schreiben auf sich hat. wirklich nicht, vielleicht stimmt es einfach, endlich wieder einmal.

going (15)

gestern abend das vierte kapitel durchskizziert, heute den ganzen tag daran gesessen. die erste fassung fertiggeschreiben und für die weiterbearbeitung ausgedruckt, abgeheftet. fast sechs seiten.

schöne momente gefunden. einen weinenden mann, eine müslischale, deren tiefes rot ich nicht verraten habe, wie vieles anderes auch.

weiter im text, aber wohl eher nicht morgen. da stehen andere fleißarbeiten an, geld verdienen, die anstehende reise organisieren und endlich mal die wäsche wegbügeln. neben einkaufen und fußball gucken. (auch das.)

jetzt: hundemüde.

going (14)

bewußt zügig über das dritte kapitel gelesen, das ich vorgestern für einstweilen erledigt erklärt und ausgedruckt habe. sicher war ich nicht, geht aber, wie ich eben festgestellt habe. ist zumindest nicht mißlungen, ganz okay sogar. kann so liegen bleiben oder abhängen oder was auch immer. da geht wohl nichts mehr schief. die letzte sequenz war wohl auch deshalb so schwer, weil sie oberflächlichkeit darstellt, mißverständnisse und unerreichbarkeit. zwischenmenschliche zeitverschwendung.

damit erstmal genug und ab ins nächste kapitel. klein und fein und sehr intim, so der plan.

jetzt: erstmal raus hier, atmen, den weg finden.

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