raum für notizen

bonding (42)

10. Februar 2019 - 22:20


gestern so viel geschrieben und so lange, dass keine zeit mehr zum bloggen blieb. heute fast genauso. die  dreizehn ist dennoch nicht richtig fertig geworden. ich bin durch, aber es stimmt noch nicht so recht. nicht überall und an jeder stelle. nein.

das sitzt mir jetzt im gemüt. und auch das nervt.

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bonding (41)

08. Februar 2019 - 23:52


viel ist in den letzten wochen krankheitsbedingt liegengeblieben, nicht nur die brotarbeit. auch das schreiben fiel mir schwer. so ist das dreizehnte kapitel zwar irgendwie vorhanden, aber noch lange nicht fertig. im grunde fehlt noch das wichtigste. alles, worauf ich eigentlich hinauswollte. das, was die geschichte weiterträgt.

dazu bin ich noch gar nicht durchgedrungen, keine ahnung warum.

sorgen mache ich mir dennoch nicht. was da bislang steht ist gut und ebenso wichtig. das habe ich gerade gemerkt, als ich durch alles noch einmal durch bin. es lenkt in die richtige richtung. und das eigentliche muss ja nicht zwingend viel raum einnehmen. schon gar nicht, wenn es ums sterben  geht. und das tut es in der dreizehn. (so ein zufall.)

einer stirbt und alles andere klärt sich.

naja, nicht alles, dafür ist es noch zu früh. aber eben das, was die geschichte weiterträgt. sonst wäre es keine mehr. oder es wäre eine andere, die ich nicht erzählen will.

klar ist also, was morgen ansteht. das eigentliche der dreizehn nämlich.

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bonding (40)

20. Januar 2019 - 00:15


das ganze wochenende ist schreibzeit und damit geht es voll in die dreizehn. über fünf seiten des kapitels sind bereits erstverfasst. das will nichts heißen, denn das hauptthema ist damit noch nicht einmal angeschnitten. es ist also allerhöchstens ein indiz, dass es wieder kein hübsch kompaktes kapitel von etwas über zehn seiten werden wird.

aber was solls. ich komme voran, und zwar genau so, wie ich es mir vorgenommen und verkündet habe. hoffe ich.

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bonding (39)

13. Januar 2019 - 20:57


es hilft ja nichts. also hiermit erkläre ich kapitel zwölf einfach mal für einstweilen abgeschlossen, ohne dass es sich entsprechend so anfühlt. und natürlich ist es das auch nicht, morgen muss ich auf jeden fall noch einmal an den letzten abschnitt. zehn zeilen etwa, überschaubar also. aber dann. dann bleibt es so, bis mich jemand dazu zwingt, es noch einmal aufzugreifen und endgültig zu einem ende zu bringen. zur druckreife, sozusagen.

seit ende november, immerhin, habe ich jetzt an der zwölf gesessen. wobei ich natürlich keine ahnung hatte, dass es letztendlich fast zwanzig (norm)seiten werden würden. und ebenso hatte ich nicht bedacht, wie viel gedankenarbeit sich ab der hälfte des textes ganz zwangsläufig zu wort melden würde. also nicht einmal weit offene, ungeklärte fragen, ohne deren beantwortung kapitel zwölf nicht hätte beendet werden können. nein, nur die kleinen dinge am rande, auf die es jetzt eben ankommt. kleinscheiß, aber dennoch wichtig, irgendwie. im grunde ist das normal, wenn es aufs ende zugeht. wenn das gnaze überhaupt zu einem ende finden können soll. und ich weiß es ja auch, alles. aber, ach.

schreiben ist ein komplexes geschäft, dessen alltag sich kaum erfassen lässt. manchmal wünschte ich, ich könnte auch das, ein klein wenig besser zumindest.

aber gut, ab sofort mache ich mich dann also an die dreizehn. das thema scheint mir leichter zu fassen, allerdings lauern auch hier fragen, die es zu zwingend klären gilt. aber nicht nur, weil sie wichtig sind für die weitere entwicklung im text, in diesem text. es ist noch schlimmer, fürchte ich. eigentlich sollte ich dringend einen unabhängigen folgetext berücksichtigen, der noch nicht einmal konzipiert sind. und wie um himmels willen geht das denn? das hab ich tatsächlich auch noch nicht gemacht.

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bonding (38)

06. Januar 2019 - 18:54


heute weder überarbeitet, noch die nebengeschichte konkretisiert, wie ich es mir gestern vorgenommen hatte. stattdessen an der zeitstruktur gearbeitet und dabei gedacht, ich würde genau das tun, was da gestern im blogpost festgeschrieben steht. und zwar keine sekunde zu früh, allerhöchstens ein paar wochen zu spät.

die verbleibenden sieben kapitel – oder wie viele auch immer daraus werden wollen – müssen sorgfältig geplant sein, viel mehr als zu anfang des buches, um funktionieren zu können. daran wäre ich beinah zielstrebig vorübergeschlendert, und das hätte mich viel arbeit gekostet. viel zweifel und ärger, viel generve vor allem. ich mache sie ja nicht gern, diese konstruktionarbeit. aber jetzt sieht es so aus, als könnte das ding klappen. (im laufe des jahres oder so. hoffentlich zum ende des sommers. naja, vielleicht.)


bleibt also, mir selbst diese nebengeschichte zu verdeutlichen. hintergrundmaterial nur, das wird wenig raum einnehmen im fertigen roman. relevant ist es dennoch in nicht unerheblichem ausmaß. ebenso ist es dringend, doch es macht keinen spaß. jetzt und nicht später, ich weiß ja, ich weiß.

ich muss eine sekte erfinden, die sich inbesondere um die früh(ver)formung von kindern bekümmert. nicht christlich, das käme mir zu platt. nicht besonders weit verbreitet auch, eher provinziell und kleinlich. aber doch fundamental, vielleicht wissenschaftlich, der hirnforschung und rassenhygiene verbunden. hirnwäsche, zucht und züchtigung und so, stichwort schwarze pädagogik. das zerbrechen des eigenen, des willens. oder noch anders, keine ahnung. schwer verdreht auf jeden fall, und falsch, dass es falscher kaum geht.

nein, das macht wirklich keinen spaß. ich recherchiere zu kindern in sekten, und dabei vergeht mir so ziemlich alles, ziemlich schnell. (lest mal selbst über zwölf stämme oder warren jeffs.) aber es hilft ja nicht, es gehört eben dazu. was soll ich machen.

außer schreiben.

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bonding (37)

05. Januar 2019 - 22:12


besser in den text gefunden, als ich gedacht hätte. dabei hat sich die szene etwas anders entwickelt. nur der streit ist geblieben, aber anders auf die beteiligten personen verteilt. und die wut und die unklarheiten. aber das ist gut so.

morgen also nur noch überarbeiten, etwas verfeinern, wenn es geht. aber vor allem: endlich mal die knapp gehaltene, im grunde recht kleine, aber doch enorm wichtige nebengeschichte verdeutlichen. mir selbst verdeutlichen, sonst hänge ich immer und immer wieder daran fest, da ich es selber ja noch gar nicht weiß.

so geht das wirklich nicht. verdammt!

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bonding (36)

02. Januar 2019 - 21:51


nach weihnachten, einer fast bewältigten steuererklärung, dem unumgänglichen jahreswechsel mit einem wunderbarem neujahrskonzert und anderen desastern, hilft nun nichts mehr. der text muss weiter, das heißt ich muss weiter. und ich bin ja auch schon viel weiter als hier irgendwann im november verkündet. aber das kapitel ist immer noch nicht fertig, gerade mal ein wenig mehr als rohbau steht. zuviel kraut und zuviel rüben. das muss anders werden in diesem jahr. ab morgen oder so. kurz nach dem steuerfinale. hoffentlich.

sitzen und denken. es geht um konstruktion, einstweilen. oder gehen vielleicht. alles andere soll mir ein leichtes sein.

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bonding (35)

25. November 2018 - 22:16

nach knapp drei wochen abstand vom text, nur denken, planen und ein bißchen herumbasteln vielleicht, bin ich gestern wieder voll eingestiegen in die schreibarbeit. die pause mußte sein, nicht nur, um zu neuem (schreib)atem zu kommen, auch weil das vor jahren vorgearbeitete material zuende war. dadurch tat sich eine lücke auf, vielleicht auch eine art graben oder wasserscheide. was auch immer. auf jeden fall etwas, das es zu gründlich zu erkunden galt, um eine sichere brücke darüber zu bauen. so dachte ich. keineswegs hatte ich beabsichtigt, sie so schnell zu beenden. im grunde hätte ich darauf gewettet, in diesem jahr womöglich überhaupt nicht mehr in die konkrete arbeit einsteigen zu können.

irrtum.

statt eine solide brücke zu konstruieren, bin ich einfach losgeflogen. so geht es natürlich auch. und wie das geht. (auch weil die ciclista regine mir die zeit dazu gegeben hat. womit habe ich das verdient?) worte wie im flug. (daß ich das noch kann!) so darf das gerne weitergehen, aber das will ich hier und jetzt nicht beschwören. das könnte gefährlich nach hinten losgehen. denn letztendlich weiß man das nie, ob ein buch wirklich fertig wird und gut fertig wird. bevor es fertig ist. und gut ist.

140 seiten sind es jetzt also, genau in diesem moment. mehr hatte ich ursprünglich gar nicht geplant, aber das ist über fünf jahre her. das gilt heute absolut gar nichts mehr. ich schaue auf meinen plan, und da ist noch so viel zu erzählen. sorgfältig aufgereiht, dafür waren die drei wochen wichtig und gut. ich sehe es vor mir, deutlich und klar in (fast) allen bereichen. aber ich weiß nicht wie und ob es werden kann. wie könnte ich.

da stehen auch seitenzahlen in diesem plan. aber ob das relevant sein kann, steht auf einem anderen blatt. erfahrungsgemäß nicht. es wird immer mehr als das, was da steht. mehr text und mehr zeit. 100 seiten, schätze ich heute. wenigstens, aber vermutlich mehr. erfahrungsgemäß.

ich glaube, das ist gut so. alles ist gut.

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bonding (34)

04. November 2018 - 22:07

wieder aufgetaucht bin ich, vor etwa zwei wochen war das. als das xi. kapitel fertig war. auf normseite 127, das sollte so ungefähr die romanhälfte sein, habe ich den text spontan verlassen. anders ging es nicht. es war einfach zeit, eine pause einzuläuten. eine zwangspause im grunde. sonst wäre ich wohl irgendwie abgedreht, vor verwirrung oder erschöpfung. oder noch etwas anderes, das mir jetzt nicht einfällt.

eine atempause also, eine denkpause auch. vor allem aber eine schreibpause, um die dinge zu strukturieren, die da noch kommen werden. es hilft ja nichts. so in etwa weiß ich das ja alles. aber ein roman will gebaut sein, verflochten, verwebt und auf den punkt gebracht. er muß dastehen können, wie ein gebäude mit fundament und allem. ab der hälfte geht das nicht mehr einfach s. da braucht es ein wenig vorarbeit, ein wenig mehr als zuvor. es soll ja nicht einstürzen aus versehen oder versehentlichem mutwillen. obwohl das natürlich jederzeit möglich wäre. (wie meinen?)

deshalb ist jetzt erstmal pause, andere sachen standen an. auftragszeug, muß ja auch sein. aber eine kurze nur, mehr will ich mir nicht erlauben

ach was, von wegen pause. das stimmt ja so alles gar nicht. heute habe die kapitelstruktur bis zum romanende durchdacht und aufnotiert. das steht jetzt da, so einigermaßen zumindest. mehr geht sowieso nicht, in diesem moment. das heißt dann also: keine entschuldigung mehr.

weiter im text. bald.

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bonding (33)

21. Oktober 2018 - 00:56

puh! nur kurz, um hier zu dokumentieren, daß ich weiterhin dran bin. mitten drin im roman. völlig verloren, ab- und eingetaucht, nahezu versunken.

heute zum beispiel, satte zwölf stunden in kapitel xi, das nun so gut wie fertig ist. hoffe ich. muß ich aber morgen noch einmal nachsehen.

ich weiß jetzt schon, worauf das dann hinauslaufen wird.

mitten drin stimmt übrigens auch in anderer hinsicht. mitten in der story nämlich, sogar die seitenzahl stimmt in etwa. halbzeit, schätze ich.

aber was weiß ich schon.

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