raum für notizen

matsch

20. Januar 2016 - 00:50

migräne bis zum anschlag und das in steigender taktung seit ende dezember. nicht ganz neu, aber lange nicht gesehen. nicht so zumindest, daß die kraft gegen null tendiert. auch nach erfolgter medikation, wenn der druck nachläßt und alles nur noch matsch ist, finde ich kaum eine richtung. sechs stunden saß ich heute an einem artikel von knapp einer seite. besser gesagt davor. ich weiß auch nicht.

nichts hilft. fast alle privaten termine gestrichen, kein tango, keine meditation, nichts. im januar nur die fRau und die arbeit. aber nichts hilft.

keine ahnung, wo der schalter ist, der mich wieder aufrichtet. ich krieche durch die tage. und bin beschämt.

alle tage | 0 » | plink

kein kopf

15. Juni 2015 - 00:01

schon irre, wie schnell die migränemedikation wirken kann. keine stunde diesmal. nicht schlecht, wenn man bedenkt, daß es zirka eine halbe stunde dauert, die beiden komponenten zu sich zu nehmen. irre auch, wie lange ich brauchen kann, um die migräne als solche zu identifizieren, und das nach mehr als 30 jahren erfahrung danmit. über 24 stunden diesmal. was auch daran liegt, daß der kopf mitunter den geringsten anteil an der migräne trägt. dann ist es vielmehr müdigkeit und übelkeit, blödheit auch und schwere.

nichts hören, nichts sehen, nicht atmen. und alles das natürlich doch doch tun, es tun müssen. der zustand meiner kindheit. meine jahre, meine jahrzehnte. zeit, endlich aufzugeben?

alle tage | 0 » | plink

19. Juni 2014 - 18:22

langsam wird mir klar, daß das, was mich in den letzten tagen und insbesondere heute derart gebeutelt hat, eine seltsam ausgeprägte migräne gewesen sein muß. sehr seltsam ausgeprägt, besonders die nahezu brachialen nackenschmerzen seit gestern nacht. als wäre ich gegriffen worden, von hinten gepackt und niedergerungen, daß selt abklatschen nicht möglich ist. das plötzliche verschwinden dieses zustands bringt mich auf die idee. auch der verbleibende leichte torkelzustand und die hormonelle grundstimmung. wann es damit wohl endlich mal gut ist. i wonder.

alle tage | 0 » | plink

29. Dezember 2013 - 19:42

über meiner augenbraue wohnt eine kleine übelkeit, die vermutlich migräne heißt. ich möchte das nicht, aber. so bin ich nun mal.

dicht dahinter das elend, das mir die träume nimmt.

alle tage | 0 » | plink

26. Oktober 2013 - 00:18

die nachmigränemüdigkeit zieht sich durch den ganzen tag bis in die nacht, meine heilgen schreibgefilde. manchmal wünschte ich, ich könnte gleich am morgen schreiben, das würde mir die tage erheblich erleichtern. was sage ich: das leben! geht aber nicht, selbst dann nicht, wenn ich es mit aller kraft versuche.

gerade eben schnell noch den letzten text, der ja im grunde fast schon fertig ist, wie mit dem feinen haarpinsel gefegt. ein paar worte geändert, um wenige zeichen gekürzt. mehr nicht. (es ist so wunderbar, das zu tun, tun zu können.) an den aktuellen text, den schwankenden, taumelnden, der mir akut so derart in gefahr scheint, traue ich mich jetzt aber nicht mehr.

dafür kurz davor beim spülen den ansatz für einen neuen text. nur ein hauch. weg vom ich, hin zum du.

unter tage | 1 » | plink

unter druck

25. Oktober 2013 - 16:12

so lange keine migräne mehr gehabt, daß ich sie heute beinah nicht erkannt hätte. vielleicht war es die vergangenen male aber auch nur genau so wie heute: statt schmerz und desorientiertheit als migräne zu identifizieren, dachte ich an das leben und den druck, an dunkelheit und angst. so wie als kind, als ich auch noch nichts von migräne wußte. nur von der zunehmenden düsternis der welt, die mir allerdings plausibel erschien.

so kommt alles wieder, im alter. ; )

jetzt, nach nur der hälfte der medikation, geht es schon fast wieder. dennoch werde ich gleich noch die pille einwerfen, anschließend gleich ins wasser. und dann?

leben?

alle tage | 1 » | plink

17. September 2013 - 13:36

migräne ist wut mitunter, grundlegende weltwut. und menschenekel.

alle tage | 0 » | plink

20. August 2013 - 10:04

migräne, was sonst. wenn auch völlig aus der reihe. ich hätte es wissen müssen. migräne hat ein gemüt, eine seele, ein verkehrtes herz. (das also macht physiotherapie mit mir.)

ich brauche eine pause, dringend. ich brauche jemanden, der mich hier wegholt und irgendwo hinträgt, wo es ruhig ist. ein stiller mensch, der eine weile auf mich achtet. oder das meer.

ich gehe weiter. natürlich gehe ich immer weiter.

alle tage | 0 » | plink

26. Februar 2013 - 14:11

heute migräne, war ja klar. ich hätte es wissen sollen, gestern schon. über dreißig jahre, und die hoffnung ist immer noch nicht verreckt.

alle tage | 0 » | plink

15. Januar 2013 - 21:56

am abend rutscht das migränetier kraftlos von meinem rücken, gebändigt von 3 x ibu und 1 x formi + mcp al. es stürzt zu boden und schwört mit letzter kraft rache. so kennen wir und, so lieben wir uns. ich esse eine tiefkühlpizza, eine ganze, was viel zu viel ist. (den schnaps, den ich mir danach von herzen wünsche,  verkneife ich mir bbesser.) aber tagsüber hat mich das monster nicht aus dem haus gelassen, schnell mal eben, kartoffeln, eier und zitronen. nur meine arbeit habe ich gerade so geschafft, ohne große qual. kriechend, mit tränenden augen. sieht ja keineR.

wenn alles so roh ist. und bleibt. das fleisch ohne lust.

alle tage | 0 » | plink