am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

warum ich in berlin bin:

weil ich wieder schreiben wollte. ganz neu anfangen. und das mache ich jetzt. so einfach ist das. (alles andere ist nebensächlich, das wird sich finden, mit der zeit.)

hinterkopfschmerz

dumpf und pochend. nicht, daß es mich am arbeiten hindern würde. die verkrümmt verkümmerte standardhaltung vor dem bildschirm geht so gut wie immer. aber dann bloß nicht rühren, bewegen, gar etwas anderes versuchen. gymnastik oder so. das rächt sich, fürchterlich.

wip = work in progress

ja, es geht weiter. ich pflüge mich vorwärts.
weil ich noch nicht wirklich weiß, worauf es hinausläuft, mache ich zunächst einmal land. das heißt, ich skizziere ideen nicht, indem ich notizen mache oder mir den ganzen tag mein hirn verrenke. ohne daß ich so zwangsläufig zu einem ergebnis finden würde. das ist mehr als unsicher. statt dessen schreibe ich einfach zweidrei sätze in das entsprechende kapitel. unvollständig, unvollkommen. dann gehe ich weiter, lasse den rest wie er ist. und es funktioniert. der weg ebnet sich, wie von allein. ich bin überrascht, daß ich das kann, so vorgehen. nicht gleich alles 100%ig ausarbeiten.
resultat: fünf seiten kapitelkrizeleien, mal mehr mal weniger grob. natürlich alles gleich in die datei.
was soll ich noch sagen? ich bin zufrieden. :-)

work in progress

so schnell kanns gehen, wer hätte das gedacht.
die idee, ganz grob nur, ist erst ein paar tage alt. aber gestern abend schon habe ich angefangen zu schreiben. 10 seiten pro woche, die alte LUCASvorgabe. und es werden nicht!!! wieder 400!!! seiten, das steht fest. höchstens 100!!! ansonsten wild drauflos. mal sehen, was kommt, und wo es hinwill.
heute finde ich mich dann schon auf seite 10. ich bin schneller und besser als damals. auch die richtung ergibt sich von selbst, wie erhofft. (bislang auf jeden fall. aber es kommen andere tage, ich weiß. das ist nur natürlich.) dazu die einzelnen fragmente. ein bild, eine idee, das paßt. immer. manchmal sogar das richtige wort, das eine, aus dem alles wächst. so läßt es sich arbeiten.
ich kann mich auf mich verlassen.
und wenn alles nichts hilft, dann träume ich eben.

nachts über

– die logik des aristoteles
– paradoxes denken
– das leben in indien
– filmreife träume
– rückenschmerzen

wörter & mehr

blog vs. hartz iv – kommt mir beides irgendwie bekannt vor… ‚ein-euro-job‘ finde ich aber auch nicht schlecht. und ‚gefühlte armut‘ erst.

wörter & mehr

blog vs. hartz iv – kommt mir beides irgendwie bekannt vor… ‚ein-euro-job‘ finde ich aber auch nicht schlecht. und ‚gefühlte armut‘ erst.

spam, freudsch

ich lösche den täglichen email-junk und blubber die unsinntexte, englisch zumeist, vor mich hin. statt ‚low priced‘ schwalle ich von ‚low christ‘. das muß an weihnachten liegen. jahr für jahr ein billigangebot.

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