wenig geschafft heute. die listen bleiben lang und werden immer länger. morgen sieht es sicher nicht anders aus, vor allem termine außer haus stehen an. was solls, ist halt nicht zu ändern. zumindest muß ich früh aufstehen, das läßt hoffen. und der kopf ist jetzt schon wieder völlig frei. was will man mehr?
Monat: August 2005
möglichkeiten
gestern migräne, besonders nachts, wie es sich morgens bereits angekündigt hat. was solls? es gab keine größeren ausfälle oder absagen, nur erschöpfung und übelkeit. schlaflosigkeit, die ganze nacht. es war also recht schnell abgehandelt, diesmal, alles in allem. nur müde bin ich immer noch, aber das gibt sich bis morgen, ich bin sicher.
ich überlege, den text nochmal ein wenig besser einzulesen. scheint so, als gäbe es da möglicherweise einsatzgebiete…
die pflicht
alles gerät aus dem lot dieser tage, und das gefällt mir nicht. ich schlafe zu lang, bastel dann hier ein wenig und dort auch noch ein bißchen. dabei werde ich immer unzufriedener, fange bei diesem wetter natürlich an, fürchterlich zu frieren. schließlich lege ich doch noch los, kurz vor zehn erledige die anstehenden pflichtaufgaben, die morgen zumindest ausdruckbar sein müssen. immerhin. wäre ja auch schlimm, wenn nicht wenigstens das ginge. aber gewipt wurde heute wieder nicht. das nervt!
kains töchter (9) – leseprobe
ich weiß nicht warum, aber wenn ich die mp3-datei zu verlinken versuche, dann funktioniert es nicht. wenn ich hingegen die untenstehende zeile in das eingabefenster des browsers einkopiere, dann gehts ohne probleme. bei mir zumindest.
wer sich also die mühe machen mag:
http://www.light-inside.de/files/susanne riedel, kains töchter.mp3
nachtrag: so scheint es zu gehen (öffnet sich allerdings in quicktime, hier jedenfalls. keine ahnung ob es anders auch geht, aber besser kann ichs grad nicht.):
leseprobe, Susanne Riedel, Kains Töchter
(ich wäre auch offen für hinweise, wie man gemeinhin einen soundfiledownload – in diesem fall dennoch eher ein textfile – hinkriegt. des weiteren wäre natürlich interessant zu erfahren, wie sich zukünftig bei derartigen oder ähnlichen projekten aufnahmequalitätsverbesserungen erzielen ließen.)
hauslärm
endlich ein bißchen sonne, nach tagen, so kommt es mir vor. ich reiße die balkontür auf, nur um festzustellen, daß die bauarbeiten am haus inzwischen weit fortgeschritten sind. unter anderem wurde offensichtlich über nacht am bestehenden gerüst eine dieser röhrenrutschen angebracht, die am unteren ende in einen müllcontainer mündet. das ist klasse, das ist richtig schön laut.
sommermüde
noch so ein müder tag, obwohl heute bereits wieder ein bißchen mehr sommer ist als gestern noch. trotzdem gab es keine frische energie, nur fahrigkeit und trübsal. dementsprechend bestand der arbeitstag aus viren- und sonstiger sicherheitsscans, die noch dazu überaus fündig wurden. außerdem aufräum- und sortierarbeiten, ein backup wäre auch mal wieder fällig, fällt mir gerade ein. vielleicht morgen, wer weiß. je nach müdigkeitsgrad vermutlich. obwohl so viel wirklich wichtiges zu tun wäre.
georg hat mir meinen stift auf minuszero transparent gebastelt, sehr nett von ihm, vielen lieben dank. aber dann hat er ‚gemeckert‘, das ding würde so angefressen aussehen. ich weiß ja nicht, ich find es schön so. das ist schließlich der stift, den ich tagtäglich in der hosentasche habe. das kann doch nicht falsch sein.
außerdem sollte diese woche ja eine besuchswoche sein, so war es geplant. doch der eine besuch hat sich schon gestern ungesehen wieder nach spanien begeben. der andere hat eben angerufen, aufs band gesprochen. sind auf dem heimweg aus dem urlaub an berlin, und damit an mir, einfach vorbeigefahren. so ein scheiß! und dann jubeln sie auch noch gemeinsam in den hörer, daß sie lieber mal länger kommen, um mich zu ärgern. was haben die auf einmal alle gegen mich?
das leben und das schreiben (2)
ein wenig muß ich wohl abbitte leisten für den wenig positiven halbzeitbericht über dieses buch. so schlimm ist es nun doch nicht, muß ich nach beendigung der lektüre sagen. die schwächen liegen genau da, wo sie bei amerikanischen schreibbüchern immer wieder liegen. in einer zu groben verallgemeinerung, im überbetonen des erzählens, im vermeindlichen blick auf den erfolg. (der im englischsprachigen bereich möglicherweise angebrachter ist als ausgerechnet hier.) darüber kann man hinwegsehen.
ungefähr ab der hälfte, ab dem kapitel ‚über das schreiben‘ wird es besser, wesentlich sogar. denn was immer man halten mag vom bevorzugten genre des autors, von seiner überproduktion und seinem zwiespältigen ruf. ein einblick in den schreiballtag, in all die tricks und tips, so unmöglich sie auch sein mögen, die sich mit der zeit und der erfahrung natürlich herausbilden, ist allemal interessant. in diesem fall sogar ausgesprochen spannend. selbst wenn ich in vielem immer noch völlig anders denke.
außer hierbei natürlich:
„Botschaft und Moral, die kann man alle in den Sack stecken und mit dem Knüppel draufhauen, verstanden?“
Stephen King, Das Leben und das Schreiben
stephen king mag übrigens keine schreibseminare oder creative-writing-kurse. er warnt zwar nicht explizit davor, aber er kann ihnen auch nicht viel abgewinnen. sie stören nicht, aber sie helfen im zweifel auch nicht weiter. so habe ich ihn verstanden. natürlich bin ich da wiederum zwiespältig. eine andere sicht einzuholen, neue sichtweisen und ansätze zu diskutieren, das ist immer hilfreich. aber ohne viel schreiben und viel lesen geht natürlich sowieso nichts, das stimmt.
an dieser stelle noch ein kleiner hinweis in eigener sache:
– meine persönliche liste mit büchern über das schreiben.
– einige zitate aus jenen büchern.
– überhaupt ist minuszero, mein persönliches angebot zum thema schreiben, jetzt (so gut wie) fertig und sicher nicht uninteressant.