am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

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buddha am schreibtisch

meine wienzeit diesmal ist eine schreibzeit, eigentlich. ich weiß nicht mehr, ob ich das von anfang an so geplant hatte. aber es ist jetzt schon lange so beschlossen gewesen, also.

los!

ja, ich muss mich zwingen. es läuft nicht von allein, das war in den letzten wochen, wenn nicht monaten, schon kaum zu übersehen. all das, was nur in meinem kopf herumwabert, gebein und gemüt, aber keine form findet, das muss jetzt. ja, was weiß ich was: zu leben beginnen.

einen plan habe ich nicht mitgebracht, und ich habe bis jetzt auch keinen gemacht. ich habe mir angesehen, was da ist. das wenige. ich habe ein paar sachen verschoben, aber nur, weil ich festgestellt habe, dass ich sie an einer stelle zu löschen vergessen hatte. oder ich hatte etwas anders damit im sinn, keine ahnung. das ist so lange her, dass ich es einfach nicht mehr weiß. solches muss man unbesehen wegwerfen können. und das, immerhin, kann ich inwischen.

ein glück!

anschließend saß ich da und wusste den weg, auch wenn er mir nicht gefiel: ich muss einfach vorne anfangen, um die stimme zu finden. es geht nicht anders, alles andere ist unwichtig. wenn sich das nicht findet, ist es sowieso egal. dann ist es vorbei.

im grunde ist also das der punkt, jetzt, an dem ich mich aus der idee, der großen gesamtgestalt, in die ebene hineinbewege. in der gewissheit, dass dabei vieles verloren gehen und anderes sich finden wird. es ist also weiteres wegwerfen gefragt, unbesehen und unwiederbringlich. dem kosmos zum geschenk. das ist der moment, in dem es beginnt.

überraschung!

noch hat es mich nicht gepackt, aber natürlich bleibe ich dran. ich sehe, dass es in die richtige richtung geht, doch noch spüre ich so gut wie nichts davon. zwei seiten habe ich bearbeitet, und eines immerhin ist durchaus da: der ebenenwechsel. ich schreibe den augenblick, die menschen und die geschichte.

das jetzt!

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