am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

böse geister

zum des jahres sind die fragen um so größer. wie konnte es dazu kommen, zu brexit und trump? und was noch alles? privat wie global, was um himmels willen ist denn noch möglich, das zuvor nicht einmal denkbar war? war sarrazin nicht schlimm genug? le pen, petri und höcke. ich weiß nicht weiter, kein wort, schon lange nicht mehr. ob das alles ist, ob es wahr sein kann. wie es weitergeht. ich bin nicht sicher. ob es wirklich ist. ob es wirklich das ist, worüber ich mich aufregen soll.

oder ist es nicht vielmehr die erkenntnis, daß wir keine argumente haben gegen die mörder, die schlächter. keine instrumente und keine waffen, keinen weg. wer das töten will, wird es tun. er wird es ankündigen und in die tat umsetzen. und niemand wird wegsehen. wozu auch? so läuft die zeit und nichts hilft. das ist es, was um sich greift. diese unausweichlichkeit gegenüber der gewalt. diese trostlosigkeit in der welt, seit jahrtausenden.

die bösen geister, überall.

ratlos bin ich. mit nichts in den händen, nur mit rauschen im hirn. weiße leere, uralt. anderswo, in aleppo, nicht weit, aber nicht hier. jetzt. da liegen leichen in den kellern, massenhaft. das weiß ich. da leben menschen. noch.

so krönt sich dieses grausame jahr mit entsetzen, mit tod, mit mord. mit schlachten.

pro pulse

ein wenig betrunken nach dem tango, vom alkohol wie auch vom tanzen, beides. dabei habe ich vor zwei wochen oder so noch darüber nachgedacht, ganz damit aufzuhören. tangokrise deluxe, ernsthaft. ich ungelenkes, taktloses etwas, zu ängstlich, zu menschenscheu. es schien mir zuviel. es schien mir genug.

jetzt aber, auf einmal beginnen im tango die momente, in denen niemand mehr weiß, wer das eigentlich tut. das gehen, das tanzen, das zusammenspiel. fast wie im schreiben. ich bin überrascht.

a la vida

die gläser heben auf den toten freund. wie seltsam das ist, als würden wir ihn hochleben lassen. wie traurig. und wie schön auch. gegessen haben wir, getrunken und viel gelacht.

fail?

was für ein dämlicher tag, der mit einem eigenartigen pc-versagen begann. fast zwei stunden für eine knappe seite übersetzung, weil das arbeitsgerät dauernd festhing. beim doc dann natürlich nichts mehr davon, alles ganz geschmeidig. und danach hier dann auch wieder. was für ein driss. (vor allem, weil es vermutlich die win 7-update-politik von microsoft war, die den rechner lahmgelegt hat. ein hauseigener bug sozusagen. das mag ja sogar so gewollt sein, das kann man ja aber abschalten. zum glück.)

bei der kawa, die seit zwei wochen auf ihren tüv wartet, ein bißchen was neues. der schrauber vor ort, immerhin. aber noch keine plakette, nicht einmal die wenigen ersatzteile. also weiter warten.

zu hause zurück dann keinen überblick mehr, keinen plan. die drei noch offenen dateien bearbeitet, anschließend zu nichts mehr gekommen. statt dessen an dem alten zweitlaptop (x61) herumgebastelt. es umgebaut, ziemlich programmreduziert, um es zu einer schnittigen, kleinen maschine zu machen. ein ding, das zwar internet kann, wenn es sein muß, dem das aber nicht gnaz so leicht fällt, prozessor-und arbeitsspeicherbedingt.

eine schreibmaschine also, handlich und leicht. für unterwegs. könnte nötig werden, demnächst. hätte ich zumindest gern so.

hab ich jetzt.

schuldigung

ich muß um verzeihung bitten, daß hier aktuell so wenig passiert. derzeit geschehen große umstrukturierungen in meinem kleinen blogimperium, die ich nicht wirklich allein und daher auch nicht zügig bewältigen kann. ein kleines element davon ist die notwendige neugestaltung dieses kleinods hier, meinem erklärten lieblingsblog.

was soll ich noch sagen? es zieht sich halt, ziemlich. und so an- und umgedacht, so halbfertig, wie es mir selbst dadurch erscheint, mag ich es selbst kaum ansehen.

obwohl es bislang gar nicht anders aussieht, ich weiß. tut mir leid.

die möglichkeit von tango

ich hab da mal was über tango geschrieben, wie ich ihn kennen gelernt habe. (das kennen ist ein lernen, jaja.) und veröffentlicht wurde der text in einem rosengarden, auch das noch.

Tango ist Leben, ist also Versagen, Vergehen. Tango ist Sehnsucht, nicht Sex. Tango ist Lust und Verbrechen. Tango ist die Gelegenheit. Denn Tango er/findet Schönheit im Dreck der Straße, wie ein Dieb.

ganz lesen

wenn es doch immer so still sein könnte wie jetzt gerade. und wenn es dann bitte dunkel werden würde, ganz langsam. und dann nie, nie wieder hell. und heiß. und wirr.

keine menschen mehr und keine fragen. keine anforderungen und ziele, keine absichten oder verpflichtungen. keine wünsche, keine träume, keine zeit. bitte.

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