am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

ms murks

man sollte diese microsoft-idioten irgendwie verantwortlich machen können für den murks, den sie ihren kunden mitunter auf die rechner spülen. eine nacht lang update 7 von 21 und nichts rührt sich. hängengeblieben das ding, festgefressen im win7 update modus. und dann, beim pc-doc, hocken da weitere menschen, die dasselbe problem haben. und alle zahlen brav eine stunde arbeitslohn. ich auch.

immerhin hab ich gleich auch noch die versehentlich abgeklemmte soundkarte „repariert“, und zufällig ist das kaum merkliche geruckel beim bildschirmscronnen behoben. vermutlich durch das nebenbei schnell mal neu durchstrukturierte bios.

so ist am ende alles gut.

schreibarbeiten

die arbeitsfreien tage sind ja niemals wirklich arbeitsfrei. für freiberufler schon gar nicht und erst recht nicht für frei schreibende freiberuflern mit frei schwebenden schreibprojekten. es gibt viel zu tun, um die weiterführung des romanprojekts zu sichern. grundlegende dinge, die nicht zuletzt womöglich der finanzierung dienen mögen. wer weiß!? ich tue, was zu tun ist. es gibt deadlines. und ich träume.

außerdem ist ein schreibkurs zu gestalten, der bis zum sommer nach und nach durch verschiedene bereiche der schreibarbeit führen soll. ich bin froh um das internet und die moodleplattform bei Worte an sich, die ich vor jahren schon aufgesetzt habe. das macht es viel einfacher, aber auch spannender und intensiver als vor jahren, als ich 14-tägig vhs-kurse gegeben habe. ich mag es, das virtuelle klassenzimmer mit ebenso klaren wie vertrackten aufgaben und hinweisen zu tapezieren, für die ich, das weiß ich genau, immer auch ein wenig gehaßt werde.

gut so. schreiben ist vieles, auch widerstand. und eben arbeiten, abarbeiten.

wie sag ich es bloß? vielleicht besser nicht. doch es ist gut, auch so, es ist genug. immer genug. (gutnacht)

es gibt viel zu tun, immer so viel zu tun. und nichts dazwischen mitunter. keine träume, keine angst. ob das gut so ist und richtig?

ganz schön

schnell mal 25.000 zeichen übersetzung zwischenschieben. geht alles, mach ich glatt. zieht sich aber.

besser

hormone können grausam sein. immerhin wirken die schmerzmittel jetzt wieder. das soll reichen fürs erste.

what goes around

hab hier ein bißchen was verändert, recht spontan und wenig überlegt. scheint aber zu stimmen, auch nach 48 stunden noch. vielleicht kommt es ja an. auch bei mir dann wieder, auf umwegen.

ich gehe über einen steg, eine kurze strecke nur, er führt über ein kleines gewässer, geplätscher. es ist nicht hoch, nicht tief, nicht gefährlich. es ist alles ganz harmlos, kein abgrund, keine schlucht. deshalb gibt es kein geländer. das ist verlockend, irgendwie. ich sehe mir zu, wie ich nach links abdrifte, mit jedem schritt ein wenig mehr. wie ich dann kurz vor dem anderen ufer abstürze.

auch das ist nicht schlimm. in aller ruhe werfe ich meine tasche voraus, auf das gras ans andere ufer, in sicherheit. dann greife ich mit einer hand nach einem stück metall an der unterkonstruktiuon des stegs, damit ich nicht ins wasser falle. so hänge ich dann da und komme nicht weiter. was sich auch tue, es mißlingt. nichts ist wirklich anstrengend oder beängstigend, nicht das schaukeln, das umgreifen, die versuche, mich wieder hochziehen. all das gelingt mir gelassen. nur gelingt es nicht, ich komme ich nicht los aus meiner lage. das ist unbefriedigend. so unbefriedigend, daß ich aufwache. und unzufrieden bin, die sache nicht schnell noch gelöst zu haben. im traum.

draußen ist es hell, ein vogel singt, fühlt sich wie frühling, fast. leicht, so leicht, wie das hängen an einem steg. wie anders ist mein wachkörper. hart und verschmerzt, wie immer. die augen brennen, im nacken frißt ein tier. morgens, gleich dem aufwachen, nicht sofort völlig erschlagen sein. gibt es das eigentlich? ich vermag diesen körper kaum in den tag zu tragen. oder bis ins bad, in die küche vielleicht.

kaffee.

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