am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

eine kleine anspannung im körper, kurz vor dem schlafengehen, eine falsche bewegung vielleicht und schon reißt es mir überraschend wieder die malade linke schulter. vielleicht sind es auch die gedanken, die falschen vorstellungen und illusionen, die mich nachts beherrschen. der ewige kampf, in dem ich mich gefangen sehe. die ständige sehnsucht danach.

schmerzgel und eine tiefe nacht, träume von großen weißen flächen, papier und pixel. jetzt ist alles wieder wie zuvor, kein reißen mehr. nur dieser druck innen, dieses tiefe zweifeln in jeder bewegung, eine leise hemmung und enge. das ist nicht neu. das ist alles.

das wird. werden. was auch immer.

liebe & familie

feststellen, daß das buch, das ich jetzt bald schreiben will, zwei liebesgeschichten beinhalten möchte. genau genommen sogar drei. eigentlich dachte ich, es würden familiengeschichten, ebenfalls drei. also drei bücher. so!

und jetzt?

fledertier

dieses leben und seine grobheiten, wie sehr ich mich daran gewöhnt habe. manchmal kann ich es sehen, werde ich für einen augenblick zu der, als die ich gemeint war. womöglich. meistens aber bleibe ich starr, voller erwartungen. und leer.

all die feinheiten, die auch zu mir gehören, die sich nicht von mir lösen wollen, trotz allem nicht. wie ich sie verleugne und verschweige, vor mir selbst vor allem und sowieso. seit jeher, seit es sonst niemand mehr tut. das ist eine tatsache. als gäbe es keinen anderen weg, haltlos durch die luft. alles ist eine gefahr. von einem zur anderen, und zuletzt zu mir zurück.

diese momente der durchlässigkeit, diese offenen nächte und manchmal. plötzlich. locken fluchtwege zwischen den wimpernschlägen, hauchzart. in der schwindenden zeit suche ich meine heimat, ein freischwingendes, luftiges wesen.

das bin ich. mitunter.

write insight

sieht doch schon viel besser aus, oder? die farbe, die schrift, der hintergrund vor allem. und überhaupt, die schlichtheit. ich mag schlichtheit, sowieso, immer. aber zur zeit ganz besonders.

trotzdem ist das ding ziemlich modern, paßt auch auf tablets und smartphones, recht elegant sogar. es ist also ganz anders als das hiesige uraltmodische blog hier, das technisch längst überholt ist, ich weiß. aber ich hänge nun mal daran und werde ohne jeden zweifel so bald nichts ändern wollen. (auch wenn ich weiß, daß ich absehbar irgendwann mal muß.)

jaja, ich hätte meinen namen da oben auch gern etwas größer und außerdem in einer anderen, dunkleren farbe. leider finde ich mich ausgerechnet da aber gerade nicht rein. mist!

nach über drei stunden basteleien reicht es mir aber für heute erstmal. ich will jetzt einen knopf annähen und eine hosentasche stopfen.

sacado

mit dem tango an dem punkt angelangt sein, wo die in der stunde vorher, die gerade erst damit angefangen haben, mich fragen, wie lange das denn dauert, bis man so tanzen kann. das ist eine überraschung, weil ich mich so gut daran erinnere, wie ich selbst mich eben das nicht zu fragen traute. letztes jahr.

write-insight

und so auch. (die zweite!)

die dritte kommt hier nicht, die ist ja privat. und dementsprechend reichlich unütz, wie ich schon sagte. mußte aber trotzdem, für alle guten dinge und so. man weiß ja nie.

identity

die umbauarbeiten halten an, die beiden beruflichen webseiten haben da sozusagen einen anfang losgetreten. jetzt gibt es neue visitenkarten, die rechnungen kommen ebenfalls ab sofort minimal gestaltet daher, alles von grund auf neu durchdacht. das (rudimentäre) design und die farbgestaltung zieht sich dabei durch bis hin zum rein privaten infokärtchen. (mit adresse und privatnummer, wobei ich de facto soetwas noch nie im leben gebraucht habe, kann ich mir auch gar nicht vorstellen. ist also womöglich ziemlich albern. aber egal.)

ausgegangen bin ich bei alle dem von der inzwischen wirklich endgültig fertiggestellten zwischenzeile, der texterinnenhälfte meiner existenz. von dort habe ich das dunkle grau und das rot aufgegriffen und auch die kleine sonne in meinem namen. der witz ist, daß ich mich oft, wenn jemand „sonne“ sagt, angesprochen fühle, weil ich meinen vornamen verstehe. vielleicht ein wenig arg persönlich und im grunde unverständlich, soll aber so. ich mache meine arbeit eben persönlich.

die autorinnenhälfte meiner existenz dagegen – wright-insight – gefällt mir derzeit noch überhaupt gar nicht. ich fürchte, es liegt am theme, das mir zunächst so unglaublich treffend erschien. jetzt nerven mich die kleinen linien, überhaupt die überbetonung doch ohnehin prominenten themas. da muß ich wohl nochmal suchen. und bauen und basteln. ach.

aber: alles wird gut. und immer besser.

paradigma

mein kreislauf eiert, der blutdruck tanzt, aber eher nicht tango. mehr so gar nicht bodenständig. stattdessen auf fremden wellen, gestern total im keller, heute dann wieder in überraschender höhe. spaßig ist das nicht, eher erschreckend. verstehen kann ich es auch kaum, nur daß ich tendenziell rasend bin. was allerdings nichts neues ist. die fingerknöchel beißen immer wieder zu, auch wenn es nicht weiter stört. die linke schulter reißt es nach wie vor, ziemlich kräftig, ist aber ebenfalls nicht besonders tragisch. kaum besserung also in den letzten tagen, keine erleichterung, keine heilung. (wie auch? die rechte schulter, die im spätsommer dran war, hat auch ein paar monate gebraucht.) gedankenfreiheit. ich lasse es einfach. das wetter? der mond? die hormone? ich lasse es so.

andererseits ist da etwas im gange, ohne zweifel. eine große ruhe ist im anzug, eine plötzliche perspektive. eine art wolfstreiben vermutlich. ein leben, ein schreiben. ich.

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