erst einen hinter die binde, caipi, passend zum november, dann die wichtigste webseite überhaupt in dem uraltsystem, das ich hier besser gar nicht erst verrate, aktualisieren. (wordpress kommt dann bald, versprochen.) und alles klappt, so ist ich. (dazu walnußmöhrenbrot.)
engl
in welchem gynäkologischen lehrbuch steht eigentlich, daß die praktizierende ärztin exakt in dem moment, in dem sie dieses metallische gerät in den fremden unterleib direkt vor ihrer nase einzuführen und aufzuspreizen gedenkt, folgende frage stellt: was machen sie beruflich?
sorry, vielmals. aber mich überfordert es, in dem moment auch noch über meine beruflichen miseren sprechen zu sollen.
leben an sich
das schreiben über das schreiben ist eine spannende sache, fast so spannend wie das schreiben selbst. oder das leben mit dem schreiben, das schreiben mit dem leben. und überhaupt.
trotzdem mache ich jetzt mal eine pause und denke ein bißchen darüber nach, wie es da drüben weitergehen soll. muß sein.
versehen, versehrt
viel arbeit in den letzten tagen. neue arbeit mit gesteigerter konzentration. übersetzungsbasteleien, sehr spannend, wie sich das nach und nach zusammenfindet. zwischendrin war ich heute schnell einkaufen, mal raus an die luft, dazu ein bißchen musik in den ohren. vielleicht ein fehler, denn deshalb höre ich nicht, wie sich hinter mir jemand an die leergutpresse stellt. im weggehen remple ich ihn an, will mich kurz entschuldigen und weiter. ganz einfach, was sonst.
da packt der fremde mit beiden händen meinen rechten unterarm. und ich, die ich nichts höre, aber dennoch ziemlich sicher weiß, daß er sich seinerseits entschuldigt, reiße mich empört los, nein, vielmehr erschrocken. dann gehe ich.
er ruft noch hinter mir her, das sehe ich. seinerseits empört. hören will ich nicht, was er sagt. oder mich erklären, wo ich mich nicht erklären kann. manchmal ist alles ratlos.
fürwahr
auf eine visitenkarte, die mir vor monaten übergeben wurde, vor wochen schon das wort »Mut« gekritzelt, damit ich mich irgendwie überwinden kann, endlich die zugehörige mail zu verfassen. diese karte liegt nun strategisch direkt vor mir auf dem schreibtisch, aus eben demselben grund. und je länger ich hinsehe, desto deutlicher erkenne ich in meiner grauenhaften handschrift das wort »Angst«.
eindeutig.

nee, doch nicht.
