am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

re:publica 14

so richtig weiß ich nicht, ob es richtig war, auch im kommenden jahr wieder die re:publica zu buchen. eigentlich hatte ich ja gedacht, daß ich es darauf ankommen lasse und als helferin teilzunehmen versuche. oder als speaker. dem zufall überlassen also. aber dann hatte ich zufällig glück und erwischte tatsächlich einen der letzten early birds.

@mikelbower besteht übrigens nahezu darauf, daß ich im mai dort was zu netzlyrik mache. (oder zu 50+?) na, das hat gerade noch gefehlt, aber da werde ich jetzt wohl drüber nachdenken müssen. immerhin käme er dann, und wir könnten uns mal kennenlernen. also in echt, ganz so, wie das früher mal war auf der re:publica.

sand, gestapelt

daß ich mich im ausland befinde, verdeutlicht mir nicht nur das internet, das mich hierzulande partiell daran hindert, auf die arte videothek zuzugreifen. auch in den hiesigen buchläden, deren auslage mir weitgehend unbekannt ist, wird es mir sofort klar. nun bin ich ja keine eifrige buchladengängerin, auch in deutschland nicht und ebenso nicht in den großen ketten zuhause, wo vorwiegend gestapelt wird. der meiste lesestoff findet übers netz zu mir, aus irgendwelchen rändern und ecken, nicht immer aktuelle ware, ganz im gegenteil, dazu per empfehlung, oft genug ebenfalls übers netz. zufälle eben, eigentümliche lüste und süchte, nie zu befriedigen. (nicht einmal im selber schreiben.)

aber eines ist überdeutlich: herrndorfs sand ist auch in der schweiz hoch gestapelt, überall. (und meins liegt brav zu hause, immer noch ungelesen. sollte ich mir wohl am besten für weihnachten mal vorlegen.)

nachtrag: ach, und lucky weint über tschick.

den körper soweit treiben, daß er die geheimnisse des lebens freilegt. (oder: zeit zu schlafen.)

ich hab meine todo-liste zu hause vergessen.

nachts in traumschleifen nackte angst ausgeschwitzt. und alle hoffnung dazu. jetzt auf. it’s meaningless.

wortzen

lyrik -> # urbaner herbst

prosa -> wieviel mehr arbeit macht doch prosa im gegensatz zur lyrik. (nun ja, das ist ein recht zwiespältiges statement.) aber ich arbeite, ackere regelrecht von grund auf prosaisch, auch und vor allem an den randbedingungen. (webseite aktualisieren, businessstempel für das literaturbusiness besorgen, endlich. kaum zu glauben, daß ich den in den inzwischen über neun jahren in berlin völlig vergessen, ja nicht einmal vermisst habe.)

meine mörderin hat mich verlassen, hat mich allein zurückgelassen. und jetzt weiß ich nicht weiter, solange sie schweigt. (vielleicht war aber auch nur zu viel zu tun, was nix mit schreiben zu tun hatte.)

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