am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

wortzen

lyrik -> # das leben laufen

prosa -> vielleicht noch ein ebook? zeit wärs ja, nach fast einem jahr. (es gibt da noch all die alten, unveröffentlichten lyrischen prosatexte.)

erst, wenn es nichts mehr zu sagen gibt. ist alles gut. jetzt.

done & gone

die alten bilder. und nichts mehr sehen. nicht mehr hoffen, nicht mehr träumen. nicht mehr warten.

nichts mehr wissen. nur leere.

und weite.

mich wehren gegen das verzehrt werden. ein leben lang. das muß ein ende haben.

wie

wie der emotionalkörper automatisch reagiert im augenblick des verlusts. mit zittern und heulen zunächst, dann mit wach sein, nicht mehr schlafen können. oder wollen. auf der suche nach klarheit.

viele gedichte und immer derselbe film, nacht für nacht. winter in alaska, sommer im tal. bis zur beerdigung bleiben wochen.

wie wenig das zu bedeuten hat. das weinen und wachen. wie das wetter, im angesicht des todes.

jedes labyrinth hat ein zentrum, das zugleich anfang wie auch ende ist. der schrecken, wie konnte ich vergessen. wie blind, wie verloren. wie einfach im grunde.

das labyrinth ist kein irrgarten. das gehen in schleifen, das labyrinth, das ist der weg.

klagenfurt, geköpft

klagenfurter kopf

weil ich ganz bestimmt keine blütenknipserin sein will. und weil ich heute meinem kleinen klagenfurter quizgewinn den verkümmerten körper abgerissen und in schreibtischnähe hingehängt habe. da glotz er nun. (oder ist es eine sie?) etwas dümmlich, mit diesem groben haken im hirn. paßt doch.

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