am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

dankbar. für einen ruhigen tag, ohne größere detonationen. und wünsche mir träume für die nacht. träume, in denen alles erlaubt ist.

seit tagen weckt mich mein herz um zwanzig nach sieben, heute dann um zwanzig nach fünf. den rest der zeit vor dem auftstehen liege ich auf dem bauch und lausche dem puls, der mir durch den bauch pumpt. und schweige. die innere stimme scheint entgültig zerbrochen.

arbeiten sollte ich. arbeiten, arbeiten, arbeiten. und was tue ich? bücher sortieren.

tenderness

jazz am morgen, schön laut. (kip hanrahan, tenderness) ich sortiere manuskripte aus, altes, stinkendes papier. der schredder läuft heiß. auch der originalausdruck von lucas kommt weg. endlich. ich finde vier geschichten, noch undigitalisiert, aus der schreibmaschinenzeit. und handgeschriebenes darunter. lyrik aus den 80ern. tagebuchseiten, die noch älter sind. was nun?

sitzen und kleine kreise drehen. nicht gut.

ebook bauen (1)

vier wochen ist es her, da habe ich die erste grobe zusammenstellung gemacht. klammheimlich, ohne es groß zu erwähnen. seitdem nichts, außer dem gedanken daran. höchste zeit also.

gestern den ganzen tag vertrödelt, verspielt. heute auch wieder, beinah zumindest. vielleicht das thema. ganz sicher das thema. da geht etwas in mir zuende. endgültig. und ich muß mit, ich muß da durch. einmal noch. dabei erkenne ich, wie könnte es anders sein. das, was recht ist, ebenso wie die vielen fehler. alles, was falsch war und was falsch bleibt. weil es falsch ist.  die schuld und die schande. da läßt sich nichts retten im nachhinein.

aber das ist nur das leben, das sind nicht die texte. die taugen. oder sie lassen sich an entscheidenden drehpunkten ein klein wenig verschieben. bis es stimmt. nun ja, vielleicht. was weiß denn ich?

eben die zwei texte gelesen, die ich zunächst einmal eingebaut habe, obwohl ich mich so gut wie nicht daran erinnere. vermutlich etwa zwanzig jahre alt, womöglch noch älter. der eine macht mich ratlos, der andere berührt. (seltsam, die eigenen texte auf die art beinah wie neu zu lesen.) beide sind ein bißchen wirr, kommen mir heute unfertig vor. aber ich denke, ich werde sie drinlassen. sogar beinah so lassen, wie sie da stehen, vielleicht nur ein paar grobe unklarheiten beseitigen.

einen weiteren text, zirka zehn jahre alt, rausgenommen. bei ein paar anderen noch unschlüssig. hier und da überrascht gewesen. dann die erschreckende erkenntnis, 117 seiten korrekturlesen zu müssen. und das buch vom tischer lesen, damit ich nicht alles falsch mache. (womöglich muß ich das ausgangformat in word noch einmal gründlich überdenken. ich krieg grad das grausen.)

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