am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

nuancen

wo genau verlaufen nochmal die grenzen zwischen freude, hoffnung und erwartung? und hilft es, wenn in den gräben vertrauen fließen könnte? oder liebe?

parallel

seine erkenntnisse muß jeder mensch für erarbeiten und dann auch ertragen. ich sehe gerade sehr deutlich, daß ich menschen, die mir sehr viel bedeuten, genauso behandle wie jene, zu denen ich eher distanz halten möchte, die mir also irgendwie unangenehm sind. ich höre auf, mit ihnen zu reden, ich antworte einfach nicht mehr. so lange, bis es peinlich wäre, noch einmal darauf zurückzukommen. oder ich weise sie zurück.

vergessen kann ich das dann nie. beides nicht.

beginnender regen

als kind in einem kleinen waldstück stehen, eigentlich nur eine baumgruppe. aber beschützt sein dort, unter dem blätterdach im sommer. dann die ersten fetten platscher, vereinzelt noch, zählen und warten. schließlich getroffen werden, ganz direkt. einmal. zweimal. immer wieder. wunderbar, diese luft.

nachts habe ich gezeichnet, mit bleistift auf papier. das war sehr schlecht. auch im traum.

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