am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

einblick

dieses verdammte loch in mir scheint größer zu werden mit jeden tag. seit vier wochen frißt es sich stetig in mir fort. immer mehr ist mir plötzlich deutlich erkennbar, dinge, die vorher schlicht und einfach nicht existiert haben. nicht für mich zumindest, und ich habe nicht die geringste ahnung, wie das für andere menschen aussehen mag. wieviele gekränkt und verletzt von mir zurückgeblieben sind. igendwo. ich habe nicht einmal die möglichkeit, es in erfahrung zu bringen. da ist soviel unsinn, den ich verzapft habe. so viele jahre, so viele fehler, unglaublich, die mich im nachhinein fassungslos machen. ob der blindheit vor allem, mit der ich sie begangen haben muß. ahnungslos. ob es möglich sein wird, auch nur etwas davon wieder gut zu machen. es auch für mich selbst irgendwie wieder gut zu machen. oder ein kleines bißchen besser zumindest. ich weiß es nicht. ich weiß nicht, wie. ich bin sprachlos, ratlos. ich nenne es verzweiflung, ganz einfach.

freitagszen

engl auf zendura, 15. woche:

# loser

# geschrei

# shooter

# nichtsnutz (daß sich die englischen titel in letzter zeit ein wenig häufen, ist mir selbst nicht ganz geheuer. auch wenn ich es natürlich mit einer ganz persönlichen affinität zur englischen sprache begründen muß. dennoch habe ich diesmal nichtsnutz geschrieben, statt burn out. was sich zunächst tun wollte. rastlos wäre auch gegangen, aber das wäre wirklich schlecht gewesen.)

# gewaltig

seit drei tagen fühle ich derart krank, daß ich statt zu arbeiten oft nur minutenlang ins leere glotze. ich glaube, ich lasse mich jetzt zur seite fallen und krieche dann nach hause. und warte, bis die letzte zelle geflutet ist.

all i need

eben etwas anderes auf den arm der katze geschrieben, kurzentschlossen und schnell. die batterie aber erstmal gelassen. jetzt winkt sie wieder. perfekt.

etwas schweres, sehr dunkles weht durch meinen tag.

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