am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

schlechte laune. angespannt. hormone vermutlich. oder das wetter. vielleicht auch diese kaputte welt. vermutlich alles auf einmal, ein unglück kommt ja selten allein.

jubel um osama

heute morgen gleich als erstes, und zwar nicht übers internet, sondern – ganz altmodisch – via radio: osama bin laden ist also tot und ins meer verklappt worden. jetzt jubeln menschen, manche mehr und andere weniger, nicht nur amerikaner. menschen, die sich darüber hinaus womöglich demokratisch oder sogar christlich nennen würden. so einfach ist das, scheinbar. das böse ist besiegt. das böse ist geschlachtet. und also bleibt das gute?

ich dagegen bin ein wenig ratlos, irritiert und abgestoßen. jegliche gewalt zieht nachhaltige, riesige kreise, immer. und der jubel über eine gelunge rache, so verständlich das ein mag, dauert dagegen vielleicht ein paar sekundenbruchteile. ebenso die freude darüber, die keine wirkliche freude ist. so etwas verdreht sich, schneller als es überhaupt begriffen werden kann.

nein, die welt hat sich nicht verändert gestern nacht. ganz so leicht geht das nicht.

doppelknie*

gestern nachmittag ist mein rechtes knie heftig mit dem schreibtischunterbau aneinandergeraten. ein frontalzusammenstoß, sozusagen. heute tun beide knie gleich weh. ist das nun deren zwillingsnatur zuzuschreiben? oder doch dem alter der beiden?

* besser immerhin als doppelkinn.

freitagszen

engl auf zendura, 12. woche:

# das meer in mir

# tauchen

jeden freitag bin ich gezwungen, diesen freitagsbeitrag fertig zu machen. eingestellt wird das freitagszen in seiner grundform mit bild und wochenangabe immer schon in der woche vorher, ebenfalls am freitag. also heute, und das ganze  ist von anfang an auf 23 uhr terminiert. auf die art bin ich gezwungen, die woche über tatsächlich etwas zustande zu bringen. und mich dann freitags rechtzeitig darum zu kümmern. sonst wird es peinlich. denn ohne mein zutun erscheint ein ziemlicher blogbeitragskrüppel.

diesmal bin ich unzufrieden. ich neige zum kitsch, ich weiß. und nicht immer krieg ich ihn gebrochen.

nächste woche ist übrigens die 13.

mißmut

eben die fortbildungaufgabe dieser woche erledigt. war auf fünf bis acht stunden oder so angesetzt und als extraschwierig angekündigt. komplexe software ist auch wirklich nicht so mein ding, hatte richtig schiß davor. hab dann aber nur drei stunden gebraucht, fühl mich dennoch jetzt nicht toll deswegen. eher dämlich. morgen werd ich das ganze nochmal überprüfen, aber abgeben könnte ich es jetzt schon. kein problem. da stimmt doch was nicht.

mein selbstwertgefühl ist wohl irgendwie grenzenlos zerrüttet.

die währung der liebe ist nicht beachtung. oder beziehung. oder gar bedürfnis. it’s beauty instead.

ich hänge furchtbar hinterher. sollte dringend mal mit der wochenaufgabe der fortbildung anfangen, habe aber nicht die geringste lust. das ist irgendwie ein dilemma, aber nur ein kleines. ich geh jetzt erstmal in die sonne, versuche unterwegs meinen einkaufszettel zu entziffern. danach ist sicher alles gut.

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner