am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

re:publica 11.1

zu müde, um noch viel zu erzählen. zu alt heute nacht. es ist wahnsinnig voll, überall dort. vor den kleineren räumen empfiehlt es sich, sehr sehr früh anzustehen. am besten schon die veranstaltung vorher zu besetzen, damit man gleich bleiben kann.  die ordnerInnen greifen durch und regeln den vollzug. noch fließt es trotzdem. die themen im einzelnen? das kann ich jetzt nicht mehr.

doch die GOWS lehrt mich am abend, diese seltsame musik schätzen zu lernen, die in diesen bars immer läuft. ich flüchte dennoch früh. und fühle mich alt dabei. oder vielleicht doch eher klug?

danach stelle ich noch fest, daß ich die irgendwann schnell am handy gelesene arbeitsmail irgendwie verhunzt habe. alle anhänge zerschossen. das ist peinlich.

what does all that mean? half digital?

dual

schrauben vereinen ja in sich auf wunderbare weise den dualismus. vielleicht ist es auch dualität, ich weiß nicht so genau. auf jeden fall finde ich darin in sehr vereinfachter form einen grundlegenden zwiespalt. bei jeder näheren begegnung mit ihnen frage ich mich, ob ich sie besser nun links herum oder rechts herum schrauben sollte. und nie gibt es eine eindeutige antwort.

nachtrag zu hilde domin

noch ein anderer aspekt zu der neulich in der buchkönigin besuchten lesung. es ging ja um eine biographie von hilde domin, bei der vieles zur sprache kam. einiges auch, das ich in meinen kurzen überlegungen nicht weiter erwähnt hatte. ihren mann zum beispiel, der seltsamerweise etwa zwei drittel der neuköllner lesung einnahm.

luise l. pusch hat nun das buch gelesen und ist in diesem punkt ähnlich irritiert:

Als Erwin Walter Palm ihre Gedichte erstmals sah, war er klug genug, deren Rang zu erkennen, auch zu erkennen, dass seine Frau ihm überlegen war – und dafür musste sie bestraft werden.

sonntagsfrust, ohne bike in der sonne

den neuen kupplungsgriff hab ich nun drin, immerhin. (gestern verschämt einen versierten motorradbastler nach möglichen tips und tricks ausgefragt und dabei dann den offensichtlichen fehler erkannt.) hilft aber alles nix, wenn die stellschraube seltsamerweise die oben abgebildete form aufweist. und das, obwohl sie vielleicht gerade ein halbes jahr alt ist. (die kontermutter nicht beachten, die ist deutlich älter.) ich hab den zug da rausgekriegt, kaum zu glauben. (nicht ganz ohne spuren zu hinterlassen, leider.) aber rein krieg ich das ding definitiv nicht mehr. keine chance.

somit ist nun passiert, was ich unbedingt vermeiden wollte. ich muß jemanden herbitten. (shit!)

köstliches in den wochenblättern (100)

Der deutsche Autor leidet und schreibt. Er leidet vor allem an Geldmangel, doch gegen den gibt es Stipendien und Preise, die verteilt werden. Mit Großmut. Und Ernsthaftigkeit. Für ernsthafte Literatur. Blocksatz gewordene Selbstfindung. Naturbeschreibungen. Leiden.

besten dank, frau berg

freitagszen

engl auf zendura, 9. woche:

# suchen & finden & warten

# menschen meistens

# nackt

# musterhaft

code is poetry hab ich mal wo gelesen. worum es dabei genau geht, weiß ich bis heute nicht genau. aber es war mir sympatisch, von anfang an. ein guter claim.

[das sage ich, weil ich heute blut & wasser geschwitzt habe, weil ich mit php-schnipseln copy & paste gespielt habe. es ist ja schließlich nicht so, daß ich von php mehr als eine recht grobe ahnung hätte. mehr so einen hauch, um ehrlich zu sein.]

manches sollte einfach nicht gesagt werden. auch nicht geschrieben. sondern vergessen.

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