der hauptrechner hat eine nacht außer haus verbracht. war sozusagen im krankenhaus, und jetzt kann wieder internet. zum glück. dabei wurde lediglich eine faul gewordene firewall amputiert, mehr nicht. alles super also.
die idee, bei der gelegenheit gleich auch die vom alten übrig gebliebene 20gb minifestplatte einzubauen zu lassen hingegen, hat sich eher als flop erwiesen. das ding pfeift und jault, es ist kaum auszuhalten. (wie schnell man sich an quasi stumme rechner gewöhnen kann. vorher war es doch ständig so, über jahre.) was nun? kann man festplatten abschalten und nur sporadisch wieder aktivieren? für mehr als eine vielleicht wöchentliche sicherung ist das ding nicht gedacht.
engl
lese gerade vom kommenden streik und schalte eiskalt weiter zum wetterbericht. ob man bei ca. 4° radeln kann? (außerdem habe ich – schön blöd – gerade erst eine bvg-monatskarte gekauft.)
shell
auch seufzen muß ich, wenn ab und zu mal bei janice vorbeischaue. kürzlich wurde dort ein buchprojekt angekündigt, höchstinteressant also. mal eine andere zu verfolgen, die offen zugibt, mehr als nur ins blog zu schreiben. einstweilen scheint aber geduld angesagt. (logisch eigentlich, ist ja hier nicht anders.)
beiläufig verrückt
so richtig arbeiten geht nicht. statt dessen zurück an den murksrechner, die nötigen sicherungen durchführen. man weiß ja nie. (obwohl man das nicht sagen sollte, toi, toi, toi.) außerdem habe ich arbeitstechnisch betrachtet offensichtlich „autistische“ züge. dabei geht es nicht nur um die blöde laptopbildschirmposition. ich mag nicht, wenn sich die maus anders anfühlt, woanders liegt und auch das licht nicht bleiben kann, wie sonst. es macht mich verrückt, wenn ich nicht mit wenigen beiläufigen handgriffen platz auf dem schreibtisch schaffen kann. und trotzdem noch den bildschirm im blick haben. und die zeitung. und das buch. und die notizen daneben. die teetasse natürlich und die gummibärchen. das telefon, das handy usw.
jaja, ich übertreibe. aber beiläufigkeit trifft es tatsächlich genau. die fehlt. der alltagsfluß. die selbstverständlichkeit einer grundordnung, die mit dem ausfall eines so zentralen gerätes einfach ins nichts entschwindet. mit leichtigkeit, sowieso. ich weiß ja, ich weiß. das gilt für alles mögliche, ist ganz und gar normal. nichts ist selbstverständlich. eigentlich. und plug & pray, ein lebensmotto vielleicht.
macht doch nix, sagt die geliebte. du bist doch eh verrückt. ein bißchen mehr oder weniger…
na, wenn das ein trost sein soll.
k(r)ampf
zwei tage pc-gebastel. plötzlich will das ding nicht mehr ins netz, einfach so. keine konnektivität, wie es so schön eingedeutscht heißt. inzwischen sind sämtliche einstellungen doppelt und dreifach überprüft, der router getestet, das lan-kabel auch, sogar die netzwerkkarte ausgestauscht. nix hilft.
somit bin ich am ende mit meinem latein diesem k(r)ampf. und laptopgenervt sowieso. (ständig will ich den bildschirm von mir wegschieben, vergesse aber, daß da ja die tastatur mit dranhängt.) scheißwochenende! (passend zum wetter, voll durch den wind.)
