am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

ich finde dieses jahr ja gut, bislang. andere berichten da anderes. eine freundin hatte jüngst sogar die polizei am hals, beförderungserschleichung oder so. inklusive fluchtversuch. dabei hatte sie ihr ticket nur vergessen. und ein freund hätte gestern fast eins in die fresse gekriegt. sagt er zumindest. ich kann mich dem aber nicht anschließen, grundsätzlich nicht. und ich bin das maß der dinge, hier.

alles latte

immer wieder bin ich überrascht, welch gegensätzliche images ein und dasselbe objekt in sich zu vereinen vermag. zum beispiel das schmucke hauptstadtblog. immer wieder mal als piefig und provinziell verschrien, neulich dann als erstarrt erkannt, habe ich gerade wieder mal den eindruck, daß wir als mittige milchschaumschlürfer betrachtet werden. alles unsinn, mehr oder weniger. stimmt und stimmt auch nicht, in einem so vielfältigen team.
aber so ist das eben, wenn man in den spiegel schaut. man sieht, was man sehen will. im zweifel natürlich sich selbst. ;-)
schon gut, wenn man anderen ins gesicht sehen kann. hin und wieder zumindest, wie wir das machen.
get real!

berlinbesuche, vergessen

vergessen s. anzurufen. bescheid sagen wegen des möglichen streiks am freitag. vergessen i. zu mailen, wegen der unterkunft zu pfingsten. oder sollte es mai sein? pfingsten liegt dieses jahr im mai. sehr früh im mai sogar, das ist selten. pfingsten also. vergessen. auch den berlintext abzuspeichern, eben. typischer migränetag eben.

out

mit wem macht’s ole?“ entwickelt sich womöglich zur sprachlichen entgleisung des tages. mich zumindest erinnert das sofort an die totalentgleisung des unsäglichen herrn schill im jahr 2003, als dieser sich ebenfalls genötigt sah, öffentlich darüber zu philosophieren, mit wem es ole denn so macht.
inzwischen ist das hinlänglich bekannt, und das ist gut so. vermutlich weniger gut, andererseits aber ausgesprochen bezeichnend, sind die wahlergebnisse der letzten zeit. nach und nach versetzt sich ein bundesland nach dem anderen ins bewegungslose. (außer niedersachsen, ich weiß.) ein recht zeitgeistiger trend, wie mir scheint. nichts geht mehr. was uns da wohl im nächsten jahr blüht, spätestens?

grad mal wieder linsen in die augen geschraubt. und jetzt sehr überrascht über die größe der dinge, die mich umgeben. zirka minus 8 in glasbausteinstärke im gesicht verzerrt doch sehr, muß ich sagen. :-(

das rad vom wandhaken gehoben und die pumpe angesetzt. gleich gehts an die luft.

berlin. gedächtnis einer stadt (4)

„Es ist ein gereinigtes, gescheuertes, geputztes, ein gebleichtes, entstelltes und neu gestaltetes Berlin, das nach und nach aus der Wiedervereinigung auftaucht.“
Régine Robin, Berlin. Gedächtnis einer Stadt

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