am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

bildhaft

die zeitung heute sehr spät aufgeschlagen. ein bild clinton und obama beim tv-debatte. (link leider ohne bild, es lebe das papier.) beide mit erhobenem zeigefinger. schon seltsam, dieses amerikanische demokratiespiel. irgendwie wie wanderpredigertum.

ein sonnentag, ein windtag. ein wintertag.

fata morgana

gestern abend, gegen 18 uhr. unvermittelt von der s9, richtung spandau, in einer art ödnis ausgespuckt. stadtwüstengelände, steinig und grau. ostkreuzdämmerung. doch in der ferne schlängelt sich (bläulich, wie mir scheint) die sonntagstraße. womit zumindest die richtung durch das labyrinth klar wäre.

sonne!

das ist das schöne an berlin. da ist diese stadt ganz anders als das olle, tolle nebelnest an der wupper, wo ich mich zuvor jahrelang aufgehalten habe. nach einem dauerregentag wie gestern, kann es heute ohne übergang derart suppersonnig sein, daß ich doch gleich wieder an den frühling glaube. hier, in berlin. das soll etwas heißen, denn der frühling ist tief im westen doch wesentlich schöner. vor allem zuverlässiger und länger. der frühe frühling, den ich so liebe. der kommt in berlin schon mal zu kurz.
aber ein bißchen warm ist es hier tatsächlich auch gerade, habe ich den eindruck.

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