am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

wie?

ein gedanke, der vergessen wird. restlos. so möchte ich sterben.

dilemma

zu weit weg von dem, was eigen ist. das ist der grund, nichts anderes. andererseits ist das eigene seit jeher verboten. und ich weiß nicht nur wie so etwas heißt. ich weiß auch, wie es gelebt wird, tag für tag für tag. schweigend nämlich. was ich also tue, hier und anderswo, das heißt verrat.

längst

es ist nicht leicht, das gemüt über wasser zu halten. das wesen, das so gerne im winter verrecken mag. kraftlos und leer, längst schon jenseits. kein funken mehr zur zeit, kein lachen. der zweifel kriecht bis in die spitzen.

verpaßt?

schon schade, daß diese lesung gestern einfach nicht drin war. besonders, wenn ich heute den bericht über die dortige diskussion lese. soetwas gibt es ja selten genug, daß bei lesungen überhaupt etwas gesagt wird. noch dazu bereichere ich diese (unsinnigen?) textdiskussionen immer wieder gerne um ein paar wendungen, wenn es denn mal die gelegenheit gibt. ;-)
ansonsten ist nachlesen im original angesagt, das lohnt sich. (ein entwurf ist direkt verlinkt)

time shift

das ist mir auch selten passiert, daß eine deadline nach hinten verlegt wird. während ich mich gerade eilig durch den text ackere, dessen abgabetermin heute sein soll, kommt die email mit der erinnerung an selbigen. am montag soll er vorliegen, der text, und ein schönes wochenende. das steht da, schwarz auf weiß.
na, dann ist ja noch ein bißchen zeit, für feinheiten zum beispiel. oder um den text endgültig zu ruinieren, wer weiß. ;-)

fast

unmöglich, die räume zu öffnen, zu betreten gar. aber morgen ist ja auch noch ein tag. vermutlich.

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