am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

wip – auskopplung

das nebenprodukt immerhin ist doch noch fertig geworden, die story für den wettbewerb. geschrumpft und ausgedruckt, sogar ein titel hat sich gefunden.
ansonsten bin ich müde, ich kann gar nicht sagen wie sehr.
morgen geht es dann gleich noch einmal in diese szene, was soll ich machen. es hilft ja nix, in ihrer gesamtheit steht sie halt noch nicht. hoffentlich bin ich wenigstens gut genug drin, mittlerweile, um das ganze schnell über die bühne zu bringen.

wip – mit musik

es hat sich so ergeben heute, nachdem ich wochenlang keine musik mehr ertragen habe. oder glaubte, keine ertragen zu können. wegen der bilder, der alten vorgänge, die immer wieder, immer noch, gerne belebt werden. gerade auch im winter oder in sonstwie engen zeiten.
heute ist aber dann mal alles anders gewesen. musik als motor, als antrieb, laut genug, daß ich den text dagegen anreden muß. nicht anders als sonst, nur eben auch etwas lauter. und siehe da, es ist viel leichter, viel besser, als ’nur‘ gegen den lärm der welt anzugehen. (oder aber es ist die vorarbeit der letzten zwei tage, wer weiß?)
jedenfalls sitzt die szene jetzt. und es geht wohl auch noch ein bißchen weiter heute, ist ja noch früh.
für morgen bleiben dann die vorbereitungen für den ausschreibungszirkus usw., hoffentlich laufen nicht zuviel kopierkosten auf. (auch etwas, was mit job bislang leichter war. das gabs immer hochoffiziell geschenkt.) außerdem krieg ich besuch.

wip – verhaßt

heute ist mir aber auch wirklich alles verhagelt. immer noch in dieselbe szene verbissen, ist sie nunmehr auf über sieben seiten angewachsen. das bedeutet, daß ich den text für eine ausschreibung jetzt wieder auf sechs seiten runterkürzen muß. dazu noch einen titel finden, was mir überraschenderweise nicht gelingen will. und dabei darf ich natürlich außerdem die ursprüngliche szene, so wie sie in den kontext gehört, nicht aus den augen verlieren. die ist ja auch noch nicht endgültig fertig.
dementsprechend ist mir zum heulen. (naja, fast. natürlich gibt es schlimmeres, aber daran denke ich vorsorglich erst gar nicht.)

wip – abbruch (für heute)

mitten im zweiten kapitel für heute breche ich jetzt ab. ob ich heute nochmal zurückfinde, weiß ich noch nicht. immer wieder ist es überraschend, wie wenig ich die einzelnen kapitel einzuschätzen in der lage bin. auch dieses ist wiederum deutlich komplexer, als ich zunächst angenommen hatte. ein schöne, in sich geschlossene sache, im grunde, die ich dennoch heute wohl nicht mehr fertigbringe. schade.

wip – back…

… in business. so ist es richtig. es fließt nicht problemlos, aber immerhin. muß ja nicht an mir liegen. der text ist stellenweise doch sehr skizzenhaft, das verlangt eben arbeit. noch eine szene für heute, nur etwa drei seiten, das muß reichen. damit wäre das pensum für heute auch nicht allzu schlecht. na, mal sehen.
daneben entsteht in den nächten eine grobe skizze für eine weitere arbeit, auch ein roman vermutlich, die allerdings ganz sicher wesentlich mehr vorbereitung bedarf. den ganzen tag schon habe ich einzelne komplexe der geschichte wie kisten, die mit linien verbunden sind, vor augen. ich weiß nicht, vielleicht sollte ich das zwischendurch einfach mal kurz skizzieren. es ist irgendwie störend.

mickrig

ich beende den tag mit einer mickrigen bilanz. ein paar ausdrucke, wie absehbar, ein wenig gewonnen überblick über die ausschreibungslage. darüber hinaus war ich klopapier kaufen, immerhin. ansonsten freue ich mich aufs bett, aufs lesen. ganz und gar ungehemmt, ohne jegliches schlechtes gewissen. denn in den text geht es ohnehin erst morgen wieder.
tage mit zeit zum nachdenken sind übel, derzeit. wie tief sitzt die selbstverachtung? wie lang muß man nach den wurzeln graben? reicht nicht ein leben?

außen vor

das verbot von studiengebühren ist gefallen, habe ich gerade gehört. es geht mich ja nichts mehr an, ich bin ja raus aus dem spiel. noch vor einem jahr hätte ich angstkrämpfe gekriegt, in der gewißtheit, daß mir meine art von leben und lernen quasi verboten werden soll. das loch, in das ich gekrochen bin, damit wenigstens ein bißchen von mir bleibt. jetzt bin ich längst anderswo, nach vorn geflüchtet, aber anders ist es im grunde nicht. letztendlich ist es derzeit überall irgendwie gleich. zumindest, wenn man eigene vorstellungen vom leben hat. man kämpft und kämpft um das eigene. man wird ausgelacht dafür. und am ende schweigt man. sowieso.
kommentar zum alptraum von Achatz von Müller, via kulturzeit. (wieder mal.)

migräne?

nicht wirklich, vielleicht noch nicht. mit solchen aussagen bin ich vorsichtig. oder aber es hält sich in grenzen mit der neuartigen, selbstverordneten globoli-kombinations-therapie. das wäre immerhin schon das zweite mal. allein, ich glaube nicht an hoffnung. das geht dann doch immer nach hinten, letztendlich.
auf textarbeit habe ich aufgrund des grundsätzlich maladen zustands heute aber dennoch verzichtet. ich drucke auszüge aus, für (vermutlich sinnlose) stipendienanträge, putze die entsprechenden exposés und werde gleich wohl endlich die kolumne fertigstellen. auch etwas, was nicht so recht gelaufen ist. was solls.
dann gibt es da noch stapelweise andere dinge abzuarbeiten. auch für grundverdumpfte tage gibt es allemal genug zu tun.

fehlversuch

manches kann man nicht sagen, nicht einmal denken. allerhöchstens noch schreiben. (aber nicht hier.)

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