am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

hinderlich

beim durchsortieren meiner diversen augengläser: kontaktlinsen, lesebrille, gleitsichtalltagsbrille und gleitsichtsonnenbrille, dazu diverse alte restbrillen, im zweifel für nicht ganz so gut sehen, aber dafür so gerade noch lesen können eingesetzt. außerdem festgestellt, daß ich beim einsatz von kontaktlinsen immer häufiger mit lesebrille auf den bildschirm sehen möchte. was bedeutet, daß ich wohl eine weitere solche benötige, denn die jetzige ist eine halbe, über die ich beim hochsehen immer hinwegsehe. auf lange sicht ist das unpraktisch. und ich fasse es nicht, allein der aufwand, immer die richtigen exemplare zur rechten zeit zur hand zu haben. oder in der tasche, für alle fälle.

ich fürchte, ich könnte mich mittlerweile mit fug und recht als mehrfachsehbehindert bezeichnen. (ca. -9/+1,5 dioptrien) besser wird das ja wohl nicht mehr, eher im gegenteil.

gnade

ach, dieser sommer, so verliebt war ich, so wach und roh. so irgendwo, besser aufgehoben, ein paar tage noch, nur ein paar tage frist. sonne, licht und der wind, etwas wärme in den letzten ecken, in die ich mich verkrieche. bevor ich mich vergrabe, eingrabe für den rest.

ach, die zeit, die vergeht.

wenn so ein abend richtig gut ist, vergesse ich das twittern und fotos posten. (so ein mist. ;)

ich sollte mich nur noch mit schriftstellerInnen umgeben. und rauchigem whiskey. (oder einfach mek.)

gutnacht.

ein ebook mit stift

die arbeit an meinem ebook hat mich ja unter anderem auch besser mit meinem kindle vertraut gemacht. nach fast einem jahr wurde das endlich auch einmal zeit. und weil ich im zuge der arbeiten auch noch calibre von grund auf kennen und lieben gelernt habe, hat sich der text- und buchbestand auf meinem gerät zügig verdreifacht. und kein ende ist in sicht, seit ich weiß, daß und wie man alle mögliche texte dafür aufbereiten kann. mit calibre nämlich. jetzt lohnt es sich endlich, das ding immer dabei zu haben.

heute morgen träumte ich allerdings von dem idealen ebook für mich. es war so schön klein und leicht, wie mein jetziges. der bildschirm war matt und leuchtete selbstverständlich nicht. im grunde war alles genau so, wie derzeit auch. nur hatte das ding einen touchscreen, denn das fehlt mir wirklich. und es gab einen stift! einen kleinen, weichen griffel, mit dem man sich notizen machen konnte. direkt auf den bildschirm, fußnotizen sozusagen.

genau das will ich, genau so. weil lesen und schreiben zusammengehört. für mich zumindest. und schnell bitte. ich weiß, daß das geht.

rotzen und röcheln im kopf. also mitten im kopf, im gesicht sozusagen. eine richtige männergrippe, hätte ich fast gesagt. aber jammern geht ja nicht, als alte, erfahrene frau. statt dessen denke ich daran, wie es sich als kind genauso angefühlt hat. der kopf, das gesicht. und ich bin froh, daß ich morgen um sieben das haus nicht verlassen muß. um zur schule zu gehen, trotz aller wirrnis und erschöpfung. trotz der schwäche in den beinen und der kälte in den fingerspitzen. denn zu hause bleiben, das ging gar nicht, denn da war ich nicht allein. allein sein, ja, das hätte ich toll gefunden. das hätte gepaßt, aber so war es nicht. zu hause war ich ausgeliefert, und krank schien mir das besonders gefährlich. also schleppte ich mich zur schule, saß ich angestrengt im unterricht, schleppte mich anschießend wieder nach hause, schlief schlecht mit diesem kopf, im gesicht. und ich zählte die tage, sechs oder acht, bis die erkältung vorüber war.

was müssen sie gelacht haben über mich. alle. dabei habe ich nur nach meinen möglichkeiten gehandelt. und die möglichkeiten als kind sind begrenzt.

heute leicht verschnupft, und halsschmerzen hab ich auch. hat meine mutter ja immer schon gesagt, wenn ich mal ein bißchen im regen herumstand: du holst dir noch den tod. womit sie wohl recht behalten wird, irgendwann.

lesen und lernen, aber nix arbeiten. oder kaum. muß auch mal sein. vor allem, wenn der kopf nicht mit will. wohin auch immer.

barfrauentag

war eine gute idee, dieses frauenbarcamp in der kalkscheune heute. ansätze zu den themen arbeit, schönheit und sprache gesammelt. in der reihenfolge. paßt doch!

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