am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

doch immer wieder erschreckend, wenn das glück der anderen mich ganz plötzlich tieftraurig macht, beinah entmenschlicht. das gehört sich einfach nicht. (in meinem alter. ;)

tomaten 2012

wie ich schon sagte, es sieht nach einem schlechten tomatenjahr aus, nur eine der vier pflanzen macht sich ordnungsgemäß prächtig. und zwar die an dem sonnentechnisch schlechtesten standort.

die anderen mickern vor sich hin, aber so richtig schlimm. das kenne ich ja überhaupt nicht, ich bin nahezu persönlich beleidigt.

andererseits habe ich selbst bislang auch nur einmal kurz auf dem balkon gesessen, meistens war es dazu zu kalt. (oder ich hatte zu tun.) es scheint also generell ein eher schlechtes balkonjahr zu sein. zu werdern. vielleicht aber auch nicht.

das blöde wetter macht mich wirr. besser heute als morgen arbeiten, denn morgen könnte es schon wieder schön sein. oder übermorgen vielleicht. außerdem steht behördliches an, wenn ich mich recht erinnere. wo sind denn meine listen? die balkontür ist zu, die heizung ist an. es ist ein schlechtes tomatenjahr, das ist unverkennbar. (muß wohl auch mal sein.) die mimose dagegen macht sich gut.

zeit zu geizen

zirka drei wochen nach der pflanzung der setzlinge zeigen sich diese bereits geizbereit. dieser vielversprechende trieb liegt also nunmehr im müll. wo er hingehört.

antithese

die eigentliche kunst liegt im scheitern, während erfolg doch eher die ausnahme bildet.

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