am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

absurde schmerzen hinten mittig im rücken, den ganzen tag schon. dazu der lärm direkt vorm fenster des wohnbüros. die bagger baggern, daß der schreibtisch vibriert. ich kann so nicht arbeiten.

keine migräne immerhin.

traurige nachrichten erhalten, eigentlich schon vor ein paar wochen. seitdem herrscht schweigen, aber das ist keine überraschung. ich frage nicht nach, ich bleibe, wo ich bin. ich kann nicht anders. ich bin nicht wichtig. ich lebe weiterin in der illusion der unversehrtheit, einstweilen. aber ich bin bereit. und traurig, tief innen, ganz für mich allein.

seelenlos

dieses baggertier flitzt tagsüber neuerdings immer um meine wohnung herum und verursacht hier und da urplötzlich einen höllenlärm. nachts dagegen schläft es seelenruhig unter meinem balkon. als könnte es keiner seele was.

so als arbeitstag war das heute ein suboptimaler tag, muss ich sagen. außerdem waren da ein paar echt miese nachrichten im netz, die mich zwar alle nicht persönlich betrafen. dennoch war ich betroffen.

und dann habe ich heute noch viel gelacht, irgendwie. trotzdem.

heute migräne. erst nur der druck, dann das auge, irgendwann die unausweichlichkeit. medikation langsam gesteigert, zwischendrin etwas gearbeitet, schließlich das volle programm. hat gewirkt. erst das innere flattern (nebenwirkungen), das man von außen nicht sieht, ich weiß. dann das drücken und pochen unter der schädeldecke. schließlich die erlösung.

jetzt nur noch verspannung im nacken. und abwarten bis morgen.

manchmal bin ich ja derart müde. dabei war das heute ein gänzlich leerer tag, an dem ich so irgendwie überhaupt nichts geleistet habe. nur lesen, denken und schweigen. was aber auch mal ganz schön ist.

kawakick

kupplungszug gekauft und eingebaut. alleine. (dabei gelernt, wie man den tank zurück auf die gumminupfen schiebt, ohne das gefahr zu laufen, die ganze kiste von ständer zu scheiben.) funktioniert sogar, einigermaßen. ist nur sauschwer zu bedienen, weil es ein alter zug ist, ohne teflonbeschichtung. also keine schmiere, nirgend. lange wird das nicht halten, dann ist das ding verrostet. aber einstweilen kickt es wieder.

kawapech

es gibt einfach kein kawasakiglück in diesem jahr. jetzt ist der kupplungszug durch und zwar richtig. ein glück zwar, daß ich letztendlich dann doch noch bin nach hause gekommen bin. ansonsten aber nur schlechte nachrichten.

mein motorradschrauber ist in urlaub. der als nächstes angesteuerte gebrauchtteilehändler mag die straße nicht überqueren, um sich die sache anzusehen. ich soll vorfahren, auf den hof, der nur sehr uneben gepflastert ist. da kann meine kiste nicht stehen, das weiß ich. höchstens auf den seitenständer, vielleicht, aber von dem krieg ich sie manchmal allein nicht wieder in die senkrechte. die zu kurzen beine. und heute ist ein tag, an dem mir diese art von vorführeffekt mit sicherheit peinlich wäre. so stehen wir dann beide dumm da, und es gibt eben keine beratung. pech.

deshalb ist heute auch der tag, an dem ich einen kupplungszug ausbauen lerne. lernen muß, nachdem dieser just vor der haustür den letzten knacks gemacht hat. das mit dem einbauen wird sich aber sicher noch deutlich schwerer gestalten. falls ich so ein ding, ohne meinen schrauber, überhaupt irgendwo in berlin auftreiben kann. kawa, bj. 86, gibt es sowieso nicht mehr, hat mir gleich der erste angerufene kawahändler verklickert.

immerhin hat er mir zwei weitere adressen gegeben, wo ich es versuchen könnte. eine davon der gebrauchtteiledealer mit dem uneben hof. ja, motorradfahren macht spaß.

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