am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

ungebremst

nachts durch berlin fahren und mich über die seltsamen geräusche wundern, die das motorrad plötzlich macht. irgendetwas vibriert vor mir, am lenker oder an der gabe, immer beim anhalten oder in der kurve. das ist wirklich kein gutes gefühl.

zuhause angekommen stelle ich fest, daß die bremse, die auf der rechten bremsscheibe sitzt, lose ist. soetwas kommt nicht von allein.  jemand hat mir die schrauben, die die bremse halten, gelöst, irgendwann in den letzten wochen. gehört hatte ich das schon einmal, ganz kurz und ganz leise.vor ein paar wochen, in einer anderen nacht. keine ahnung, wie lange es dauert, bis sich die dinger sich so losgerappelt haben. man hört das wohl nicht tagsüber.

im zweifel hat also mein schrauber gepennt, aber sicher bin ich da nicht. wie auch immer, schwein gehabt. und morgen pack ich mir besser mal den knarrenkasten und laufe eine runde um die ganze maschine. sicherheitshalber.

migräne mit medikamenten gebrochen, nach 36 stunden. riskantes spiel, funktioniert oft nicht mehr. und dann ist es zu allem anderen auch noch sinnlos kostspielig. na, was solls. scheint geklappt zu haben.

wasser & tränen

was für ein tag. aufgewacht mit einer migräne der eigenartigen art. wenig schmerz, nur erschöpfung und stumpfheit, außerdem leichte übelkeit. also kein hunger, den ganzen tag nicht. und dann das in stuttgart. das habe ich seit jahrzehnten nicht gesehen, wasserwerfer mit solch einer macht eingesetzt. das gibt es nicht einmal mehr in berlin. vielleicht in hamburg, im schanzenviertel oder wie das heißt. aber auch da bin ich nicht sicher. nur damals in den 80ern, da sah es genauso aus. doch da ging es immer um die chaoten, die steinewerfer des schwarzen blocks, gegen die man (angeblich) nicht anders ankam. so ungefähr jedenfalls.

jetzt sind es also schüler. und eltern mit ihren kindern, die weggeblasen werden. und ältere leute, brave schwabenbürger. na, das kann ja heiter werden.

wasser & tränen

was für ein tag. aufgewacht mit einer migräne der eigenartigen art. wenig schmerz, nur erschöpfung und stumpfheit, außerdem leichte übelkeit. also kein hunger, den ganzen tag nicht. und dann das in stuttgart. das habe ich seit jahrzehnten nicht gesehen, wasserwerfer mit solch einer macht eingesetzt. das gibt es nicht einmal mehr in berlin. vielleicht in hamburg, im schanzenviertel oder wie das heißt. aber auch da bin ich nicht sicher. nur damals in den 80ern, da sah es genauso aus. doch da ging es immer um die chaoten, die steinewerfer des schwarzen blocks, gegen die man (angeblich) nicht anders ankam. so ungefähr jedenfalls.

jetzt sind es also schüler. und eltern mit ihren kindern, die weggeblasen werden. und ältere leute, brave schwabenbürger. na, das kann ja heiter werden.

perspektive

mitunter braucht es ja nur ein paar millimeter, vielleicht einen oder zwei zentimeter insgesamt, um die der kopf gehoben werden muß, um dem eigenen sumpf zu entkommen. ganz einfach eigentlich.

wie kann das sein, daß ich jetzt schon mit der arbeit fertig bin? da weiß ich ja jetzt so gar nix mit anzufangen, so plötzlich. dieser krasse wechsel ins nichts. ;-)

gerade etwas gebloggt, das ich auf keinen fall veröffentlichen kann. über politik und weltekel. zu persönlich. gutnacht.

scherzartikel

heute in der buchhandlung einen echten sarrazinbuchkäufer erlebt. vermutlich kein deutscher, der mann sprach englisch mit akzent und wollte den roten brocken als geschenk eingepackt haben. vielleicht ein scherz? oder doch recherche? eventuell sogar scham?

don’t believe it, riet ihm die buchhändlerin vorsichtshalber.

beim entkalken der kaffeemaschine versehentlich herausgefunden, wie die espressofunktion funktioniert. nach zirka zwei jahren, immerhin. was es nicht alles gibt.

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