am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

schreibzeit/79

ich bemühe mich, mich zu besinnen, warum ich hier bin. ich laufe draußen herum, einen halben tag lang. dann gehe ich zurück in meine unterkunft und setze mich an den winzgen schreibtisch, den ich gestern schon strategisch an den esstisch geschoben habe, um so etwas mehr platz zu haben. es passt ganz gut, ich bin zufrieden.

ich mache nicht viel aufhebens und fange einfach an. ganz vorne, da eben, wo ich mich gerade befinde. da ist ein elend, denn ich weiß noch gar nicht, immer noch nicht, wo die reise hingeht. einerseits. andererseits geht es halt nicht anders, es muss jetzt mal los. es muss einfach. endlich.

es ist anstrengend und mir wird übel mit der zeit. das mag am thema liegen oder an der ungewohnten arbeitshaltung am fremden schreibtisch. ich tippe auf ersteres, aber es hilft ja nichts.

ich muss da jetzt rein. ich will.

tobak

weniger warm heute, aber immer noch warm genug. regen war angekündigt, aber geregnet hat es dann doch kaum. also die jacke angezogen, aber nicht den pulli drunter. so war es gut, da hab ich dazugelernt gestern. den hut hätte ich auch zu hause lassen können, aber der ist zu schick für einen ständigen garderobenplatz. deshalb.

ich wollte der gegend doch noch eine chance geben und ein bisschen laufen. außerdem gehört ja laufen zum schreiben wie die buchstaben zur schrift. und ich wollte einen wochendend-standard finden und haben, das war gar nicht so leicht. die plastikhänger an den laternen waren leer, in dem einkaufzentrum gab es keinen zeitschriftenladen und dann war ich auf einmal am bahnhof. der dortige buchladen hatte auch keinen, ohnehin kam mir der ziemlich mäßig bestückt vor. nur ein riesenstapel sauber gedruckter pamphlete gegen die geschlechtergerechte sprache usw. ist mir gleich am eingang in die augen gehüpft. das wäre ja interessant gewesen, aber sowas kauft man ja nicht. (und verlinkt man nicht.) und klauen wolle ich auch nicht, wirklich nicht.

beinah wäre ich schon wieder los und in vertraute gegenden gefahren, nur für eine zeitung. zum glück weiß ich inzwischen, dass man diesbezüglich hier auf das stichwort „tabak“ manchmal ganz gute karten hat. so wurde ich dann doch noch fündig.

also bin ich geblieben, hier in der umgebung. ich habe einen markt gefunden, der wie ein kleiner naschmarkt aussieht. nur dass er wohl nicht täglich stattfindet, denn gestern war es da noch recht leer. und viele tauben habe ich gesehen, überall in der nähe von fressbuden. also da, wo in berlin vorwiegend die spatzen sich aufhalten. die scheint es hier tatsächlich nicht zu geben. nebenbei habe ich gelernt, wie und wo man in wien glasflaschen entsorgt. ich war schon ein wenig in sorge und wollte auf mastodon, bluesky oder twitter nachfragen. oder gleich alle drei bemühen, wie man das gerade so macht. muss ich ja jetzt aber nicht mehr.

minus minus

das war, gelinde gesagt, eine katastrophale bahnreise gestern. statt knapp zwei stunden länger als geplant wurden es über vier, weil ich mich im gewusel der „bayrischen cosplayer“ (frei nach frau kaltmamsell) und verwirrenden anzeigetafeln, die zwar verkündeten, dass sie nicht richtig funktionieren. aber wie dann damit umgehen?

das alles, ohne jeglichen versuch, der bahn die schuld zuzuschieben: in nürnberg bin ich, wie geplant, aus dem zug nach münchen ausgestiegen, um in einen nach wien zu wechseln. eingestiegen bin ich aber dann in einen anderen zug nach münchen, brechend voll mit lederhosen und bierfässern. versehentlich, weil das eben auf der anzeigetafel so stand, und ich im gewusel nicht auf die zugschilder gesehen habe. auch nicht hätte sehen können, so voll war das da.

so saß ich dann also ein bisschen in münchen herum, das war nicht schön. am bahnhof gab es gemecker und gezeter, menschen, die sich anschrien, in vier sprachen zeitgleich mit der polizei drohen. münchen ist nicht nur süßer senf und blauweiß. münchen kann auch ziemlich aggressiv.

anschließend noch im railjet richtung budapest bis es dunkel war. was ich daran am meisten bedaure ist, dass ich für die ursprüngliche strecke nürnberg-wien einen panoramasitzplatz gebucht hatte. also ganz vorne, mit blick geradeaus. verdammt!

so etwas lässt mich ja auch immer zweifeln, ob das alles richtig ist. ich am richtigen ort bin, nicht nur in wien jetzt. das auch, aber mehr noch frage ich mich generell. was ich tue und warum. und ob das alles noch irgendeinen sinn macht.

dementsprechend waren die träume am morgen.

das bett an sich ist prima, die wohnung sehr schön eingerichtet, sogar einen schreibtisch gibt es. aber sie liegt im erdgeschoss, umgeben von hohen wohnblöcken und mit blick auf die mülltonnen. das ist ziemlich dunkel, sogar das wetter ist von innen schwer zu erkennen. komisch. außerdem verläuft über mir offensichtlich flughafenein- oder ausflugsschneise, aber das ist nachts natürlich egal.

angekommen. hier ist es so warm, dass ich bis gerade die balkontür weit offen stehen hatte. und sitze im t-shirt da.

minus

bloggen im zug. das wäre eine tolle sache, zumal ich grund zu loben hätte: die abfahrt fand mit nur zirka neun minuten verspätung statt. allein das internet ist 90er-jahre-modem-lahm. und: ich habe mir bei der umsortierung der reise wohl blind den genau richtigen zug ausgewählt. hier ist es nicht allzu voll und das ruheabteil ist tatsächlich einmal ruhig. ich habe menschen flüstern hören. dabei unerwähnt bleibt allerdings, dass sich durch ausfall des direktzugs schon vor wochen ein zwangsumstieg in nürnberg ergeben hat und sich die fahrt deshalb um über zwei stunden verlängert. also, wenn alles planmäßig läuft. wer weiß?

ich denke nicht, dass ich für eine zwangsumplanung geld zurück bekomme, oder? das läuft sicher unter bahnbetriebsbedingtheit. gerade stehen wir übrigens, wir sind noch in berlin.

ach, ich will aufhören zu meckern. immer alles so negativ, sagte eine ältere dame im vorbeigehen am gleis. ich weiß nicht, worüber sie gesprochen hat, aber ich fühlte mich angesprochen. unangenehm angesprochen, obwohl ich weiß, dass ich das wirklich nicht bin. negativ.

ich weiß allerdings auch, dass ich so aussehe, so rede mitunter und durchaus in der lage bin, düsterste szenarien ausgiebig zu erforschen. doch ich sehe das grundlegend positiv.

griffbereit

es ist vermutlich nicht die schönste idee, mir beim rasieren von oben in die linke ohrmuschel zu schneiden. zumal es wie sau blutet und das verpflastern an der stelle so überhaupt nicht einfach ist. das war wirklich überflüssig.

sonst gab es heute einen halben tag arbeit, ein klein wenig orga und dann nur noch packen. morgen geht es wieder nach wien, ich kann es kaum glauben. das wiederum war eine wirklich schöne idee, wien im herbst. ich weiß gar nicht, wann ich die hatte. irgendwann im frühjahr vermutlich, als ich langsam begriffen habe, dass ich mir ferienwohnungen ja auch mal vorreservieren kann und dann später entscheiden, ob und wie lange ich das nutzen will. in hotels ist das auch üblich, hab ich mir sagen lassen. jetzt bin ich irre fröhlich, vor allem, weil das wetter da wohl noch ein wenig toller ist als hier in berlin.

den abendtermin heute habe ich ausfallen lassen, um wenigstens einmal in ruhe packen zu können. alle anderen reisen in diesem jahr waren wie ein keil in mein leben gequetscht. besonders der letzte kurzaufenthalt in der kleinen stadt, das hätte wirklich nicht sein müssen. also, dass gerade das so stressig war. egal.

am nachmittag habe ich zugesehen, wie vor dem haus sandberge abgetragen wurden und kiesberge auf die fläche verteilt. der große bagger ist wieder da, und er verstreicht die die masse auf der straße als würde er spachteln. oder bügeln sogar, nur ist alles viel wüster und lauter, ich spüre es bis in die zimmerböden. sie bauarbeiten scheinen sich gerade rund um die kreuzung abzuspielen, an der ich wohne. da ist es womöglich recht gut, wenn ich einfach mal nicht da bin.

das packen lief so nebenbei, aber zum glück diesmal nicht in hektik. ich zweifle zwar ein wenig an mir, weil der koffer ziemlich leer ist. aber es ist warm, es gibt eine waschmaschine in der wohnung und überhaupt: es ist eine großstadt, wo ich alles womöglich fehlende auch kaufen kann. ich nehme sogar extra nur eine hose mit, weil ich mir immer gerne etwas kaufe, wenn ich unterwegs bin. keine andenken oder so. etwas, das ich dann im alltag gebrauche, das mag ich. die jacke, die ich im sommer in klagenfurt kaufen musste, weil sich der reißverschluss an der mitgebrachten verabschiedet hatte. die habe ich richtig gern, auch wenn sie vermutlich nicht besonders nachhaltig produziert wurde. und die kaputte hängt jetzt immer an meinem schreibtischstuhl, griffbereit, sie ist jetzt meine indoor-arbeitsjacke. das ist auch gut.

ich schaue auf die uhr, es ist später als ich dachte. auf meinem tisch liegt die uhrzeit, zu der ich morgen das haus verlassen muss. merken kann ich mir das nämlich nicht, also. ich bin eine schlechte reisende. das zu sagen ist mir gerade noch gar nicht eingefallen.

egal

die steuern fertig gemacht und abgeschickt, ohne weiter nachzdenken. es ist eine schreckliche prozedur, jedes jahr aufs neue. ich könnte mich freuen, ich bin über eine woche zu früh, immerhin. aber ich hatte das ganze im august zügig über die bühne bringen wollen. ich bin also eher über sechs wochen zu spät. aber egal.

wieder nehme ich mir vor, im nächsten jahr früh anzufangen, früh fertig zu sein, um dann in aller ruhe alles nur noch rechtzeitig abschicken zu müssen. aber verdammt, das steht in den sternen. das ist fix und wird sich nie ändern.

heute ist samstag, aber dennoch waren ein paar arbeiter hier. sie sind ein bisschen mit dem kleinen bagger herumgefahren und haben mit steinen gespielt. später kam dann der riesige trennschleifer zum einsatz, da wusste ich, dass es ihnen ernst war.

der rest des tages war still. ich habe endlich den neuen superleisen staubsauger genutzt, den ich schon vor zwei wochen gekauft habe. so richtig spontan, in einem geschäft in der nähe. hingehen, aussuchen und mitnehmen. seltsamerweise hatte ich bislag aber noch den alten benutzt, der einen riesenlärm macht. der außerdem derart kaputt ist, die klappe abgebrochen und abgeklebt, der schlauch immerzu verknickt und verstopft und überhaupt. naja, saugen tut er halt noch, im großen und ganzen. aber wozu dann der neue?

ich bin schon manchmal ein bisschen blöd. offensichtlich wollte ich den neuen nicht unnötig schmutzig machen. aber jetzt ist das alte ding unten im keller und wartet auf den kieztag. das ist eine schöne, nützliche und hoffenlich nützliche idee.

die stromabrechnung des letzten jahres ist gekommen, und ich habe es tatsächlich geschafft, meinen verbrauch im vergleich zum letzten jahr um 865 kwh zu senken. durch das penetrante herunterdrehen des durchlauferhitzers vermutlich, den neuen kühlschrank vielleicht und die doch recht häufige häusliche abwesenheit in der nachpandemiezeit ganz sicher. genauer kann ich es nicht sagen. die strompreisbremse greift wohl nicht, zumindest steht da eine fette null. ich verstehe das nicht. jedenfalls nicht so, dass ich es prüfen könnte, aber egal. ich bekomme auch so ein bisschen geld zurück, und der monatlich beitrag ist entsprechend gesenkt.

das ist doch gut.

morgen ist frei. da muss ich nur eine eidestattliche erklärung fertigmachen, die ich dann am montag mit aufs standesamt … quatsch, zur kfz-meldestelle nehmen muss. ich hab doch tatsächlich innerhalb von zirka 24 stunden einen termin erhalten. da war ich baff, fast sogar ein wenig überwältig.

der rest ist schreiben.

straßenbesen

lange geschlafen heute morgen, dabei vermutlich eine ganze stunde solides radioweckerwecken überschlafen. die straßenbauwerker draußen habe ich gegen sieben noch zügig ausgesperrt, danach war koma. offensichtlich.

jetzt blicke ich etwas träge in die welt.

gestern war noch der tag der halbnackten männer. einer rannte oben ohne im treppenhaus an mir vorbei, etwas rundlich und enorm schwitzend. (die leerstehende wohnung im gebäude wird jetzt renoviert.) ein anderer stand auf der straße unten, auch oben ohne, und arbeite mit einem der häßlichsten werkzeuge, die ich kenne. einem drucklufthammer. (als kind schon habe ich gelernt, dass davon alles im körper kaputtgeht, die die knochen, die gelenke, die wirbel, die nerven. einfach alles. ich hoffe, die sind heute besser, diese höllenmaschinen.) später steht dann ein anderer straßenbauarbeiter in einer besprechung, mitten im dreck. ebenfalls oben ohne steht er da, die arme mal hinter dem rücken verschränkt, dann wieder wild gestikulieren. am ende dreht er sich weg und winkt ab. gut, es war vermutlich keine besprechung, mehr so ein anschiss. vermutlich.

heute haben alle jacken mit kapuzen an. der sand ist nass, das pflaster auch, das sie gestern und an den sonnentagen zuvor gelegt haben. dennoch kommen gießkannen zum einsatz, wenn die fugen gefüllt werden. und schaufeln. und straßenbesen.

alle versuche, das gestohlene motorrad offiziell aus meinem leben zu entfernen, scheitern an allgemeiner berliner bürokratieundurchsichtigkeit. die versicherung erklärt mir die dringlichkeit der beendigung unserer geschäftsvereinbarung, und ich stimme dem zu. dazu gehört jedoch zwingend die endgültige abmeldung des fahrzeugs. genauer gesagt: außerbetriebsetzung. allerdings ist es nicht wirklich leicht, das umzusetzen. die informationen auf webseite der zulassungsstelle sind grundfalsch, weder die öffnungszeiten stimmen, noch der hinweis, dass außerbetriebsetzungen ohne termin möglich seien. nun bin ich also auf der suche nach einem termin, und der nette herr am telefon erklärt mir lachend, dass ich am besten mit der stichwortsuche „unvollständige unterlagen“ auf der seite berlin.de beginnen solle. ich denke einen kleinen moment und verstehe dann, dass der grund für die außergewöhnliche prozedur (persönliches erscheinen in der zulassungsstelle, nicht am bürgeramt, usw.) darin begründet liegt, dass mit dem motorrad auch das kennzeichen verschwunden ist. darauf wäre ich nun wirklich nicht gekommen. auch nicht auf die daraus resultierende bestmögliche formulierung für die suchmaske.

gut, der nette mann hat mir dann doch gleich die emailadresse genannt und dazu, wie ich mein anliegen bestmöglich und vollständig vorzutragen hätte, um alsbald zum erfolg zu kommen. ab jetzt wieder warten. (und die versicherung bezahlen, hilft ja nix.)

gestern habe ich spontan, in einem kleinen baulichen nebenprojekt, – endlich – den alten plattenspieler an die wand gehängt. fast zwanzig jahre lebe ich hier und ziemlich genauso lange weiß ich, dass plattenspieler in häusern mit holzdecken/holzböden nicht funktionieren. jetzt kann, könnte ich also ab sofort wieder platten hören und mich dabei ganz entspannt auch ein bisschen bewegen. ich weiß, die technik hat sich weit davon entfernt. und natürlich verfüge ich über all das, inklusive streaming-dienst.

doch die alten platten. die könnten jetzt wichtig werden für das aufkommende schreiben. das passt also, und es ist mir eine kleine freude. darüber hinaus.

endlich

noch so ein sommersonntag, der ein sonnentag war, und vielleicht immer noch nicht der letzte. ich mag mich da nicht festlegen, der flug der vögel ist unklar. ich vermag nicht zu deuten, was ich sehe und höre von oben. ich bin und bleibe irdisch, halte den blick tief, wie es sich gehört.

ich arbeite stattdessen, sogar mit dem schreiben habe ich heute begonnen. am nachmittag, wie aus versehen. beabsichtigt zumindest war nichts, aber auf einmal war klar, dass ich die passende stimme nur finden kann, wenn ich es versuche. wenn ich ausprobiere, tippe und lösche, dem ganzen immer wieder nachspüre. das war nicht schön, weil ich nicht besonders erfolgreich war. doch es wird sich finden, denke ich.

aber ich weiß es nicht, noch nicht. ich zweifle nicht wenig, diesmal.

vor allem stelle ich fest, dass ich wohl alle illusionen verloren habe. alle hoffnungen und träume, mit deren hilfe ich mich durch die letzten jahre gequält habe. die gewissheit beinah, dass das mit dem schreiben funktionieren wird. fraglos und ohne alternative. die freude auch, über das, was ich kann. beinah grenzenlos.

das hat sich erledigt. die pandemie ist nicht vorbei. sie hat mir die letzten möglichkeiten vernichtet, meine lebensplanung zerstört, mich in ganzer linie bestohlen. es ist nichts mehr da.

was ich jetzt noch schreibe, schreibe ich in vollem bewusstsein ins nichts. ich bin gespannt, wie das wird. ob das funktionieren kann. so war es nie, glaube ich, nicht einmal ganz zu anfang. da vielleicht am wenigsten, da ritt ich noch die hybris. (nicht sie mich!) ganz still nur, und niemals öffentlich. doch die erinnerung ist eindeutig.

immerhin ist der text bislang so geplant, dass es der letzte sein darf. ein gutes ende. ursprünglich hatte ich mehr im kopf, und wollte von dort an erst richtig loslegen. wenn ich mich freigeschrieben hätte. endlich. das wird wohl nichts mehr. zwei jahre schätze ich, vielleicht geht es auch schneller. dann wäre ich fertig, hätte nicht mehr zu sagen.

vielleicht kaufe ich mir dann ein neues motorrad und fahre nur noch spazieren. mit einem lächeln im gesicht, aber ohne worte.

aber eigentlich weiß ich gar nichts.

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