am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

alles essig

heute vielleicht eine neue tradition begonnen. auf das weihnachtsbügeln folgte heute das wand streichen und türen waschen an silvester. war gar nicht so schlecht. fenster putzen wäre natürlich auch mal wieder schön gewesen, aber bei dem wetter?

dabei übrigens eine prächtige schimmelkultur in der kleinen kammer entdeckt. pelzt schon das halbe fenster entlang und war bisher hinter der waschmittelbox versteckt. da läßt sich wohl im moment nicht viel machen. erst im frühjahr/sommer wieder, wenn die scheiße so richtig durchtrocknen kann. mist! die fenster sind aber auch in der ganzen wohnung derart mies eingebaut. jedes einzelne zieht irgendwo, meistens an der unterseite. und so eine kammer ist natürlich auch nicht geheizt, logisch. warum auch. ich könnte das malheur natürlich jetzt gleich schon mal ein bißchen mit essigessenz behandeln. hätte ja vielleicht auch das zeug zum silvesterritual, diese maßnahme.

interim

ich mag diese zeit zwischen den jahren. und ich bin nicht ich allein, andere – nur wenige zwar, aber immerhin – verstehen das. ich liebe die stille, die sich genau jetzt herstellen läßt, mit wenigen mitteln. man muß es nur wollen. ich liebe die nächte, ob sie nun heilig sind oder nicht. ich lese, ich spiele, ich denke. ich bin gern mit mir, und noch lieber steige ich hinab in die tiefe. dahin, wo ich sowieso zuhause bin. dort treffe ich auf mich, viel zu selten im grunde. lange nicht gesehen, sage ich mir dann. viel zu lange.

so kann das nicht weitergehen. da muß sich was ändern. dringend. denke ich gerade.

oh

wunschlisten funktionieren offensichtlich doch irgendwie. gerade mußte ich feststellen, daß schon zwei positionen vergeben wurden. und zwar zwei ganz reizende.

und jetzt? jetzt weiß ich auch nicht weiter. ich weiß nicht einmal, ob ich überhaupt mitkriege, wer das denn gewesen ist.

danke.

wunderbare weihnacht

wirklich. zwei bügelsessions diesmal, gestern und heute auch noch mal. so gut hatte ich vorgearbeitet. außderdem ist es ein großartiges gefühl, den posten steuern 08 von der ewigen liste zu streichen. endlich. wenn auch nur, um gleich darauf den posten steuern 09 einzufügen. aber gut.

obwohl ich mich immer wieder mal frage, wie wohl das leben ganz ohne liste wäre. morgen probiere das aus. der wecker bleibt stumm, die liste tabu. vielleicht gehe ich kiesern, wer weiß. vielleicht streiche ich auch die schlafzimmerwand oder baue den neuen herd endgültig fix ein. silikon habe ich extra noch gekauft.

ach, alles unsinn. das beste wäre wohl, ich lasse den ganzen scheiß und mache einfach mal nichts. was dabei wohl rauskommt?

buchsuche, verzweifelt

neulich habe ich von einem buch gehört, das mich interessieren würde. ich hatte mir autor und titel notiert, und anschließend sogar nachgesehen, ob ich es nicht vielleicht gleich bestellen sollte. soweit ich mich erinnere war ich dann ein wenig abgeschreckt von dem preis, der, glaube ich, etwas über 40 euro lag. ein ganz schöner schinken, nur gebundene ausgabe dazu. wenn ich mich recht erinnere.

und jetzt finde ich leider nicht einmal mehr den zettel, auf dem die notwenigen eckdaten stehen. schön blöd.

also: in dem buch geht es um österreich oder die österreicher, um die seele oder das wesen von östrreich. oder so ähnlich. der autor ist engländer oder australier, ich weiß nicht mehr so genau. er lebt auch nicht in österreich, kommt immer nur zu besuch. gute voraussetzungen, da kann man so ein buch sicher ganz besonders gut schreiben.

nur ich kann es jetzt leider nicht mehr finden. weiß wer weiter?

im minus

scheint wirklich kalt zu sein. es ist ganz still draußen, und ich habe gerade im schlafzimmer die heizung hochgedreht. kurz vor dem zu bett gehen. schlafen tu ich aber wieder kalt und mit offenem fenster.

fünf tage noch. muss dringend frische misteln finden.

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