nachts lese ich, hemmungslos. das hatte ich lange nicht.
alle tage
wertschätzung
was ich eigentlich meine ist, daß es derzeit wieder einmal viele türen gibt, die sinnlos ins leere fühlen. ins längst schon abgeschlossene und damit in die wiederholung. viele möglichkeiten, die meisten davon wenig wichtig in meinem alter. falsch oder zumindest unpassend. dennoch geht es darum, die räume zu öffnen. immer. das ist seit jeher meine aufgabe. um den einen raum, den neuen, den weiterführenden nicht versehentlich ebenfalls zu verschließen.
das mag schmerzen, ja. aber wie hoch wäre der preis, bliebe der bislang unbekannte raum für immer unbetreten?
my first book

das erste bewußt geliebte. das erste, das die welt um mich verschwinden ließ und dafür neue schaffte. nicht nur eine, viele welten und innenwelten. über einen hund unter anderem. (wie seltsam. ich hatte immer schon angst vor hunden. und damals ganz besonders.) lebensgeschichten. auch über andere tiere, bären, gänse und wölfe. viel schnee und luft, einsamkeit und weite.
ein kinderbuch mit fürchterlichen kritzelzeichnungen. na und?
alles essig
heute vielleicht eine neue tradition begonnen. auf das weihnachtsbügeln folgte heute das wand streichen und türen waschen an silvester. war gar nicht so schlecht. fenster putzen wäre natürlich auch mal wieder schön gewesen, aber bei dem wetter?
dabei übrigens eine prächtige schimmelkultur in der kleinen kammer entdeckt. pelzt schon das halbe fenster entlang und war bisher hinter der waschmittelbox versteckt. da läßt sich wohl im moment nicht viel machen. erst im frühjahr/sommer wieder, wenn die scheiße so richtig durchtrocknen kann. mist! die fenster sind aber auch in der ganzen wohnung derart mies eingebaut. jedes einzelne zieht irgendwo, meistens an der unterseite. und so eine kammer ist natürlich auch nicht geheizt, logisch. warum auch. ich könnte das malheur natürlich jetzt gleich schon mal ein bißchen mit essigessenz behandeln. hätte ja vielleicht auch das zeug zum silvesterritual, diese maßnahme.
