am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

novella (18)

lange her, über vier monate, aber: doch, ich bin noch dran. (wobei mich die vier monate jetzt doch in wenig erschrecken.) das ganze geht mir auch mehr so in gedanken herum. immer im kreis. ein wenig verloren vielleicht, manchmal war es auch ein kampf. daß nicht doch alles wieder verloren geht, versehentlich oder fahrlässig. weil die kraft nicht reicht. hier und da hängt und hakt das ganze schon noch ziemlich, sogar im kopf. und das will etwas heißten.

das eine oder andere wichtige detail hat sich aber geklärt, gerade in den letzten tagen. es kann also nur besser werden. nächste woche geht es wieder an die konkrete arbeit. denke ich jetzt.

novella (16)

überraschend heute abend die erste rohfassung von kapitel ii fertiggestellt und ausgedruckt. dreiundzwanzig seiten. spielt komplett in england. das war seltsam. und schön.

von nun an gehts bergab. (das nächste kapitel spielt in berlin, im november. ;-)

novella (15)

ich komme voran. der text verzahnt sich, wie von selbst. ich liege richtig mit meinen vorgaben, auch was die textmenge angeht. allein es fehlt die seele. alles ist irgendwie daneben. unwichtig. unwert.

so geht das nicht.

novella (14)

geht ganz gut. soll heißen, es wird. mehr so im sinne von: irgendwann vielleicht. aber als grundmaterial reicht es. immerhin. und die gedanklichen pfade leben auch wieder auf.

novella (13)

nach dem wechselnden chaos der letzten wochen suche ich mich in die arbeit zurück, ins schreiben. ich kann nicht ewig warten, bis sich alles um mich herum geklärt hat. immer noch schlieren die augen, beide. schreiben geht trotzdem, nur keine kontaktlinsen zur zeit. so sind es über fünf seiten geworden, heute. grob und schlecht. nichts atmet leben. alles ist nur struktur. doch das reicht fürs erste. mehr will ich nicht verlangen.

ich weiß. die leere der verlassenheit füllt sich mit seele. immer.

novella (10)

unkonzentriert. dennoch habe ich mir endlich kapitel i angesehen. nicht wort für wort, aber doch so, daß ich wieder auf dem laufenden bin. und hier und da ein wenig information ergänzt habe. also 1 1/2 seiten geschrieben am ende. obwohl ich eher den eindruck hatte, vieles zu streichen.

feinarbeit folgt morgen. in papier, ausdruck liegt schon bereit. zwei tage dafür, dann geht es an kapitel ii.

unzufrieden bin ich trotzdem.

so

so richtig leicht ist es nicht, in den text zurückzufinden. immer ist hier ein bißchen, da ein bißchen, und dann noch was ganz anderes, das sich dazwischenschiebt. im weg ist. einfach so herumsteht. ohne sinn und zweck. so vergeht der tag.

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