am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

ich fürchte, ich mache demnächst etwas ganz, ganz dummes. ich wechsle den telefon- und internetanbieter. fast 200 euro würde ich dadurch im jahr sparen und hätte außerdem noch ein schnelleres netz. aber: ich hab jetzt schon angst, ob das klappen kann? ich meine: reibungslos, ohne internetausfall?

himmel!

montagmorgen

na gut, nicht gerade morgen, aber doch montag immerhin. an die arbeit.

die einrichtung des zweiten, ebenso temporären wie doch auch stationären heimarbeitsplatzes ist abgeschlossen, schneller als zunächst befürchtet. sogar fast ohne the fucking manual zu konsultieren. frauen und technik funktioniert eben doch reibungslos.

oder anders gesagt: läuft! (und läuft und läuft und läuft. ab jetzt.)

going (22)

ab mittag in den text hinabgestiegen, der mir nun wieder vertraut erscheint. ob er gut ist, gut genug wenigstens, das weiß ich nicht. das werde ich auch kaum je beurteilen können. daran erinnere ich mich jetzt wieder, daß es bei längeren texten umso schwieriger ist, dieses unwissen auszuhalten. auch an diese eigenartige mentale erschöpfung erinnere ich mich wieder gut, das starren auf den bildschirm, wenn nichts mehr geht. totale flaute, windstille bis tief ins gemüt. da gibt es nur eins: die einer notwendigkeit von pausen einsehen, möglichst rechtzeitig. auch wenn die innere zufriedenheit sich noch nicht eingestellt hat und die innere unzufriedenheit mit aller macht dagegen spricht.

also: das sechste kapitel ist soweit durch, morgen stehen noch einmal die letzten drei seiten auf em programm, anschließend gibt es einen korrektiven schnelldurchgang. das soll reichen für die erste grob lesbare fassung. ein paar abschnitte habe ich nach kurzen strukturellen überlegungen ins siebte kapitel geschoben, da kann es dann gleich weitergehen.

jetzt: finale. (fürchte ich, ich fürchte mich.)

wechselnde wetter, seit tagen schon. mir paßt das gut, heute ganz besonders. ich mag diesen gewittrigen sommer.

going (21)

trotz müdigkeit und schmerzen irgendwann im text verschwunden, stundenlang. drei weitere seiten durchgekämmt, mehr nicht. mit den gestrigen zwei sind es jetzt also fünf im sechsten kapitel. nicht viel, aber zufrieden bin ich, habe den faden wiedergefunden. womöglich.

außerdem sind die schmerzen vergessen

jetzt: whisky und schokopudding mit 85% sahne, für die nacht und den schlaf.

wenn ich nacht erst gegen drei nach hause finde, weil ich auf einer geburtstagsfeier stunden lang sehr angeregt über storyführung, personalgestaltung und oberfläche debatiere, dann komme ich erst bei sonnenaufgang zum schlafen. dann habe ich einen hinterkopfkater am nächsten morgen, obwohl ich keinen alkohol getrunken habe, natürlich nicht, bin ja mit dem leise surrenden motorrad unterwegs. was sonst? kühle sommernachtfahrten bei vollmond sind wunderbar. der kater zieht sich bis in den nachmittag, trotz schmerzmittel, fällt nur langsam tief in die schulter, die dann ebenso schmerzt. und müde bin ich, sehr müde.

vergessen

noch nicht zurück im text, aber langsam dann doch zurück in berlin. wenn auch nur ungern.

überraschend viel zu regeln gehabt in den letzten tagen, arbeit auch. vor allem aber überlegungen und regelungen, das beständige finanzielle desaster ein wenig pflegen. läuft wieder, einigermaßen. mit ein bißchen glück wird es sogar entspannt in ein paar tagen. auch das motorrad läuft, mit frischen bremsen, frischem tüv und geschweißtem auspuff. insgesamt ohne große probleme, in dem alter, tuckert sie wieder. wunderbar. auf der kleinen runde nach dem abholen gedacht: wie kann man nur ohne motorrad leben? ich könnte nicht, niemals. (bis auf weiteres.)

28 ist die kiste jetzt und gesundheitlich ungefähr so gut drauf wie ich. der tank verbeult und rostig, innen leider, der vorderreifen ziemlich runter, verliert auch permanent luft, was ziemlich lästig ist. insgesamt ist vieles ein wenig marode und häßlich, aber noch voll funktionsfähig, wie bei mir eben. von wegen rheuma. die hände zwicken und jucken höchstens ein bißchen, schulter ist tatsächlich längst wieder in ordnung, nach knapp zwei tagen, die angekündigten schmerzen noch vor ausbruch schon wieder vergessen. vergessen ist wichtig. auch den traum habe ich vergessen, weil ich ihn einfach nicht aufgeschrieben habe. ich schreibe überhaupt nur noch auf, was sich aufzuschreiben lohnt. aber das richtig.

so soll das sein. (nicht nur einstweilen.)

going (20)

nach über einer woche wieder zurück in den text. drin bin ich noch nicht, auch wenn ich das neue kapitel am frühen nachmittag geöffnet und fünf seiten grob dort hineingeschrieben habe. das ist noch nix, das ist wirr und peinlich womöglich. aber was soll’s. es muß ja, ich ich muß weiter.

und es ist eine freunde. (trotz der allzeit bohrenden zweifel.)

das ausnehmen von fisch ist etwas, das ich nebenbei erledige. eigentlich rede ich mit jemandem, weiß aber nicht, mit wem. ich gehe sogar zurück in den traum, nachdem ich schon fast aufgewacht war, um das herauszufinden. da sind aber auf einmal nur noch zerkochte fischfleischfetzen und wirbelknochen mit bedrohlichen gräten. darin finde ich die leber, eine kleine unversehrte kugel. ich habe die leber, rufe ich, als hätte ich einen schatz gefunden, einen preis gewonnen. doch das interessiert niemanden.

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