am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

lazy sunday afternoon

erst spät ins bett, besser gesagt früh, sehr früh, tango bis zum schluß, und dann nicht gleich einschlafen können. stattdessen schokolade essen und etwas im facebookprofil korrigieren. träumen von türen und fenstern aus papier. schlafen. nach dem späten, wirklich späten aufwachen noch lange liegen bleiben und in den baum sehen, dessen blätter so gelb geworden sind in den letzten tagen. sonne auch, ja. müsli, kaffee und ein obst, wie jeden morgen, nur diesmal am nachmittag. letzte handgriffe in der fast aufgeräumten kammer, anschließend ein heißes bad, die wäsche zusammenlegen und bügeln. im facebook sehen, daß menschen es mögen, daß ich nun „bei Autorin“ arbeite, also bei mir selbst, für mich selbst und das seit 1975. salat essen, die ausgerissenen taschen an zwei jacken nähen, per hand, wie das dauert, und dabei gin trinken.

eine mail, sonst nichts. geschrieben. aber hier jetzt.

gestern nacht, so gegen zwölf, erstmals im leben so etwas wie türsteherqualitäten bewiesen und zwei, nunja, jungs halt, die beim queertango ein wenig herumrotzen wollten, mit ein paar worten, klaren sätzen und abgezirkelten vorgaben, rückwärts wieder hinausbugsiert. (rubriziert unter: 50+ ist lustig.)

konstitution

es gibt momente, immer häufiger im grunde, da bin ich mir der wunderbaren schönheit meiner durchaus armseligen existenz sehr bewußt.

lebende texte

lebende_texte

drei tage unglaublich viel gegessen. und gut natürlich. und getrunken natürlich, bis in die nacht. baileys, caipi, whisky. natürlich! heute dann mal martini, auch fein. und morgen? gin vielleicht?

nach zwölf noch in den akuten text gewagt und zweifel geschürt. ich wage es nicht, noch nicht. was immer es ist. ich muß weiter, tiefer. es aufbrechen, zerbrechen.

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