am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

everlasting

noch vor acht von einem pochen im nacken und unter der schädeldecke wachwerden. keine möglichkeit, dem zu entkommen. diese ganz andere art von migräne, ohne auge, ohne dieses umschlichen werden, stundenlang. danach übelkeit, müdigkeit, diverse medikamente. herumliegen auf dem sofa, in der wanne, im bett. wie ein kadaver.

kurzschlaf gegen vier. anschließend wach werden und überraschend wieder frei sein. versehentlich gesungen, ich gebe es zu, ohne erkennbaren zusammenhang: open up your eyes, everlasting love.

doch immer wieder erschreckend, wenn das glück der anderen mich ganz plötzlich tieftraurig macht, beinah entmenschlicht. das gehört sich einfach nicht. (in meinem alter. ;)

umzüge, neue räume, große lichte fenster überall. was nach dem aufwachen wenig machbar erscheint.

da bin ich aber erleuchtert.

throwing bones

seit tagen geht mir dieser text vom kartoffelschälen durch den kopf, von dem ich nur noch weiß, daß ich ihn geschrieben habe und daß er recht kurz ist. (und ziemlich gut natürlich.) aber nicht mehr, wie er eigentlich geht. da komme ich also gerade eben dazu, ihn schnell mal nachzulesen. vor allem ist es mir endlich einmal eingefallen, bevor ich den rechner am abend heruntergefahren habe. und was stelle ich fest? ein fehler, ein wort, ein »ich« an einer völlig falschen stelle. und kein mensch sagt es mir, all die jahre nicht. (jetzt ist es natürlich korrigiert.)

überhaupt ist dieses seit über einem jahr tote blog ziemlich voll und überhaupt im ansatz gar nicht so schlecht eigentlich.

tomaten 2012

wie ich schon sagte, es sieht nach einem schlechten tomatenjahr aus, nur eine der vier pflanzen macht sich ordnungsgemäß prächtig. und zwar die an dem sonnentechnisch schlechtesten standort.

die anderen mickern vor sich hin, aber so richtig schlimm. das kenne ich ja überhaupt nicht, ich bin nahezu persönlich beleidigt.

andererseits habe ich selbst bislang auch nur einmal kurz auf dem balkon gesessen, meistens war es dazu zu kalt. (oder ich hatte zu tun.) es scheint also generell ein eher schlechtes balkonjahr zu sein. zu werdern. vielleicht aber auch nicht.

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