am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

dabei wollte ich heute eigentlich schnell einen artikel fertigschreiben, dann war da so viel anderes, auch die sonne zum beispiel. und jetzt ist es schon kurz vor elf. also dann morgen oder so.

still sitting still

immer noch sitzt er da, im torf, im regen, im dreck. die blüte ist verwelkt, verschwunden. dafür hat ihm jemand einen spielball gewidmet, geschenkt. auch ich sitze, nicht weit vorn dort, unter schmerzen und schweigen. letzteres weite ich genüßlich aus, erweitere die wortlosigkeit, betrete sie schon auf dem weg, unterwegs.

und so würde ich mich nach jahren der behauptung, des reinen denkens und möchtegerns, nun womöglich als praktizierend bezeichnen. einstweilen.

trixen

beim kiesern heute, nach wieder einmal sicher sechs wochen verschlamperei, gnadenlos kein gramm nachgegeben, an keinem einzigen gerät. ging sogar, im großen und ganzen. nur jetzt tut mir alles wohlig weh.

ich sollte mir besser einen regelmäßigen termin setzen, jede woche am gleichen tag, zu gleichen zeit. dann könnte daraus vielleicht doch noch wieder was werden. denke ich gerade.

sollte ich wirklich so platt gestrickt sein?

nach getaner arbeit dichte ich jetzt noch ein bißchen.

puh, viel zu tun heute. vorbereitung des neuen projekts und dazu noch den rest. :)

zeit ist immer

wenn ich ganz weit zurückdenke, dann sind da dinge, dann ist da welt. aber keine menschen, ich gebe es zu. andererseits sind die dinge noch nicht begrenzt, noch nicht in die ihnen ureigene feste form gepresst. so wie heute. es könnten also auch menschen sein, wer weiß. ich weiß es nicht. ich war sehr klein, damals. als das licht noch einen klang hatte, manchmal sogar einen geruch. und die zeit war noch keine uhr. definitiv nicht. zeit war einfach und immer.

[menschen haben sich erst später in mein erleben gedrängt. und sie brauchten dazu gewalt.]

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