schrauben vereinen ja in sich auf wunderbare weise den dualismus. vielleicht ist es auch dualität, ich weiß nicht so genau. auf jeden fall finde ich darin in sehr vereinfachter form einen grundlegenden zwiespalt. bei jeder näheren begegnung mit ihnen frage ich mich, ob ich sie besser nun links herum oder rechts herum schrauben sollte. und nie gibt es eine eindeutige antwort.
nachtrag zu hilde domin
noch ein anderer aspekt zu der neulich in der buchkönigin besuchten lesung. es ging ja um eine biographie von hilde domin, bei der vieles zur sprache kam. einiges auch, das ich in meinen kurzen überlegungen nicht weiter erwähnt hatte. ihren mann zum beispiel, der seltsamerweise etwa zwei drittel der neuköllner lesung einnahm.
luise l. pusch hat nun das buch gelesen und ist in diesem punkt ähnlich irritiert:
Als Erwin Walter Palm ihre Gedichte erstmals sah, war er klug genug, deren Rang zu erkennen, auch zu erkennen, dass seine Frau ihm überlegen war – und dafür musste sie bestraft werden.
sonntagsfrust, ohne bike in der sonne

den neuen kupplungsgriff hab ich nun drin, immerhin. (gestern verschämt einen versierten motorradbastler nach möglichen tips und tricks ausgefragt und dabei dann den offensichtlichen fehler erkannt.) hilft aber alles nix, wenn die stellschraube seltsamerweise die oben abgebildete form aufweist. und das, obwohl sie vielleicht gerade ein halbes jahr alt ist. (die kontermutter nicht beachten, die ist deutlich älter.) ich hab den zug da rausgekriegt, kaum zu glauben. (nicht ganz ohne spuren zu hinterlassen, leider.) aber rein krieg ich das ding definitiv nicht mehr. keine chance.
somit ist nun passiert, was ich unbedingt vermeiden wollte. ich muß jemanden herbitten. (shit!)
geträumt: ich will am hermannplatz entlangradeln, das geht aber nicht, weil da der ü-wagen von stefan raab steht. hä?
freitagszen
engl auf zendura, 9. woche:
# nackt
code is poetry hab ich mal wo gelesen. worum es dabei genau geht, weiß ich bis heute nicht genau. aber es war mir sympatisch, von anfang an. ein guter claim.
[das sage ich, weil ich heute blut & wasser geschwitzt habe, weil ich mit php-schnipseln copy & paste gespielt habe. es ist ja schließlich nicht so, daß ich von php mehr als eine recht grobe ahnung hätte. mehr so einen hauch, um ehrlich zu sein.]
lyrik/kryptik
das ich, das kein ich ist. oder ein anderes eben.
dasein
wieder nur mißerfolge im leben mit den menschen heute. ich kann es eben einfach nicht. oder sie lassen mich nicht, keine ahnung. vermutlich betracht man mich wie ein kind. weil ich weiß, was ich will, wie ich es will und warum. immer schon. so sind kinder.
aber es hilft nicht, irgend etwas muß ich anders machen. ich, nicht sie. die anderen, die es auch nicht besser wissen.
ich bin das maß.