am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

worte an sich

ich hab da mal was zum thema postprivatheit verzapft. das mußte jetzt endlich mal sein, immerhin schiebe ich das thema schon ewig vor mir her. so lange, daß ich gar nicht mehr weiß, wann ich das hier angekündigt habe. hab ich aber, das weiß ich noch.

flickbarkeit

auftragen, das ist so ein omawort. es bedeutet, daß man seine kleidung benutzt, bis es wirklich nicht mehr geht. also bis zur grenze der unflickbarkeit. danach wird das restmatererial zu putzlappen oder ähnlichem weiterverarbeitet. das alles ist ein wenig aus der mode gekommen.

migräne kommt pünktlich. und ungelegen. ich gehe. flüchte. vielleicht hilfts.

lob der faulheit

Diese elende Welt ist eingeteilt in Leistungsträger und Minderleister, in Sieger und Versager also, in Schwätzer und Schweiger nicht zuletzt.

weiter im common reader

gelesen habe ich dieses buch übrigens vor über einem jahr, also ende 2009. anschließend lag es ein paar monate neben meinem bett und das letzte halbe jahr dann auf meinem schreibtisch, bereit zur rezension. auch eine art von müßiggang. ;)

auf dauer betrachtet ist die leere textbox auch nichts anderes als das weiße blatt papier.

ich schniefe aus den augen. so kommt es mir zumindest vor. mal sehen.

früher frühling, auch vorfrühling genannt, das will ich ja immer mit early frost übersetzen. hab ich jedesmal sofort im kopf, diese wortkombination, gleich als nächstes weiß ich dann, daß es eigentlich unsinn ist. oder auch nicht. frühling ist leben. und tod.

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