am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

kinderhaus, fertig

und soeben abgeliefert. bin gespannt, welche farbe es demnächst erhalten wird. oder ob es vielleicht einfach mediterran weiß bleibt. zumindest in besitz bewohnt wurde es schon fleißig.

gute güte, ich bin so müde, daß mir schon schlecht ist. ich kann also nicht anders, ich muß mich wiederholen: mitte november beginnt definitiv meine tiefschlafphase winterzeit, und das wird auch im alter nicht weniger. eher im gegenteil.

immerhin ist bislang davon auszugehen, daß sich diese elende quälerein ungefähr zur sonnenwende wieder legen wird. möglicherweise.

murmeleinschlafphase

der november hat endgültig angefangen, mich mächtig anzufressen. wo kein licht mehr ist, hilft kaffee auch nicht mehr. ich arbeite mit ibuprofen und voltaren dagegen an. es tut aber trotzdem weh, wach zu bleiben. wach bleiben zu müssen, so als murmelmensch. das ist doch kein leben.

free view

es muß irgendwann im sommer gewesen sein, ein strahlender tag,  als der große böse google bei mir vorbeigefahren kam. ich hatte das balkonrollo heruntergelassen, zum glück, da muß man jetzt das haus auch nicht verpixeln.

3 auf 1

dank annalist habe ich dieses nofollowding endlich so einigermaßen begriffen, bei mir hier entlarvt und zum ersten mal eigenmächtig ein plugin installiert. das alles vielleicht innerhalb von 30 minuten. dabei bin ich heute völlig fertig, hormonbedingt. das ist doch mal was.

mal sehen, was jetzt passiert.

gelassenheit

berlin im frühling. sonne satt und sicher 18° am nachmittag. und das, wo es gestern fast nur geregnet hat.

das schleunigst erstandene gaphitpulver im tacho hat übrigens nicht viel gebracht. damit blieb alles beim alten. ein herzzerreißendes gejaule, schon bei geringem tempo. mit deutlichen bauchschmerzen hab ich dann schmieröl hineingesprüht, schließlich habe ich keine ahnung, ob das tachoinnenleben öl grundsätzlich überhaupt verträgt. neben der mechanik des tachos sind dort ja auch noch elektronische komponenten zu vermuten. die tankanzeige zum beispiel. öldruck- und batterieanzeige sind allerdings seit jeher platt.

das öl hat es dann gebracht. kein gekreische mehr, nur noch das rauhe knattern der maschine. naja, des auspuffs vermutlich. aber so war mir noch – in aller ruhe – eine nette kleine stadttour gegönnt, um das öl im tacho so richtig schön in die letzten ritzen zu verschleudern. im vielleicht letzten sonnenlicht des jahres. das mächtige halstuch hatte ich dabei zu hause gelassen, nur die dünne regenhose über die jeans gezogen und in den dicken winterhandschuhen wurde mir nach einer weile so richtig warm.

die tankanzeige funktioniert noch, bislang, und fröhlich warnt die defekte batterieanzeige, wie gehabt. also, alles wieder fein. einstweilen.

dämliche kommentare in den wochenblättern (97)

es gibt ja themen, die interessieren mich grundsätzlich. wie krieg nachwirkt zum beispiel, tief im vermeintlichen frieden. so etwas lese ich immer ganz genau.

nun gibt es für leserInnen inzwischen ja fast überall die wunderbare möglichkeit, unter den artikeln leser-kommentare zu hinterlassen. das haben sich die zeitungsmenschen von den bloggerInnen abgeguckt. so auch bei der onlineversion der altehrwürigen dame die zeit.  ich gebe zu, nicht immer schaffe ich es, die lektüre an der stelle radikal abzubrechen, wie es doch in erfahrungsgemäß immer häufiger angebracht wäre. denn leider zeigt diese wunderbare erfindung auch dort ihre dämliche kehrseite gleich im ersten kommentar.

wenn die müdigkeit nicht schläfrig macht, sondern erfinderisch. wer kann sich das schon leisten?

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