zahnärztin überlebt. ich. und sie auch.
freitags
kleine erfolgsgeschichte, ein wenig aufgeputzt, jetzt auch blitzblank im freitag: Ingetrationsverweigerer
throwing bones
eine ganz alte geschichte: Luftkrieg (Teil I)
neukölln integration
neulich komme ich abends mit einer freundin aus dem kino – wir waren übrigens in kinshasa symphony, ein wahrlich sehenswerter film – da pfeift uns ein frecher, kalter berlinwind entgegen. und ich bringe den blöden reißverschluß meiner schicken neuen jacke nicht schnell genug zu. das sind diese reißverschlüsse, die unten auch aufgehen, sage ich zu meiner freundin. damit hab ich immer kriegsfuß.
damit hab ich kriegsfuß, wiederholt sie irritiert. dann kichert sie los: da hab isch voll kriegsfuß, ey!
recht hat sie. ich bin wohl ein wenig neuköllnintegriert mittlerweile. andere machen das irgendwie besser.
neualtes zeug, geräumt

der neue, eigentlich aber auch irgendwie alte, sessel hat so seine eigenarten, mit denen er ungeahnte folgen provoziert. keine kosten immerhin, zum glück. er will nur einfach nicht an der stelle stehen, wo der alte alte sessel jahrelang gestanden hat. jetzt mußte ich also das ganze wohnbüro umräumen. möbel rücken, kabel sortieren und neu verlegen, zwischendurch ein bißchen saugen und wischen, sogar bilder umhängen. eigentlich hätte ich auch noch ein paar unvermittel zutage getretene flecken auf den weißen wänden wegpinseln sollen. das kommt dann morgen, denke ich.
einstweilen genieße ich die tatsache, daß ich nach getaner arbeit nun im sessel sitzend nicht mehr auf die steuerunterlagen – mittig, rechts im bild – gucken muß. sondern wahlweise aus dem fenster, auf die alte uhr oder sogar auf den kleinen fernseher. in den allermeisten fällen natürlich eigentlich in irgendein buch oder heft, in die eine oder andere zeitung, vielleicht auch mal wieder in eigenes zeug. was solche neualten sessel alles können.
