am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

keine gerüstbauer heute. bis jetzt zumindest. den balkon haben sie mir darüber hinaus freigelassen. und die grünen sicht- und schmutzschutzläppchen zur allgemeinen verdunkelung fehlen ebenfalls. nur ganz oben hängen grüne gitter, es sollen ja auch nur dacharbeiten ausgeführt werden. kann das sein?

nein, ich traue dem braten nicht. ich bin nicht erleichtert. ich zweifle per se am prinzip hoffnung im leben.

gerüstet

seit neun heute morgen poltern und scheppern die gerüstbauer. und schreien rum, natürlich. müssen sie ja. gerade machen sie mittag, danach kommen sie wohl rüber zu meiner seite. um mir das kleine bißchen sonne heute zu verrüsten.

das alles gefällt mir gar nicht, auch wegen des einbruchs vor vier jahren. ich hab schon alles mögliche in schubläden verbannt, was sonst recht arglos bei mir herumliegt. und halte alle fenster geschlossen, obwohl es noch gar nicht so weit ist.

piraten – far from progressive

People who held a view not in concordance with the majority’s were shot down, insulted, threatened with violence and publicly ridiculed. An environment where political conflict is handled in such a way is quite simply not a place for me. It recreates a major part of what sucks about established parties. Same old, same old, and far from progressive.

written by lisa, aber so ungefähr hatte ich das gestern auch gesehen, stark verkürzt allerdings.

in progress

einiges sortiert heute, papier geschichtet vor allem. oder besser entschichtet, stapelweise altes zeug weggeworfen. außerdem einiges weggelesen, abgeheftet oder sonstwie archiviert. (dabei ist der wegwerfstapel bislang noch jedesmal  deutlich größer gewesen als die archivordner. meine sammelleidenschaft hält sich zum glück in grenzen.)

im zuge der umschichtungen bis auf ein paar bücher duchgedrungen, die dringend besprochen werden wollen. schon seit wochen. außerdem auf den angefangenen text gestoßen, die novella, die ja auch immer noch wartet. ein gutes zeichen?

nicht zuletzt plötzlich doch noch ein paar ideen gehabt, wie die letzten schwarzen möbel aus dem wohnbüro zu verbannen wären. (ich kann diese ollen schwarze monster einfach nicht mehr sehen.) selberbauen, mal wieder. mehr ist nicht drin. aber warum auch nicht. mehr als grobe kisten brauche ich einstweilen nicht. leim, schrauben, beize; hab ich alles hier. und das holz läßt sich im baumarkt exakt zusägen.

alles wird besser, leichter, harmonischer am ende. das verspreche ich mir hiermit.

ich brenne durch die nacht, ratlos. es ist eine schrecklich unsinnige zeit. es gibt  nichts zu sagen, oder kaum noch etwas. ich finde den einstieg nicht mehr, den ersten schritt. oder das thema.

diese leere. vielleicht läßt die sich doch noch irgendwie nutzen. irgendwann. kurz vor schluß vielleicht. ich brenne weiter.

männerbewegung in den wochenblättern (84)

Erstens werden Opfermythen verbreitet, nach denen Männer immer und überall benachteiligt seien. Das zweite Muster bezeichnet er als „Anti-Etatismus“ – öffentliche Institutionen würden für schuldig befunden, die Gleichstellung bevormundend voranzutreiben. Und als drittes Muster nennt er den Tabubruch. Die Männerrechtler spielten sich als progressive Denker auf, die es endlich wagten, gegen Denkverbote der political correctness vorzugehen.

schreibt johanna kutsche in der zeit. nichts neues eigentlich, spannend bis entlarvend versprechen aber die kommentare zu werden. ;-)

throwing bones

die zweite alte, kleine und kurze, wirklich sehr kurze, geschichte, drüben bei den bones: Bericht (ganz leicht überarbeitet).

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