am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

re:publica 2010 #3

der letzte tag war er längste, für mich. vor elf los, nach kurzer arbeitssession, um zwölf bei miriam meckel, dann eins aufs andere, nicht immer erste sahne, aber naja. anschließend noch zum gows-treffen. (lauter frauen im netz, hat also eindeutig was mit feminismus zu tun, auch wenn es was mit girls heißt.) warum ich da dann stundenlang draußen vor der tür rumgestanden und gefroren habe, weiß ich jetzt auch nicht mehr. die aufwärmphase in der heißen wanne hat ein wenig gedauert.

für mehr zu müde.

fazit insgesamt: die re:publica lohnt sich, immer noch, besonders natürlich für treffen auge in auge. der input ist enorm und vielfältig, er kopf ist voll. ein wenig fehlt vielleicht die basis, das vermeintich persönliche, unpolitische, in irgendwelchen netznischen verlorene. wer weiß, womöglich soll das auch nicht. was allerdings schade wäre.

re:publica 2010 #2 – identitäten

wieder erst am späten mittag, dann aber tief eingestiegen. schlag auf schlag, eines nach dem anderen. manches kommt leicht und flockig daher, anderes amüsant bis laut. das meißte ist irgendwie bekannt.

auch sexismus ist natürlich nicht neu und daher im netz satt vertreten. selbstverständlich mit der üblich vertrollten verstärkung. ein altbekanntes thema also, trotzdem war das wohl die erste tatsächlich anregende diskussion, die am ende quasi gerade erst richtig hätte anfangen können. (gerne wüßte ich ja, was zeitgleich im dazugehörigen livestream los war. leider gab es da nur eine kurze, verheerend klingende andeutung.)

identitäten – das ist mir wohl das internetthema in diesen tagen. überall wirkt und webt es sich hindurch, manifestiert sich sogar im reallife. gestern verlangte der postmensch, daß ich einen lieferschein unterschreibe, auf dem ich herr engl hieß. (na gut, eigentlich herr engel, aber das ist ja sowieso immer so.) das hab ich einfach mal gemacht, ist doch eh alles nur viruell. und heute dann wollte mich eine der kalkscheunesecuritystiernacken nachdrücklich aufs männerklo schicken. dem nachzukommen konnte ich mich dann aber doch nicht entschließen.

überhaupt weiß ich nicht, was das jetzt wieder soll. wobei mich dieses wechselspiel ja sporadisch schon das ganze leben begleitet. ich bin es also irgendwie gewöhnt. heute war ich aber frisch rasiert, ich schwöre. der schädel glatt und nicht der hauch eines kinnbarts, definitiv.

re:publica 2010 #1

eher ein kurzer besuch heute, fünf stunden und (nur) drei veranstaltungspunkte. aber morgens mußten noch zwei termine erledigt und eine kleine liste abgearbeitet werden, hilft ja nix. außerdem ist ein eher schlechter tag heute, hab ziemlich rücken. immerhin kein kopf. ;-)

das schleppen von zirka 35 kilo noch vor dem frühstück war vielleicht auch keine so gute idee.

immerhin gelernt, daß ich kommentare vielleicht einfach nicht lesen sollte. das spart nicht nur zeit und nerven, sondern ich wäre auch nicht haftbar, wenn ich sie gar nicht erst zur kenntnis nehme. sagt zumindest herr vetter.

außerdem vom netzwerk deutscher bloggerinnen (achtung: facebook! ;-) erfahren, warum eigentlich erst jetzt? natürlich sofort beigetreten. am freitag soll es ein treffen geben. nur wo, weiß ich bis jetzt noch nicht.

schließlich dem wortstream von christian heller gelauscht. berauschend, wie flüssig der reden kann. schier endlos. thema war auch ganz spannend: identitäten und gesellschaft und das netz natürlich. gab aber eigentlich gar nicht so viel wort her, wie ich dann später gemerkt habe.

soft skills

ich hasse mitdenkende software, die alles so sortiert, wie sie es will. man kriegt sie einfach nicht dazu, zu arbeiten, wie man selbst es gern hätte. am ende bleibt dann nur schlechte laune. und der hauptrechner hat sich heute auch schon wieder mächtig weggehängt, gleich mehrmals.

dafür ist – ganz nebenbei – das neue fahrradlicht angebracht. endlich, einfach so. ging überraschend schnell. aber das zählt ja nicht.

soeben ist meine nachbarschaft erwacht, jedenfalls gingen gerade die balkontüren auf und die vorhänge beiseite. das ist beeindruckend, bin doch sonst ich immer der morgenmuffel. und ich bin für heute schon fast durch mit der heutigen liste. wobei ich sagen muß, daß ich zwei punkte einfach umgeschichtet habe auf die längerfristig zu bewältigende liste. bleibt noch ein punkt für heute abend.

ich geh dann erstmal ein bißchen in die sonne.

lazy sunday

afternoon. vorher war kein durchkommen in die welt. danach dann aber eine ganze menge geschafft, drei punkte auf der liste, vor allem mobilfunkorganisation, und jede menge alltagsgeschehen. morgen wird ein übersichtlicher tag.

die mitarbeiterin von o2 war übrigens sehr nett. also die dritte, die mir dann endlich weiterhelfen konnte, eine koryphäe sozusagen. bis dahin hat es auch nur ca. 30 minuten und geschätzen hundert bandrundläufe gedauert. und am ende wurden mir noch 5 euro gesprächsguthaben dafür versprochen, daß ich den fehler selbst gefunden habe.

gestern war mir den ganzen tag irgendwie so samstag, konsequenterweise ist mir heute eindeutig sonntag. vielleicht wegen der kirchenglocken heute morgen. oder ist 2010 ein schaltjahr, das sich in einem schwarzen loch verfangen hat?

ich interessiere mich nicht

den ganzen tag denke ich schon über diesen satz nach. ist es überhaupt ein satz? fehlt da nicht etwas? irgendwie ist das doch unvollständig. oder?

andererseits, warum denn eigentlich nicht? das interessiert mich nicht, funktioniert doch auch. und du interessierst mich nicht erst recht. alles kein problem. nur die grammatik erwartet offensichtlich, daß subjekt und objekt nicht identisch zu sein haben.

opfer-täter-grammatik.

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