am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

weiterbauarbeiten

ich baue und baue einfach immer weiter. ein regal nach dem anderen, diesmal eine handgebastelte, geschlossene kiste oben an den billigschwedenmist. so einfach ist das.

dazu noch eine etwas bank und zwei massivregalbretter fürs bad geölt. morgen wird dann noch ein bißchen weiß gestrichen, dann könnte das bad endlich fertig sein. nach fast sechs monaten.

das schöne, verrückte, berauschende ist, daß während der arbeit immer neue ideen aufkommen. für die küche, das schlafzimmer, den flur sogar. ich sammle, messe und notiere für später.

basteln und bauen, handwerk ohne akkord, ist so wunderbar langsam und bedächtig. gründlich, auch wenn ich sicher nicht die beste bin. da ist raum im raum, für gedanken.

über die unmöglichkeit von piratinnen…

ist ja in letzter zeit mehr als genug diskutiert und reflektiert worden. ich hatte und habe nicht so recht lust, auch nur ein wort darüber zu verlieren. für mich ist das alles jahrzehnte alt. was nicht etwa bedeutet, daß ich mich als de facto postgender definieren würde. schön wärs. vielmehr bin ich, fürchte ich, so etwas wie gendermüde.

deshalb bin ich froh, daß andere im großen und ganze meine stellungnahme veröffentlichen. allen voran antje schrupp: Die Abwesenheit von Zwängen bedeutet nicht automatisch Freiheit… was exakt so zutrifft.

einmal im jahr

es ist doch jedes frühjahr dasselbe, wenn endlich die sonne wieder kommt und schon früh morgens über die gegenüberliegenden dächer guckt. andererseits ist es in diesem jahr eindeutig noch zu kalt, um jetzt schon die fenster zu putzen.

blei

ich glaube, ich bin vollmondmüde. oder frühlingsschwer in den knochen. obwohl sich das jetzt auch nicht so anders anfühlt als es gestern noch, im winter. nur das licht. dieses licht und das leben, das kommen wird. das ist alles nichts für mich.

out of age?

bücher, die erklärtermaßen für eine ganze generation und deren lebensgefühl stehen sollen, sind mir ja grundsätzlich ein greuel. ganz besonders, wenn es sich dabei auch noch um irgendeine aktuelle generation handeln soll. ich selbst bin ohnehin schon lange keine generation mehr, ich bin es vermutlich nie gewesen. auch deshalb interessieren mich all die jugendlichen exesse in buchform, wie auch immer sie entstanden sein mögen, nicht im geringsten.

niemals war ich ein kind, das irgendwann im leben nach dem ernst des lebens suchen mußte. davon wußte ich, schon immer. umständehalber. das ist zufall, ich weiß. aber das ist nun mal so. das trifft einfach kein buch.

ausnahmen bestätigen allerdings die regel. den roman von elisabeth rank habe ich ausgesprochen gern gelesen, wie man im common reader nachlesen kann.

seltsamer tag, völlig unentspannt. vollmondsonntag eben. das schreiben ein krampf, dabei geht es nur um zwei kleine artikel. und ich finde nichts, was den geist ins schwingen brächte. nichts, was den sonntag einfach sonntag lassen würde.

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