in der nacht bin ich operiert worden. ich solle nicht aufstehen, heute noch nicht. das sagt mir die ärztin gleich im anschluß, obwohl ich noch gar nicht wieder richtig da bin. ich weiß alles, sage ich wütend, und werfe das buch auf den tisch, in dem alles steht. dann gehe ich.
novella (8)
etwas fehlt, irgendeine grundlage. warum der wechsel in die stadt, ein anderes land? ich muß aufpassen, daß der typ keine witzfigur wird. außerdem hat er noch keinen nachnamen. sollte er aber. selbst wenn ich den im text vielleicht gar nicht brauche.
den ganzen tag habe ich darüber nachgedacht. ohne ergebnis. aber solche antworten finden sich oft am rand, beim spülen oder auf dem weg zum markt. manchmal auch im schlaf, im traum.
novella (7)
nochmal die letzten zwei seiten überarbeitet. hier und da ein ergänzendes element eingefügt. kapitel i ist somit vorerst abgeschlossen, irgendetwas zwischen rohfassung und erster version steht da. ausgedruckt. mal sehen, ob ich mich gleich an die bleistiftarbeit mache oder erstmal kapitel ii schreibe. usw.
ein paar tage pause ist aber ohnehin angesagt, da will ein wenig geld verdient sein. muß ja auch mal. daneben könnte ich allerdings das bislang recht grobe konzept des nächsten kapitels weiter ausarbeiten. gedanklich verfeinern. paßt doch hervorragend.
verweis ins hsb
manche themen sind schwierig. und sie bleiben es, auch auf lange sicht. mein besuch in sachsenhausen zum beispiel wurde hier im blog wenig beachtet. ein kommentar, keine fragen, nichts kontroverses. ich habe mir darüber auch keine gedanken gemacht, weder im vorfeld, noch nach dem erscheinen des einen satzes mit bild. eine einfache festellung. doppelbödig und abgründig, vielleicht. für die, die es so lesen wollen und können. zu berichten fällt schwer, würde fehlschlagen, vermutlich.
seit ich gestern einen beinah identischen artikel ins hauptstadtblog gestellt habe, blicke ich den ganzen tag schon etwas anders auf die kommentare. ein wenig besorgt, das gebe ich zu. auch, wenn das vermutlich übertrieben ist. bislang ist ja alles einigermaßen gut gegangen.
novella (6)
ich bin dabei. ich arbeite. immer zwischendurch, mal vormittags, mal abends. immer nur ein bißchen, vielleicht eine oder zwei seiten. ich bin überrascht, wie leicht es ist. immerhin wirbelt auch noch andere arbeit dazwischen. brotarbeit muß sein, da hilft nichts. aber es funktioniert, dennoch. ich bin überrascht. wie gesagt.
so steht jetzt ein kapitel von insgesamt fünf geplanten. im rohbau sozusagen. ich glaube, das ist ganz gut.
ebenso überrascht mich die verwendung der neuen deutschen rechtschreibung in dem text. hätte ich nie gedacht, daß es soweit einmal kommen würde. mit mir.
kleine arbeitspause heute. schnell ein paar pflichtaufgaben erledigt, dann zum zahnarzt. warten. warten. und noch ein bißchen weiter warten. anschließend den wilden garten bewundert. kaum zuhause ruft die geliebte an und will dringend gesellschaft beim essen. also wieder los, und alles auf dem rappelrad. braucht dringend ein wenig pflege, das alte ding. und meine knie erst.