am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

das fräulein (5)

nachtarbeit. wachliegen und denken. oder dämmern. so ähnlich jedenfalls. das gehört dazu. es empfiehlt sich, trotz müdigkeit, auf jeden fall notizen zu machen. auch im dunkeln. das ist besser als am nächsten morgen gar nichts in derm hand zu haben. das hirn ist so erfinderisch wie trügerisch in der nacht.

was geblieben ist: eine gute idee für die kernststory. eine grundlegende verschiebung zwar, macht aber das ganze sicherlich plausibler. und absurder. (vielleicht wird das so ja endlich mal was mit ein bißchen komik oder wenigstens groteske in meinem texten.) außerdem eine frische namensgebung, die aber mit vorsicht zu genießen ist. (note to self.) und ein ansatz für den beginn des „historischen“ teils.

ich bin zufrieden. (für die notwendigen notizen ist jetzt ein heft bereitgelegt und gehört ab sofort nicht nur ans bett sondern in jede tasche, jeden rucksack.)

link

klar, erst präsentiere ich gerade eben erst großkotzig meine arbeitswoche, hochdramatisch sozusagen. und dann bastel ich erstmal in aller ruhe am css rum, als ob es nix wichtigeres gäbe. immerhin, die links underlinen jetzt beim drüberhovern oder wie das heißt. das hilft vielleicht ein bißchen beim auffinden.

das fräulein (4)

seit ende november ist sie eingeschlafen, verhungert, fast verreckt, die arbeit an dem fräuleinprojekt. obwohl schreiben doch so leicht sein kann, so wunderbar, wenn ich mich einfach nur aufraffe. die notizen sind fast vollständig, im groben zumindest. der anfang bereits ziemlich verdichtet, da sollten keine fallstricke lauern. alles weitere ergibt sich, üblicherweise. das kenne ich doch.

zeit also, mir endlich zeit zu nehmen, jetzt, in dieser woche, wo tatsächlich gerade einmal ein wenig zeit ist. und darüber hinaus, mir eine innere wie auch äußere innere ordnung zu schaffen. so, wie ich es neulich bereits angedeutet hatte. einen plan machen und abarbeiten, bis zum nächsten montag. dann gibt es wieder routinearbeit, aber nicht noch nicht allzuviel. es besteht also hoffnung.

der heutige ordnungspunkt bestand darin, mir einen überblick zu verschaffen und daraus eine logische folge zu basteln. ist erledigt, also:

  • morgen, dienstag: vor und nach dem fixen termin, notizen sortieren, figuren konkretisieren; dabei erste szenen andenken und exposénotizen machen
  • mittwoch: wie dienstag
  • donnerstag: 3 szenen ausarbeiten, exposé schreiben (1. entwurf)
  • freitag, samstag, sonntag: 3 szenen schreiben (20 – 30 seiten), exposé fertigstellen
  • montag: 20 – 30 seiten text überarbeiten

dazwischen noch ein bißchen hausarbeit wäre auch nicht schlecht, hier siehts verdammt übel aus. besonders die küche und der schreibtisch. aber, ob das sinnvoll ist? ob ich überhaupt dazu komme? muß ja auch nicht sein. obwohl, da sind überall in der wohnung diese kleinen steinchen von der straße. weil doch neulich eine ganze weile schnee gelegen hat.

gestern morgen übrigens etwas geträumt, das sich ohne weiteres als stoff zu einen roman ausweiten lassen würde. was heißt ausweiten? vermutlich einfach nur vertiefen, so dicht war es. ein kammerspiel und ein thriller zugleich. auch das noch.

hitzewelle

ich probier mal was ganz neues, dachte ich gestern, nachdem ich mehr und mehr verschnupft leise vor mich hinröchelte. schon das zweite mal in diesem winter. so geht es ja nun wirklich nicht. also, dachte ich, dreh ich doch einfach mal die heizung auf. in allen zimmern, nicht nur im wohnbüro oder in dem, in dem ich mich gerade aufhalte, gleichzeitig. ich mache einfach mal die ganzen wohnung warm, wenn ich sowieso die ganze zeit zuhause bin.

und so ist es nun, auch heute noch. seltsam. nirgendwo mehr 17°. (doch, im schlafzimmer. gleich, wenn ich zum schlafen das fenster öffne. aber jetzt noch nicht.)

sein blaues band

gestern war frühling. als ich auf den balkon trat, wußte ich es. heute ist der tag.

so ist es in jedem jahr, früher oder später. plötzlich ist frühling, definitiv. noch kaum zu merken, nur in der luft, irgendwie. wenn man genau hinsieht. und egal wieviel schnee noch fallen mag, wie tiefe minusgrade noch gemessen werden. es ist frühling, ab sofort. jawohl!

rheinländer blues

heute aus beruflichen gründen die genaue begrenzung des rheinlands recherchiert. und dabei mit schrecken festgestellt, daß essen dazu gehört. zumindest der größte teil der stadt. ebenso verhält es sich mit wuppertal. ich habe also viele jahre meines lebens ahnungslos im rheinland verbracht, ich bin sogar gebürtige rheinländerin. und nicht etwa westfälin, wie ich tatsächlich immer dachte.

wenn man es genau nimmt bin ich  österreichische rheinländerin. was für eine kombination.

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