heute: bilderbuchschwangerschaft. (nein, kein link. war nur tv-klatsch und hatte mit einer frau schäfer zu tun.) gibt es eigentlich tatsächlich schwangere bilderbücher?
ostseekadenzen
während am abend die feine gesellschaft bei champagner und stehgeiger fröstelnd das ostseebrausen über sich ergehen läßt,

kühlen sich am nächsten tag laut sächselnde glatzenträger mithilfe soliderer getränke herunter. oder aber sie heizen sich auf.

(nach der dritten oder vierten flasche haben wir uns entfernt, ausgang von daher unbekannt.)
es gibt tatsächlich ein tomatenblog.
morgens ist auch tag
vorm fenster wird grad losgebaggert. dreimal schweres gerät macht sich daran, die weserstraße aufzureißen. gut, daß es nicht direkt vorm wohnbüro ist, denke ich. dann wäre nix mehr mit in ruhe telefonieren heute.
dumm allerdings, daß es direkt vorm schlafzimmerfenster ist. das denke ich anschießend, denn weit sind sie noch nicht gediehen, die arbeiten am heutigen nachmittag. kaum was zu sehen bislang. morgen ist schließlich auch noch ein morgen. leider. (ich denke und lebe da ja ein wenig anders.)
früh am morgen ein wort geträumt: gentrifizierung. gleich angst gehabt, etwas falsches getan zu haben. ob jemand regelmäßig meinen computer durchsieht? vorratsdatenspeicherung betreibt, rasterfahndung oder sowas? ach nein, ist ja mein gehirn. denke ich und bin erleichtert. bei der nächsten drehung reißt dann etwas tief innen neben meinem linken schulterblatt. oder es hängt etwas fest, hat sich verhakt. jedenfalls kann ich jetzt den kopf kaum hochhalten.

